Am Wochenende war ich mit drei weiteren Leuten vom Bibelseminar in Bamberg. Am Freitag fuhren wir mit einem vollen Polo los und kamen trotz mehrerer Staus pünktlich in Bamberg an. Und dort konnten wir uns verwirklichen am Freitag haben Jo und Damaris die Jugendstunde gemacht. Jo machte den Input zum Thema „Bibel, wie geil ist das denn?“ und Damaris hat ein Bibliodrama zum verlorenen Sohn angeleitet. Danach noch in ein Café namens Immerhin und dann erstmal ins Bett.
Am Samstag machten wir alle zusammen das Kinderprogramm während des Frauenfrühstücks. Danach ging es in die Bamberger Innenstadt und Jo zeigte uns einige schöne Stellen, Kirchen und den Dom. Am Abend trafen wir uns nochmal mit den Jugendlichen zum Spiele-Abend.
Am Sonntag machten Thien-Ha und ich noch den Kindergottesdienst während Jo und Damaris das Marburger Bibelseminar vertraten und ein Interview im Gottesdienst gaben.
Dann ging es wieder zu Dinters (Jos Familie) und es gab ein letztes mal ein super-leckeres Mittagessen und dann hieß es Abschied nehmen. Abschied von den wunderbaren Kindern und Jugendlichen, von der wunderbaren Familie Dinter, von einer wunderbaren Gemeinde und einer wunderschönen Stadt namens Bamberg. Wir hatten alle so viel Spass und eine so gute Zeit, dass ich mir vorstellen könnte noch länger dort zu bleiben. Aber jetzt ruft erstmal der Alltag wieder
Archiv für die Kategorie ‘Jugend’
Gemeindeeinsatz 2008 – Bamberg
Verfasst von Stefan am 4. März 2008
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Bye Bye Backnang
Verfasst von Stefan am 12. August 2007
So schnell können fünf Wochen vergehen. Und so schön war es mal wieder längere Zeit im Schwabenländle gewesen zu sein. Grillen, Segeln, Konfirmandenunterricht, Sonne, Regen, uvm. ist nun vorbei und es beginnt wieder der ernst des Lebens. Die letzten Tage habe ich noch einmal gegrillt, war im Freibad, im Kino, bei meinen Omas, habe meinem Vater beim Umzug geholfen und war schließlich heute noch auf dem neunten Geburtstag meines Halbbruders Aron im Schatzi’s in Backnang. Doch jetzt freue ich mich auch schon wieder riesig auf Marburg und all die netten Menschen, die ich wieder sehen werde und auf die Gottesdienste, Lobpreis und auch auf den Unterricht. Ich hoffe, dass das Hochwasser wieder zurückgegangen ist und dass die Bahn morgen ohne Verspätungen meine Umsteigestationen erreicht.
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In Friesland und Holland
Verfasst von Stefan am 5. August 2007
Die Niederlande ist nicht so klein wie ich dachte. Aber dies tut jetzt nichts zur Sache. Fakt ist, dass ich wieder im Schwabenländle bin und die Freizeit gut überstanden habe. Ich war nämlich mit der Jugend der Baptisten in Backnang 7 Tage segeln und dann noch in Amsterdam. Welch ein Spass sage ich euch.
Der erste Tag bestand eigentlich fast ausschließlich aus der Autofahrt nach Harlingen (Niederlande / Friesland). Dort angekommen verluden wir unser Gepäck auf das Schiff namens Mercartor. Das war ein Segelschiff. Da es schon Abend war ging es zügig ins Bett. Der nächste Tag war bis auf die Windstärke (6-7) repräsentativ für fast alle anderen Tage, was den Ablauf anging. 7 Uhr aufstehen, zu den sanitären Anlagen laufen, duschen, Frühstücken und um 09:30 Uhr vom Hafen ablegen. 5-9 Std. segeln und dann wieder an einem Hafen anlegen. Die Nachmittage oder Abende verbrachten wir in den Städten bzw. Dörfern auf den Inseln an denen wir anlegten. Glücklicherweise hatten wir nur am ersten Tag extrem viel Wind. Und da hätte ich auch beinahe die Fische gefüttert. Aber an den anderen Tagen erging es mir gut. Vor allem an den sonnigen Tagen. Das war herrlich bei fast windstillem Wetter auf dem Deck zu liegen und sich zu bräunen.
Was mir am besten am segeln gefallen hat war das „trocken fallen“. Das heißt, dass wir mitten im Meer den Anker runter gelassen haben und auf die Ebbe gewartet haben. Also das Boot lag auf dem Grund und wir konnten durch das Wasser laufen und Krebse beobachten oder Muscheln sammeln. Es war auf jedenfall ein ziemlich geniales Gefühl weit draußen im Meer auf dem Sand zu laufen und kein Land in Sicht.
Oh ja, auf dem Schiff hatten wir viel Spass. Wenn wir mal nicht gerade die Segel gehisst oder gewendet haben, lagen wir entweder auf dem Deck oder spielten Poker oder Lügen. Manch einer schlief in seinem Bett oder auf den Bänken in den Gemeinschaftsräumen. Da wir sogar Strom auf dem Schiff hatten konnten wir jederzeit Musik hören oder bei Hunger uns auch etwas kochen oder warm machen.
Was anstrengend war, war die Toilette auf dem Schiff. Die war wirklich nur für Kleinigkeiten. Daher kam es, dass nach dem Anlegen erstmal alle vom Schiff gegangen sind um die sanitären Anlagen im jeweiligen Ort aufzusuchen. Geschlafen wurde übrigens auf dem Schiff.
Und dann war da noch Amsterdam. Am 03. August war unsere Segeltour zu Ende und wir fuhren mit den Autos nach Amsterdam auf einen Campingplatz. Also der Platz war in Ordnung. Gute sanitäre Anlagen, ebener Boden, keine Steine, genügend Parkmöglichkeiten und Schattenplätze, aber dieser Geruch. Ja, es roch nach Gras, welches von ca. 90% der Camper geraucht wurde. Auch in der Innenstadt gab es unglaublich viele Coffeeshops. Insgesamt mehr als alle Fast-Food-Restaurants zusammen. Also von Amsterdam war ich enttäuscht. Dort geht alles nur um Drogen und Sex. Wenn man durch die Stadt geht sieht man in den Schaufenstern neben Drogen und T-Shirts auch Frauen, die sich zum verkauf anbieten. Mehr hat Amsterdam wohl nicht zu bieten. Traurig. Es gibt zwar noch das Anne-Frank-Haus, aber bei 7,50 € Eintritt wird sich wahrscheinlich die gute Anne im Grab rumdrehen.
Aber mit dieser genialen Truppe hatte ich auch in Amsterdam meinen Spass. Auf dem Zeltplatz haben wir viel geredet, sind spazieren gelaufen, haben gespielt und den Supermarkt dort erkundet. Und am 05. August ging es wieder nachhause. Hier hätte ich meine Kloschüssel und Dusche küssen können. Endlich wieder alles sauber und mehr als 4 min. Zeit zum duschen.
Ich muss sagen, dass dies eine gesegnete Zeit war. Wir hatten zwar einen Bänderriss und eine Gehirnerschütterung, aber auch das ist gut verlaufen. Gott war immer dabei und hat uns die ganze Zeit bewart. Auch bei den langen Autofahrten. Und dafür bin ich ihm dankbar.
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Unterwegs
Verfasst von Stefan am 14. Juli 2007
Gestern war ich zum ersten mal seit März mal wieder in „meiner Jugend“. In der Jugend der Baptistengemeinde in Backnang und es war großartig. Es waren viele da. Auch Leute, die so wie ich, selten hier sind und auch einige neue Gesichter. Es wurde der Abschied von Janina gefeiert, die eine Ausbildung in Hamburg machen wird. Nun gibt es noch eine Person mehr, die ab sofort nur noch sehr selten in der Jugend in Backnang anzutreffen ist. Nachdem wir gefeiert und viel geredet haben sind ein paar von uns noch ins Outback in Backnang. Das ist eine australische Kneipe. Allerdings war dort eine Art Abiparty und die Musik und das Flair waren alles andere als australisch. Aber es hat mal wieder sehr viel Spass gemacht mit dieser einzigartigen Jugend zusammen zu sein und gute Freunde wieder zu treffen und mal wieder zu reden. Ich kann es jedesmal kaum erwarten sie alle wieder zu sehen. Ich liebe diese Truppe und freue mich schon mit einigen von ihnen auf die Freizeit nach Holland zu fahren.
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Grillen und mehr
Verfasst von Stefan am 7. April 2007
25 °C in der Sonne mussten einfach ausgenutzt werden. Wir eröffneten für uns ganz privat die Grillsaison. Und es war sehr gut! Wir hatten viel Spass und das Essen war fantastisch. Nach dem Grillen bin ich mit einem guten Freund namens Simon noch in die Jugend nach Bürg gefahren. Dort habe ich mich jetzt auch schon ein halbes Jahr nicht mehr blicken lassen. Und ich habe sie alle vermisst. Der gestrige Tag war einfach genial und ich freue mich auf weitere schöne Tage hier im Schwabenländle.
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Der Frühling kommt
Verfasst von Stefan am 11. März 2007

In den letzten Tagen fand etwas sehr erfreuliches für mich statt. Das Wetter wurde besser. Die Sonne lachte und der Himmel erstrahlte in seinem schönsten Blau. Die Sonnenuntergänge waren traumhaft und es ist einfach schön zu sehen wie Gott einen in einer so stressigen Zeit wieder Freude bereitet.
Donnerstag
Die Woche scheint geschafft zu sein. Am Abend das letzte Referat-Vorbereitungstreffen und dann ab in den Christus-Treff (CT). Dort waren diesmal auch Konfirmanden aus dem Schwarzwald, die eine Konfi-Freizeit in Marburg machten. Offensichtlicher weise war dies ein Pflichtprogramm und einige der Konfirmanden hatten keine Lust auf den Gottesdienst. Nach dem Gottesdienst habe ich die Leiter und ein paar von den Konfirmanden angesprochen und fragte sie ob sie nicht mit ins Sudhaus kommen wollen. Eine Kult-Kneipe in Marburg in der der zweite Stock Donnerstags für den CT reserviert ist. Einige Konfirmanden hatten Lust, aber die Leiter waren dagegen. Naja, dann bin ich eben mit ein paar anderen netten Christen da hin gegangen. Wir hatten einen schönen Abend, ein gutes Essen und gute Gespräche.
Freitag
Jetzt war die Woche wirklich rum. Und das Wetter schien schlechter zu werden. Am Abend hat es dann auch tatsächlich kurz geregnet. Aber das war nicht schlimm, denn ich war im Trockenen. Nämlich im Jugendraum der Feg Marburg. Benjamin Schneider hat das Programm zum Thema „Werte & Vorbilder“ gemacht und hatte als Aufhänger das „Suizid-Video“ von Tokyo Hotel. Er hat das ganz gut gemacht und ich fand den Abend ganz schön.
Nach der Jugend sind wir noch in die Brasserie nach Marburg gegangen und haben da noch zusammen gesessen, uns über zum Teil persönliche Themen unterhalten, aber auch unseren Spass gehabt.
Samstag
Nachdem ich erstmal bis 11:00 Uhr ausgeschlafen habe, habe ich erstmal einem der sozialsten Menschen den ich kenne angerufen und ihm zu seinem 77. Geburtstag gratuliert. Es handelt sich um meinen Ex-Nachbarn und quasi Ersatzvater Joe Porbley. Ich habe ihm vieles in meinem Leben zu verdanken und bin froh, dass ich ihn auch heute noch habe. Danach bin ich einkaufen gegangen und habe noch kurz was am Computer erledigt. Aber wirklich nur kurz. Denn das Wetter war so genial, dass man sozusagen raus gehen musste. Ich wurde dann auch von Freunden abgeholt und wir sind zum Schlosspark gelaufen und an der Lahn entlang wieder zurück nachhause. Dann war es auch schon dunkel und der ersehnte Video-Abend rückte näher. Ein Video-Abend bei meinem guten Freund Friedrich. Wir haben einen Film aus den 60er Jahren namens Exodus angeschaut. Da geht es um die Entstehung des Staates Israel. Sehr interessanter Film, auch wenn er manchmal doch etwas sehr auf Spielfilm gemacht war. Aber alles in allem fand ich den Film gut. Auch der Abend generell war sehr schön. Ruth, Lyd, Friedrich, Samuel und ich saßen zusammen und haben uns auch nach dem Film noch unterhalten. Um 01:00 Uhr ging es dann ins Bett.
Sonntag
Heute früh war ich mal wieder in der FeG Marburg zum Gottesdienst. Danach sind wir (die Jugend der FeG) zu Thomas nachhause gefahren und haben zusammen gekocht und gegessen. Es hat sehr viel Spass gemacht und auch sehr gut geschmeckt. Da wir heute 16 °C hatten, sind wir danach in den Garten gegangen, haben zunächst etwas Fußball gespielt und uns dann zusammengesetzt und uns über alles mögliche Unterhalten. Es war ein wunderschöner Tag und jetzt wird es schon wieder etwas kälter und die Sonne verschwindet so langsam und ich muss mich nochmal in zwei Referate hineindenken, die ich morgen halten muss.
Die letzten Tage waren sehr schön und ich habe mich sehr über alle Sonnenstrahlen gefreut und ich habe mich über alle netten Menschen gefreut, die ich wieder gesehen habe und mit denen ich reden konnte. Mal sehen was die kommende Woche noch so bringt.
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Freude und Vorfreude
Verfasst von Stefan am 3. März 2007
Gestern habe ich mein Fahrrad, das in Reparatur war, wieder abgeholt und bin erstmal an den See nach Niederweimar gefahren und habe mich dort für kurze Zeit in das kalte Wasser begeben um mein Immunsystem mal wieder auf Vordermann zu bringen. Ach war das schön mit einem funktionierenden Rad in der Gegend herum zu fahren. Ich freue mich schon auf wärmere Tag, an denen ich öfters fahren kann.
Danach bin ich in die Jugend der FeG Marburg gegangen und durfte dort eine ganz neue Erfahrung machen. Wir spielten nämlich ein Spiel namens „Hans im Glück“. Und das ging folgendermaßen. Wir haben uns in Gruppe á 3-4 Leute eingeteilt. Jede Gruppe bekam zwei Gegenstände. Unsere Gruppe bekam zwei Karotten. Die Aufgabe war, diese gegen andere Gegenstände einzutauschen. Getauscht wurde bei wildfremden Menschen in den Häusern Marburgs. Manche waren sehr freundlich, andere eher abweisend und wieder andere konnten nicht anders als zu lachen. Nach 45 min. haben wir uns wieder getroffen und haben ausgewertet.
Wir waren drei Gruppen und hatten zunächst folgende Gegenstände:
Zwei Karotten, Eier, und Quark
Nach 45 min. hatten wir:
Vier Flachen Sekt, zwei Flaschen Wein, eine Flasche Glühwein, einen Wog, einen Korb, eine Banane und diverse andere Gegenstände. Ich war überrascht.
Ich habe gelernt,
- dass eine Aktion, so lächerlich sie auch zu sein scheint, einen doch weiter bringen kann
- dass man innerhalb kürzester Zeit aus weniger mehr machen kann
- dass Frauen bei solchen Aktionen im Vorteil sind
- dass man Menschen nicht immer nach ihrem ersten Eindruck, beurteilen kann
- und dass es echt einfach ist, an Alkohol heranzukommen
Nach der Jugend ging es dann noch zu einem Video-Abend. Wir haben „Die fabelhafte Welt der Amélie“ gesehen und waren ergriffen von diesem Film. Deswegen schauten wir auch keinen zweiten Film mehr. Es war ja auch schon kurz nach ein Uhr.
Heute habe ich erstmals nach langer Zeit wieder bis 12:00 Uhr ausgeschlafen und habe nach dem Mittagessen absolut nichts gemacht. Okay, ich habe ein Buch angefangen zu lesen. Danach habe ich noch den morgigen Kindergottesdienst vorbereitet. Das Wunschthema ist die Offenbarung. Ein komplexes Thema. Ich habe mir jetzt sehr viele Gedanken dazu gemacht und aufgeschrieben. Ich hoffe nicht zu viele. Ich will die Kids schließlich nicht überfordern. Wie es wird, wird sich morgen zeigen. Ich bin auf jeden Fall auf einige Fragen vorbereitet.
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