Verfasst von Stefan am 26. Juli 2008

Mit ungefähr 20 Einwohnern ist der Ort in dem meine Großeltern (mütterlicherseits) wohnen nicht besonders groß. Deswegen gibt es auch dort weder einen Laden, noch eine Kirche. Selbst eine Bushaltestelle sucht man vergeblich. Was es dort gibt sind ein paar alte (und ein, zwei neuere) Häuser und Bauernhöfe mit allem drum und dran. Kühe, Schafe, Hühner usw. ist alles in Massen vorhanden. Und ne ganze Menge Natur: Wälder, Wiesen und Äcker. Durchzogen wird der wahrlich kleine Ort vom heslachhöfer Bach, der an einer Stelle sogar gestaut wird, damit die Feuerwehr im Brandfall auch Wasser zum löschen hat. Dieser Ort ist ein Paradies für Kinder. Selbst die „Straße“ wird eher von Traktoren als von Autos benutzt und so ist es der ideale Ort um das Fahrradfahren zu erlernen. Große Scheunen gefüllt mit Heu sind ein genialer Spiel- und Schlafplatz und im Bach kann man als Kind auch nicht ertrinken. Die Hänge können im Winter zum Schlitten fahren benutzt werden und die Oma versorgt einen von vorne bis hinten mit allem was man so braucht. Und der Opa, der nimmt einen auf eine Rundfahrt auf dem Hänger des Traktors mit und schlafen tut man in wunderschönen alten Häusern in bequemsten Betten. Geredet wird schwäbisch im breitesten Dialekt und gegessen wird Hausmannskost. Selbst gemachte Brote und Marmelade. Eier, Fleisch und Milch vom eigenen Hof genauso wie Obst, Gemüse, Kräuter und Kartoffeln. Alles aus eigenem Anbau. Achja, das war als Kind so schön bei den Großeltern. Wie in einer anderen Welt. Und als ich heute meine Oma zu ihrem Geburtstag besuchte wurden so manche Erinnerungen wach und es war einfach wunderschön mal wieder da gewesen zu sein.
Als Erwachsener gibt es einen Vorteil, den man als Kind im Heslachhof nicht hat: Man darf den vom Opa selbst gebrannten Schnaps und selbst gemachten Most auch mal probieren
Wer jetzt Lust bekommen hat, auch mal nach Heslachhof zu kommen sollte ein Navi verwenden, da der Ort erst innerhalb des Nachbardorfes, Oberbrüden, ausgeschildert ist. Das Nachbardorf ist übrigens einen Kilometer weit weg und hat auch keinen Laden. Der nächste Laden zum einkaufen ist ein Netto in Mittelbrüden (ca. 3 km von Heslachhof entfernt). Aber in Oberbrüden gibt es wenigstens eine Kirche und Bushaltestelle
P.S.: Meine Großeltern haben übrigens noch einen alten Steinofen, in dem das beste Brot überhaupt gemacht wird
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Verfasst von Stefan am 30. März 2008

Heute bin ich mit meiner Schwester zunächst zu meiner Oma und zu meinem Opa mütterlicherseits in den Heslachhof gefahren. Dort gab es natürlich ein leckeres Mittagessen. Danach sind wir mit unseren Großeltern nach Sanzenbach gefahren. Dort wohnt nämlich auch ein Teil der Familie. Da es die Familie mütterlicherseits ist, heißt diese natürlich nicht Burgel sondern Krauß. Genauer gesagt ist es ein Bruder meines Opas. Der Grund warum wir dort hingefahren sind ist auf dem Bild etwas zu erkennen. Er, also der Bruder meines Opas, hat nämlich auf einem seiner Grundstücke eine Fotovoltaik-Anlage bauen lassen. Und zwar auf einer Fläche von 2 Hektar. Die Anlage wird, wenn sie im April fertiggestellt ist, einen ganzen Megawatt an Strom produzieren. Ziemlich gigantisch und für mich fast unfassbar! Aber so ist die Familie nunmal – immerwieder für Überraschungen gut.
Am Abend des heutigen Tages ging es dann noch in die BGG nach Stuttgart. Dort fand der Gottesdienst für junge Erwachsene statt. Es war sehr beeindruckend in Deutschlands größter Gemeinde zu sein, obwohl der Gottesdienst nur im Foyer stattgefunden hat. Dennoch waren Schätzungsweise 200-300 Leute da. Insgesamt hat die Gemeinde 2500 Mitglieder. Und das ist kein Schreibfehler! Es sind wahrhaftig Zweitausend-fünfhundert Mitglieder und 4000 Gottesdienstbesucher an den zwei sonntäglichen Gottesdiensten. Ich habe mich nach dem heutigen Samstag-Abend-Gottesdienst mit einem langjährigen Mitglied unterhalten und einige Informationen zur Gemeinde bekommen. Ich kam immerwieder ins staunen. Zählen doch zum „harten Kern“ in der Jugend ganze 130 Jugendliche. Damit in der Gemeinde niemand untergeht gibt es sogenannte „Hauskirchen“ die im Prinzip nichts anderes sind als unzählige Kleingruppen, die sich einmal die Woche treffen und eine Gruppengröße von 15 Leuten nicht überschreiten. Und auch weitere Konzepte und Ideen haben mich begeistert und motiviert! Es gibt eine Zukunft für die Kirche, nicht nur in Stuttgart!
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Verfasst von Stefan am 22. März 2008
So nun bin ich endlich mal wieder zuhause angekommen und kann die Ferien genießen. Doch bevor es in die Ferien ging habe ich in Marburg noch in meinen Geburtstag hineingefeiert. Mit ungefähr dreißig Gästen hatten wir zusammen richtig viel Spass. Wir haben gespielt, gegessen, getrunken, gelacht, und uns von Dominiks Kartentricks begeistern lassen. Und um 0:00 Uhr wurde mir dann sogar noch ein Ständchen gesungen. Es gab Kuchen und reichlich Süßigkeiten und um 03:00 Uhr bin ich dann ins Bett gefallen. Um 08:52 Uhr bin ich dann von Marburg aus wieder nachhause gefahren.
Dort wurde ich von meiner Schwester, meiner Mutter und meinem Stiefvater abgeholt. Gemeinsam fuhren wir zu meiner Oma in den Heslachhof um dort weiterzufeiern. Eine Tante, Onkel, Cousine und Cousin waren auch noch da und es gab leckeres Essen. Ja, meine Oma hat Maultaschen selbstgemacht! Nachdem wir uns eine Weile dort aufgehalten haben sind wir dann um 16:00 Uhr weiter nach Oberbrüden. Zumindest meine Schwester und ich. Dort wohnt ein sehr guter Freund von mir. Dort angekommen riefen wir noch einen guten Freund an, warteten kurz auf ihn und tranken dann gemeinsam Kaffee und aßen, den Kuchen, den meine Tante mir gebacken hatte. Abends kamen dann noch mehr Freunde und wir grillten. Allerdings mussten wir drinnen grillen und nicht wie geplant draußen, da es ziemlich heftig mit schneien angefangen hatte. Aber wir hatten dennoch sehr viel Freude.
Am späten Abend ging es dann nachhause zu meinen Eltern nach Burgstall. Dort rief ich noch schnell meine Emails ab und beantwortete alle. Dann noch die SMS und Mailbox und dann ging es endlich ins lang ersehnte Bett. Und heute ist wie gesagt Pause. Also ich mache nichts. Erst morgen geht es mit Ostern weiter und am Montag dann mit der Geburtstagsfeier meines Stiefvaters…
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Verfasst von Stefan am 25. Dezember 2007
Aufgrund eines Krippenspiels, bei dem auch einige Kinder aus meiner Kindergottesdienstgruppe mitgespielt haben, bin ich noch bis Sonntag in Marburg geblieben. Und was soll ich sagen? Es hat sich gelohnt. Viele Leute waren am Tag vor Heilig Abend in der Kirche um sich dieses Krippenspiel anzusehen. Die Kinder hatten sogar ihre Lehrer eingeladen. Am Abend bin ich dann in Backnang angekommen, wurde von meiner Familie und Besuch herzlichst Willkommen geheißen und wurde von meinem Stiefvater noch zusammen mit meiner Schwester über Joe interviewt. Der Grund ist, dass mein Stiefvater der Pfarrer sein wird der Joe am 28.12.2007 beerdigen wird. Oder zumindest Predigt. Das war nochmal sehr gut die ganzen Jahre mit Joe nochmal in Erinnerung zu rufen.
Heute war dann Heilig Abend. Schnee lag nur stellenweise. Und dann auch nur Millimeterdick. Also nicht wirklich weiße Weihnacht. Um 11:30 Uhr waren wir (also meine Mutter, meine Schwester, mein Stiefvater und ich) bei meiner Oma mütterlicherseits in Heslachhof. Dort waren neben meinen Großeltern auch noch meine Tante und mein Onkel mit ihren zwei Kindern. Also mein Cousin und meine Cousine. Wir haben lecker gespeist, aber waren mangels Zeit nur kurz da. Um 15:30 Uhr wurde ich zusammen mit meiner Schwester wieder abgeholt um in die Baptistengemeinde in Backnang zum Krippenspiel zu gehen. Auch hier war es sehr sehr schön. Ich habe mich vor allen Dingen so sehr gefreut so viele altbekannte Gesichter wieder zu sehen.
Nach dem Gottesdienst feierten wir zuhause Heilig Abend. Wir hatten zwei Familien aus dem Dorf (Burgstall) zu Gast und waren daher zu zwölft. Ein leckeres Essen, viele witzige Spiele und das singen von Weihnachtsliedern haben den Abend geprägt. Es war einfach mal wieder ein sehr sehr schöner Abend. Und um den Abend noch abzurunden bin ich schließlich mit meiner Schwester noch ins Merlin, eine Kult-Location in Backnang. Auch hier haben wir viele altbekannte Leute getroffen und haben bis in den ersten Weihnachtsfeiertag hineingefeiert.
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Verfasst von Stefan am 6. Oktober 2007
Nachdem ich am Dienstag im Kinki war, durfte ich bei meiner Oma (mütterlicherseits) mit meiner Schwester zum Mittagessen kommen. Es gab leckere Dampfnudeln. Während wir da saßen und aßen und uns mit unseren Großeltern unterhielten, fuhr auf einmal ein uns allen unbekanntes Auto in die Hofeinfahrt meiner Großeltern. Zunächst etwas unsicher schauten wir aus dem Fenster und meine Oma ging zur Haustüre. Mir waren die Leute alle unbekannt, die ausstiegen, aber meine Großeltern waren hoch erfreut, als der Bruder meines Opas sowie seine Tochter, deren Mann und das Enkelkind von Karlsruhe spontan vorbeischauten.
Ich habe mich natürlich auch gefreut einen weiteren Teil der Verwandschaft kennenzulernen. Da es dem Kind (Kim) schnell langweilig wurde, beschloss ich mit ihr nach draußen zu gehen um zu spielen. Ihr müsst wissen, dass meine Oma sehr ländlich in einem 50 Seelendorf namens Heslachhof wohnt. Da gibt es noch sehr viel Natur und keine richtige Straße. Also bin ich mit Kim nach draußen gegangen in das sonnige Wetter. Zunächst sind wir zu meiner Tante um nach einem Federball zu fragen. Später bauten wir allerdings dann am Bach einen Staudamm. Nach einer Weile kam dann auch meine 10jährige Cousine Aline noch dazu und half uns am Bach. Wir hatten sehr viel Spass beim Äste und Steine suchen, beim Staudamm- und Brückenbau. Wir haben sogar eine Toilette gebaut, die die Erwachsenen später dann begutachten durften.
Nach einer Weile musste Kim, dann mit ihren Eltern und ihrem Großvater leider wieder gehen und Aline ging auch wieder nachhause. So saßen meine Schwester und ich wieder zusammen mit meinen Großeltern am Tisch, aßen noch ein wenig vom Nachtisch und redeten über dies und das. Und dann… dann musste ich auch schon wieder auf den Bahnhof um mit der Bahn wieder nach Marburg zu fahren.
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Verfasst von Stefan am 26. Juli 2007
Bevor ich die nächsten 10 Tage in Holland auf einem Segelschiff sein werde, will ich doch nochmal etwas von mir hören lassen. Die letzten Tage waren sehr schön und ganz besonders der heutige. Heute feierten nämlich meine Oma und mein Opa väterlicherseits ihre diamantene Hochzeit (60 Jahre mit einem Partner verheiratet) und meine Oma mütterlicherseits wurde 75 Jahre. So kam ich heute aus dem feiern und Essen kaum noch heraus. Heute morgen besuchte ich zunächst meine Großeltern väterlicherseits bei ihrer diamantenen Hochzeit. Laufend kamen und gingen die Gäste. Die meisten kannte ich und es war schön viele auch altbekannte Gesichter wiederzusehen. Gegen 15 Uhr bin ich dann in den Heslachhof zu meiner Oma mütterlicherseit gefahren um dort ihren Geburtstag zu feiern. Ich wurde von meiner Oma und meinem Opa in Empfang genommen und bestens versorgt. Es ist immer wieder schön bei meinen Großeltern zu sein und mit ihnen zu reden. Leider hatte ich nicht viel Zeit, da die Jugend der Baptistengemeinde in Backnang sich zum packen traf. Wir beluden die Autos schon mal damit wir morgen nach Holland nur noch losfahren müssen. Die befürchteten Platzprobleme hielten sich in Grenzen. Wir bekamen das Gepäck für 17 Leute in 2 Vans und einen Lupo.
Nachdem ich dann mit packen fertig war bin ich noch mit ein paar Freunden ins Kino gegangen. Es lief „Die Simpsons – Der Film„. Das Kino war ausverkauft und es hat sich auch gelohnt. Viele Lacher und ungeahnte Filmverläufe. Ich habe zuvor noch nie eine Folge der Simpsons gesehen und konnte trotzdem lachen. Es waren also keine Vorkenntnisse nötig. Und jetzt werde ich ins Bett gehen und mich auf 10 Tage Holland freuen und für gutes Wetter beten. Ich werde dann im Blog über unsere Erlebnisse beim Segeln berichten. Aber frühestens am 05.08.2007
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