Stefans Blog

Archiv für die Kategorie ‘Kinder’

In der Arche

Verfasst von Stefan am 2. September 2009

Die ersten Arbeitstage bei meinem neuen Arbeitgeber, die Arche e.V., habe ich nun hinter mir und kann sagen, dass es mir dort gut ergeht. Ich darf mich dort um die Kinder zwischen 6 und 13 Jahren kümmern und tue das sehr gerne. Einfach ist das sicherlich nicht immer, aber ich freue mich über jede Beziehung die beginnt und über jedes Kinderlachen. Ich freue mich über jede Höflichkeit und jede ernst gemeinte Frage der Kinder. Ich freue mich die Kinder beten und singen zu hören und ich freue mich, dass das Arbeitsklima so gut ist. Ich freue mich darüber, dass wir jeden Abend eine Reflexionsrunde haben und dass das Wohl der Kinder allen am Herzen liegt. Auch die Zusammenarbeit mit dem Jugendbereich funktioniert tadellos. In meiner ersten Woche bin ich noch viel damit beschäftigt die Namen der Kinder zu lernen und Beziehungen aufzubauen. So kommt es, dass ich schon viel mit den Kindern Tischfußball oder Billard gespielt habe. Bei dem Wetter kam der Außenbereich natürlich auch nicht zu kurz und so spielen wir auch Volleyball, Fußball oder Federball mit den Kindern. Und natürlich gibt es noch mehr Angebote wie z.B. Wasser- oder Kreisspiele.

Beim Spiel mit einzelnen Kindern kommt man auch gut mit ihnen ins Gespräch und bekommt auch mit wie es ihnen denn so geht. Am intensivsten habe ich die Zeit heute beim Bibelkreis erlebt oder zum Teil auch schon beim Essen. Und ich muss euch sagen: Ich liebe diese Kinder! Sie sind einfach spitze und ich danke Gott für jedes Einzelne, dass er es geschaffen hat!

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Die Osterkonferenz 2009

Verfasst von Stefan am 13. April 2009

Dieses Jahr war ich einer der Mitverantwortlichen der Kinderkonferenz auf der Osterkonferenz in Gunzenhausen. Das heißt, ein Kinderprogramm entwerfen für 60 Kinder an zwei Tagen à zwei Einheiten. Die Vormittagseinheit ging zwei, die Mittagsveranstaltung 1,5 Stunden. Also insgesamt sieben Stunden Programm für die 5-7 jährigen auf der Osterkonferenz. Wir haben viel gespielt, gesungen, Spaß gehabt, aber auch über die biblischen Wahrheiten gesprochen bzw. spielerisch vertieft. Das war im Vorfeld enorm viel Arbeit, die ich zusammen mit Birgitta aus meiner Klasse und Mirjam, ebenfalls vom mbs, reinstecken musste. Doch es hat sich gelohnt. Die Kinder waren voll dabei und fanden nichts langweilig. Ich hatte das Gefühl, dass sie gerne bei uns waren und auch wir waren gerne für die Kinder da. Für die Kleingruppen, die wir auch vorbereitet hatten, standen uns noch einige Mitarbeiter von vor Ort zur Verfügung, die ihre Arbeit mehr als gut gemacht haben. Ich bin immernoch begeistert und Gott dankbar, dass er uns derartig unterstützt hat. Und auch das Wetter hat der Herr wieder gut gemacht. Jeden Tag war T-Shirt-Tag! Die Sonne schien den ganzen Tag und es war schön warm. So konnten die Teilnehmer in den Pausen draußen in der Sonne liegen.
Mittlerweile ist alles wieder abgebaut, aufgeräumt und wir sind alle wieder zuhause und ziemlich geschafft. Also ich für mein Teil bin das zumindest. Es war eine geniale Zeit in Gunzenhausen, die auf eine positive Art und Weise aber auch anstrengend war. Ich habe viel gelernt für meine spätere Arbeit mit Kindern und freue mich auf die Zukunft!

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Politik und Kinder

Verfasst von Stefan am 8. April 2009

Die Politik von heute macht mich manchmal traurig. Manchmal auch wütend. Vor allem dann, wenn es um Kinder geht. Kaum steht unsere Wirtschaft auf dem Spiel kann der Staat Milliarden oder sogar Billionen locker machen. Geht es um die Kinder, ist kein Geld da. Es wird gespart an allen Ecken und Enden was mit Kindern zu tun hat. Von der momentanen Bildungspolitik ganz zu schweigen. Egal ob auf Bundes- oder Länderebene, die Kinder scheinen in der Politik eine stark untergeordnete Rolle zu spielen. Ernst genommen werden sie offensichtlicherweise nicht. Die Entscheidungen, die anscheinend für die Kinder getroffen werden entpuppen sich als unproduktiv und auch die Geburtenrate sinkt, wie eine Statistik vom Statistischen Bundesamt, die gestern veröffentlicht wurde, wieder beweist. Und wo werden die meisten Kinder geboren? In der „Unterschicht“.  Und wer profitiert von staatlichen Hilfen, wie dem Elterngeld am meisten? Die Mittel- und Oberschicht. Und jetzt wird eines der wenigen noch funktionierenden Apparaten abgeschafft. Okay, ganz so schlimm ist es nicht. Aber es wird wieder gekürzt. Und zwar ganz gewaltig! Ab sofort sind sogar die Verfahrenspfleger von den Kürzungen betroffen und werden sozusagen ausgebeutet. Das sieht die Politik sicher anders, aber wer am Menschen direkt dran ist und die Arbeit eines Pädagogen wertschätzt kann so etwas einfach nicht verantworten. Da geht die ganze Welt zu Grunde weil es keine vernünftigen Wertevorstellungen gibt und anstatt bei den Kindern anzusetzen, die unsere Zukunft sind, lassen wir sie verwahrlosen. Ich habe vorhin eine Zahl gehört, die zeigt, dass sich seit dem Kinderreport 2007 nichts verbessert sondern verschlechtert hat. Denn die Zahl der Kinder in Deutschland, die in Armut leben ist  von 2,5 Millionen auf 3 Millionen gestiegen. Und dann soll unsere Zukunft eine bessere werden?

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Kinderwelten (4)

Verfasst von Stefan am 15. Februar 2009

Kinder – Sie sind so einfach zu begeistern, so ehrlich und auf Hilfe angewiesen. Aber wer hilft ihnen, wenn nicht die Eltern? Spätestens seit dem Kinderreport 2007 wissen wir, dass auch Deutschlands Kinder nicht von der Armut verschont bleiben. Zwar wird da lediglich die finanzielle Armut angesprochen, aber alles andere ist auch schwer messbar. Und dieser finanziellen Armut fängt der Staat jetzt an entgegenzuwirken. Denn jetzt gibt es das Elterngeld. Also das gibt es schon etwas länger, aber bei mir hat es eine Weile gedauert bis ich mitbekommen habe, dass dieses Elterngeld hauptsächlich dem verdienenden Volk dient. Die wirklich armen, die schon seit Jahren arbeitslos sind bekommen lediglich den Mindestsatz von 300.- € pro Kind im Monat. Das ganze immerhin 14 Monate lang. So bekommen die ärmeren in unserem Lande doch nicht so viel mehr als anfänglich von mir angenommen. Das man mit Geld aber auch nicht alles regeln kann will ich hier nur nebenbei anmerken. Eine drogenabhängige Mutter hat nun eben 300.- € mehr zum verbraten als vorher. Aber an der Situation des Kindes ändert sich erstmal nichts. Diese finanziellen Dinger sind mir zu idealistisch Gedacht. Was ist mit der sozialen und emotionalen Armut? Die kann man mit Geld nicht abschaffen!
Immerhin habe ich jetzt gelesen, dass in Deutschland wieder mehr Kinder geboren werden. Mal sehen, vielleicht kommen wir von 1,3 Kindern pro Familie auf 1,5 :-) Das ganze wird dem demographischen Wandel allerdings keinen Abbruch tun. Das heißt es muss sich immer noch einiges ändern in Deutschland. Es gibt viel zu tun. Packen wir’s an!

P.S.: Das Elterrngeld kann man sich übrigens hier berechnen lassen!

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Kinderarmut in Deutschland

Verfasst von Stefan am 3. Februar 2009

Die einen sagen sie gibt es nicht. Andere sagen die Zahlen seien übertrieben. Manche werden täglich damit konfrontiert. Einige davon wollen sie nicht wahrhaben. Doch eines ist Fakt: Es gibt sie – die Kinderarmut in Deutschland. Von der rein finanziellen Armut sind 2,5 Millionen Kinder innerhalb Deutschlands betroffen. Das ist fast jede sechste Kind. Von der sozialen und emotionalen Armut ganz zu schweigen. Ich kann es verstehen, dass einige Schwierigkeiten haben mit diesem Thema oder nicht wissen wie sie damit umgehen sollen. Aber das schlimmste finde ich, wenn sie geleugnet wird. Oder noch schlimmer: Wenn Menschen und Organisationen, die den Kindern aktiv helfen kritisiert und öffentlich nieder gemacht werden. Das lässt mein Herz schreien, meine Wut kochen und fordert meine Nächstenliebe gegenüber solchen Menschen heraus. Nicht helfen ist das eine, die Helfer fertig zu machen ist das andere. Ihr beschwert euch über die Jugend von heute, seht aber nicht hinter die Symptome. Ihr seht nur was vor Augen ist. Aber warum jemand Drogen nimmt, unhöfflich oder gewalttätig ist fragt ihr nicht. Ihr haltet euch dieses Thema vom Leib um euer Weltbild zu wahren. Das Weltbild vom heilen Deutschland. Das Bild vom Wohlstand, vom Reichtum und der angeblichen Gerechtigkeit. Das bei uns Kinder hungern und verhungern, glaubt ihr nicht! Das Eltern kein Geld haben um ihre Kinder zu unterhalten, glaubt ihr nicht! Das Kinder geschlagen werden, glaubt ihr nicht! Das es auch drogenabhängige Eltern gibt, glaubt ihr nicht! Das viele Kinder überhaupt keinen Schulabschluss haben, glaubt ihr nicht! Was es bedeutet, dass Mutter oder Vater ständig neue Partner hat könnt ihr euch nicht vorstellen. Euch mit der Thematik näher auseinandersetzen wollt ihr nicht. Es könnte ja weh tun und wir könnten ja recht haben. Wir, die wir uns für das Wohl der Kinder in Deutschland einsetzen!

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In Zukunft in Berlin?

Verfasst von Stefan am 28. Januar 2009

Die letzten zwei Tage war ich in Berlin. Nicht um Urlaub zu machen sondern zum hospitieren und zum Vorstellungsgespräch in der Arche in Berlin-Hellersdorf. Ich war natürlich nicht zwei Tage in der Arche, musste aber einen Tag vorher anreisen um rechtzeitig zum Vorstellungsgespräch im 500 km entfernten Berlin zu erscheinen. So hatte ich die Ehre beim Jugendpastor der ICF übernachten zu dürfen. Am nächsten Tag war es dann soweit. Zugegebener Maßen war ich etwas aufgeregt, aber wer ist das nicht, wenn es um eine Stelle im Traumjob geht. Ich habe mich für den Kinderbereich der Arche beworben und durfte gestern alles mal mitmachen. Egal ob Tischkicker spielen, Monopoly, Fangen im Ruheraum, Toben in der sogenannten Gummizelle, beim Essen oder bei der Kinderparty. Ich war nur sechs Stunden da und diese waren relativ vielseitig und haben mir einen guten Einblick in die Arche gegeben. Ich habe mal wieder gespürt wie sehr mir Kinder am Herzen liegen. Und Kinder, die keine guten Entwicklungschancen haben, liegen mir erst recht am Herzen. Ich will ihnen zuhören, mit ihnen spielen, ihnen Angebote machen, mit ihnen toben, für sie einstehen und einfach da sein wenn sie mich brauchen. Ich will mit ihnen die Welt entdecken, Perspektiven geben, Freude schenken und sie mit Gott vertraut machen. Ich will ihnen ein Vorbild sein, ein Freund, ein großer Bruder oder wie auch immer. Für das was die Kinder mir geben (ein Lachen, Strahlen, Echtheit, an Emotionen, Ehrlichkeit, Spieltrieb, usw.) bin ich motiviert genug um ihnen auch zu geben, was ich kann.
Was ich nicht vergessen darf ist natürlich das anschließende Vorstellungsgespräch. Es war eine sehr gute Atmosphäre und ich habe sehr gutes Feedback bekommen. Allerdings müssen noch Absprachen innerhalb des Teams getroffen werden. Bis Freitag sollte ich allerdings Bescheid wissen.

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Heilig Abend 2008

Verfasst von Stefan am 24. Dezember 2008

Eigentlich war es erst das dritte mal in Folge, aber dennoch erscheint es so traditionell. Als ob wir schon immer Leute aus der Nachbarschaft an Heilig Abend nachhause eingeladen hätten. Als ob wir schon immer an Heilig Abend in verschiedene Gemeinden gehen würden. Und als ob wir schon immer an Heilig Abend bei meinen Großeltern im Heslachhof gewesen wären. Aber es ist wie gesagt, erst seit wenigen Jahren so. Was nicht heißen soll, dass ich das schlimm finde. Nein ich genieße es sehr. Vor allem der Besuch zuhause. Heute wieder mit drei Kindern plus Eltern. Und wir hatten solch einen Spaß. Es war einzigartig. Ich war mit den Kids sofort auf einer Wellenlänge und wir verstanden uns bestens. Mein Stiefvater hat uns die Weihnachtsgeschichte verklanglichen lassen, wir haben zusammen gesungen, gegessen und Pantomime sowie ein Quiz gespielt. Und die drei Stunden vergingen wie im Flug.

Und was hat das mit Weihnachten zu tun? Schon in der Weihnachtsgeschichte steht geschrieben, dass Jesus für sein Volk und nicht nur für seine Familie kommen wird. Also warum sollten wir Weihnachten nur für uns in der Familie und nicht auch mit denen feiern, die Weihnachten nicht unbedingt die Mittel haben wie wir um so groß zu feiern? Was spricht dagegen solche Leute einzuladen? – Nichts!

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Unterricht

Verfasst von Stefan am 10. Dezember 2008

Hessischer Bildungs- und Erziehungsplan

Das dritte Jahr am Marburger Bibelseminar hat seinen Schwerpunkt eindeutig in der Pädagogik. Das liegt wohl daran, dass wir im Frühjahr 2009 auch unsere pädagogischen Prüfungen bestehen müssen. Und ich liebe all diese Fächer, denn es gilt einen Wissensdurst zu befriedigen. Doch trotz all der Euphorie gibt es Dinge, die eher anstrengend sind, aber mit Sicherheit hilfreich beim Blick auf die Zukunft. So kommt es, dass wir zur Zeit den hessischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) für Kinder von 0-10 Jahren im Unterricht durcharbeiten und diskutieren. Darin stehen tolle Sachen, die sich allerdings nicht immer ohne weiteres umsetzen lassen. Er ist nicht konkret genug und somit unter heftige Kritik in Hessen geraten. Nichts desto trotz möchte ich die Mühen der Mitwirkenden nicht verurteilen und versuche das Gute darin zu erkennen. Also nicht nur auf die Schwächen zu schauen, sondern die Chancen zu erkennen. Das ist sicher nicht nur beim BEP nötig, aber irgendwo muss man ja anfangen :-) So kämpfe ich mich mit all meinen Mitschülern durch den BEP und freue mich auf eine Ende. Ich bin ja schon gespannt wo es im Anerkennungsjahr hingehen wird und was dort für ein BEP vorliegen und / oder gelten wird.

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Das Praktikum ist vorbei

Verfasst von Stefan am 21. November 2008

So schnell gehen 5 Wochen um und ich bin trotz Chaos beim Umstieg in Duisburg wieder gut in Marburg angekommen. Da ich im Pott leider kein Internet hatte, gibt es jetzt viele Bilder auf einmal und einen zusammenfassenden Bericht.

Es war wunderbar in Wanne-Eickel. Ich hatte eine große Wohnung, wurde super verpflegt, hatte Unmengen von segensreichen Begegnungen und muss jetzt erst einmal all die Endrücke verarbeiten.
Wanne-Eickel gehört zu Herne und liegt mitten im Ruhrpott. Herne hat ca. 170.000 Einwohner und ist ein interessantes Pflaster. Wie der ganze Ruhrpott ist auch diese Stadt vom Kirchensterben bedroht und der Anteil der Bürger mit muslimischem Hintergrund wächst stetig. Die Arbeitslosenqute liegt bei fast 20% und der Anteil an Kindern, die unter (oder nur knapp über) der Armutsgrenze leben liegt bei 50%. Außerdem herrscht eine sehr große soziale Armut und die Gelder von Land und Staat werden laufend dermaßen gekürtzt, dass auch andere soziale Einrichtungen schließen müssen oder keine neuen Leute anstellen können. Der Anteil von Bürgern mit Migrationshintergrund liegt bei knapp 30% – Tendenz steigend. Die Probleme liegen auf der Hand, aber die Chancen? Die werden oft übersehen und ich gebe zu die Lage scheint auf den ersten Blick Hoffnungslos. Aber Eine christliche Gemeinde in Wanne Eickel hat etwas geschafft, was ich bisher nicht kannte. Menschen aus 25 Nationen treffen sich jeden Sonntag zum Gottesdienst und unter der Woche zu anderen Veranstaltungen, die die Stadtmission Wanne-Eickel anbietet. Oder besser gesagt, Angebote die aus dem Bedarf entstanden sind. Und die Gemeinde wächst und wächst und sucht schon neue Räumlichkeiten, aber wird nicht fündig, bzw. kann sich vorhandene nicht leisten. Es gibt sogar Leute aus einem muslimischen Hintergrund und eine erfolgreiche Arbeit unter Muslimen. Und da durfte ich mein Praktikum absolvieren. Und ich kann euch sagen, es war interessant. So viele Menschen aus so vielen Kulturen, aber eine Verbindung in Jesus. Und das funktioniert. Egal ob aus der Türkei, Nepal, Elfenbeinküste, Philippinen, Marokko, Brasilien, Ghana oder wo auch immer, man arrangiert sich und kommt wunderbar miteinander aus. Eine enorm hohe Priorität hat das Gebet und ich durfte mehrmals Zeuge sein, dass dies auch Wirkung zeigte.

Achja, und predigen durfte ich auch. Und zwar über überkonfessionelle Arbeit in der Christenheit. Die Predigt zu schreiben war interessant, sie zu halten sehr herrausfordernd. Denn zunächst habe ich die Leute aufgefordert aufzuhören mit dem verurteilen von Christen aus anderen Konfessionen. Und dann eben aufgefordert miteinander den Weg zu gehen, MITeinander zu reden anstatt ÜBER einander. Alles in allem war die Zeit sehr Erlebbnisreich und ich kann gar nicht alles nieder schreiben, was ich so erlebt habe. Aber eins möchte ich noch los werden. Und zwar habe ich das schönste Kompliment seit langer Zeit oder sogar das schönste überhaupt bekommen, als mich ein Kind fragte: „Woher weißt Du eigentlich immer was uns (Kindern) Freude bereitet?“ Das zeigt mir mal wieder, dass Gott mich doch im Kinderbereich gebrauchen möchte. Also Hauptamtlich. Mal sehen was die Zukunft bringt.

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Am Ebnisee

Verfasst von Stefan am 11. August 2008

Laura, Aline und Simon

Laura, Aline und Simon

Heute hatte ich wahrlich meine Freude, als ich mit diesen drei herrlichen Kindern und meiner Mutter zusammen an den Ebnisee fahren konnte. Dort hatten wir eine Menge Spaß zusammen und für die Kinder war es sicher ein tolles Badevergnügen, denn wir haben Tretboote ausgeliehen mit montierten Rutschen :-) Anschließend sind wir zu uns nachhause gefahren. Dort wartete mein Stiefvater auf uns mit etlichen Pfannkuchen, die wir alle verspeisten. Achja, es war schon schön. Sonne, See und Kinder. Was für eine geniale Kombination :-) Danke Gott, für diesen wundervollen Tag!

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