Stefans Blog

Archiv für die Kategorie ‘Heiliger Geist’

Das Marburger Bibelseminar

Verfasst von Stefan am 20. Oktober 2009

Nach drei Jahren auf dieser Bibelschule kann ich nun schreiben, was ich dazu denke und fühle. Wie waren die letzten drei Jahre? Was habe ich schätzen gelernt? Wo hatte ich Schwierigkeiten? Also quasi ein Fazit aus der Zeit in Marburg am mbs. Als ich damals (Sommer 2006) begann, hatte ich die Vision Pfarrer und Priester zu evangelisieren, da ich voller Trauer festgestellt hatte, dass in einigen Kirchen zwar studierte Theologen predigten, aber der Glaube nicht vorhanden war. Das sehe ich zwar nach wie vor so und ich bedaure das auch weiterhin, doch die Vision der Evangelisation hat sich geändert. Vielmehr möchte ich nun für die Einheit der Christen stehen und für diese kämpfen. Damit meine ich keine einheitliche Konfession sondern eine Einheit in Vielfalt. Aber das will ich nun nicht weiter vertiefen. Das mbs, als überkonfessionelle Bibelschule, hat mir gezeigt, dass das zusammenleben von Christen aus verschiedensten Hintergründen bestens funktionieren kann. Ich habe gelernt, dass Meinungsunterschied nicht gleich Trennung und Hass bedeuten muss. Ich habe gelernt, was es heißt Unterschiede zu akzeptieren anstatt sie zu verurteilen oder zu bekämpfen. Ich habe gelernt, dass wir wieder mehr auf das schauen müssen was uns verbindet und nicht auf das, was uns von den andern unterscheidet, ohne dabei die Individualität des Einzelnen oder der einzelnen Gemeinde aus den Augen zu verlieren. Weiter habe ich am mbs gelernt was es heißt Gemeinschaft zu haben, wie gut Reflexionen sind und wie wichtig der Beziehungsaspekt in der Bibel ist. Ich hatte die besten Dozenten, die man sich wünschen kann und einen wunderbaren Chef. Es ist nicht nur die Tatsache, dass wir uns alle gegenseitig Duzen konnten, sondern die gesamte Atmosphäre die geschaffen wurde. Auch unsere Dozenten waren in gewisser Hinsicht auch ein Teil der Gemeinschaft und sie gaben sich auch größte Mühe diese Verantwortung wahrzunehmen. Was ich auch sehr zu schätzen weiß, ist dass das mbs immer in Bewegung bleibt. Nie ist diese Schule stehen geblieben sondern ist stets bemüht aktuell zu sein, was ihr auch bestens gelingt. Auch die Nähe zum Studierenden wird gesucht und gefordert um auf seine Bedürfnisse und Wünsche eingehen zu können. Natürlich kann nicht immer alles berücksichtigt werden und es kommt auch mal vor, dass Fehler gemacht werden. Aber es ist daraus bisher immer etwas Gutes entstanden. Die Kritik, dass der Glaube droht reine Kopfsache zu werden ist zwar berechtigt, aber auch da ist man dran etwas zu ändern und Strategien und Lösungen zu finden, dies zu vermeiden. Ganz ehrlich, ich habe mich in meinem Leben selten so ernst genommen gefühlt wie am mbs, außer natürlich im privaten Umfeld. Eine weitere Stärke des mbs ist die hohe Anzahl an Mitstudierenden und dadurch die hohe Zahl an Begabungen. Egal welches Problem man hat, die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass jemand auf dem Campus wohnt, der Dir helfen kann. Und Langeweile? Ja die kann es auch geben. Zwar gibt es viele Menschen auf dem Campus, aber das heißt nicht gleichzeitig, dass immer irgendwo irgendwas los ist. Aber das muss es auch nicht.
Thema Außenseiter: Man sollte meinen, dass bei 150 Studierenden keiner alleine ist, aber dem ist nicht so. Gerade die, die eh auf niemanden zugehen oder die, die nicht auf dem Campus wohnen drohen vergessen zu werden. Und das ist echt ein Problem wie ich finde. Gerade die Externen wurden durch separate Kleingruppen immer weiter aus dem mbs-Privat-Alltag verdrängt. Ich hoffe, dass sich da wieder etwas geändert hat seit ich weg bin. Was die Außenseiter angeht, die auf dem Campus wohnen gibt es für mich keine wirkliche Lösung. Man darf sie schlicht und ergreifend nicht vergessen, wenn man etwas unternimmt. Immer und immer wieder nachfragen aber mehr weiß ich auch nicht. Denn ein Stück weit liegt es auch an ihnen selbst, sich für das Leben am Campus zu interessieren und auch die Bereitschaft dort ein Teil zu sein muss da sein. Sonst wird man automatisch zum Außenseiter.
Sonst gibt es für mich nur Gutes zu berichten und ein kleiner Tipp: Gebt den Lehrern Feedback, egal ob schriftlich oder mündlich. Denn nur dann können sie auch etwas ändern, wenn es denn nötig sei. Und seid immer nett zu den Neuen und geht auf sie zu, denn das hilft ihnen den Weg in die mbs-Gemeinschaft zu finden. Und wenn ihr mal Probleme mit einem Dozenten habt, seit gewiss, er hat nichts gegen euch. Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Wenn ihr das Gespräch sucht werdet ihr merken, dass die Lehrer in der Regel viel positiver und kompromissbereiter reagieren als man es manchmal zunächst erwartet.

Und zu guter Letzt will ich auch die Küche nicht vergessen. Mit Hardi habt ihr in der Küche einen Menschen stehen, der unglaublich warmherzig und freundlich ist. Auch er ist immer für Wünsche offen und berücksichtigt sämtliche Arten von Allergien und kocht auch extra für Vegetarier oder so. Und wenn ihr ganz nett zu ihm seid, lädt er euch auch mal privat zu sich nachhause zum Essen ein ;-)

Das Beste was mir am mbs allerdings passiert ist, sind all die Freundschaften und Bekanntschaften. Ich habe so viele so unglaublich gute Gespräche gehabt und ich habe so viele so unglaublich geniale Dinge erleben dürfen, dass sich dies nicht in Worte fassen lässt. Die Begegnungen sind es, die mir die Zeit so wertvoll gemacht haben. Und ich meine nicht nur die Begegnungen mit den Studierenden. Und den Rahmen hierfür bietet unter anderem auch das mbs und die Stadt Marburg und natürlich die Menschen selbst, die mit ihren unterschiedlichsten Geschichten und Prägungen hier zusammenkommen!

Viele Grüße von meiner Seite aus an eine großartige Schule, an die großartigen Dozenten und die großartigen Studierenden, deren Gastfreundschaft unübertroffen bleibt! Vergesst nicht, dass Gastfreundschaft sowohl den Beziehungsfaktor als auch den Gemeinschaftsfaktor in Betracht zieht und nebenbei in Verbindung mit der Nächstenliebe auch das „höchste Gebot“ berücksichtigt!

Ach, ihr seid einfach die Besten und ich denke oft an euch!

Seid gesegnet meine Freunde!

P.S.: Ich hoffe ich habe nichts vergessen… Ansonsten tut es mir leid.

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Gemeinschaft lieben

Verfasst von Stefan am 10. Oktober 2009

Wie funktioniert das nochmal mit dem Leben in dieser Welt? Ich habe mal gehört, dass wenn jeder für sich selbst sorgt, sei für jeden gesorgt. Aber ist das der Weisheit letzter Schluss? Wieviel Egoismus ist gesund und ab wann wird er krankhaft? Es stellt sich die ernstzunehmende Frage nach dem Warum? Warum müssen soviele Menschen hungern und leiden? Warum werden die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher? Sind die reichen einfach die besseren, die die fleißiger sind? Sind die Armen die schlechteren, die nur faul sind? Oder leben nicht viel mehr Reiche auf die Kosten der Armen und dazu noch über ihre Verhältnisse hinaus? Sind die Armen in Deutschland nicht gezwungen auf die Kosten der Mittelschicht zu leben, die auf Dauer verschwinden wird? Und was ist wenn die Armen dann so arm sind, dass sie auch für die Reichen nicht mehr zu gebrauchen sind? Dann werden sich die Reichen untereinander zerfleischen bis auch von ihnen keiner mehr übrig bleibt. Okay, ich gebe zu, dass ich sicher etwas übertreibe aber ein bisschen was wahres ist doch dran. In was für einer Welt leben wir denn? Wer sich selbst etwas gutes tun will, sollte bei seinem Nächsten anfangen. Das klingt zwar ungewohnt, aber das gewohnte bringt uns schließlich nicht weiter. Stellt euch mal eine Welt vor, in der man anstatt sich gegenseitig zu bekämpfen, sich gegenseitig hilft, eine Welt in der man nicht übereinander lästert sondern miteinander redet, eine Welt in der man nicht nur an sich denkt sondern an die Gemeinschaft, an das Wohl der anderen. Denn wenn es den anderen um mich herum gut geht, dann geht es mir auch gut, sofern ich Teil der Gemeinschaft bin. Um Gemeinschaft zu leben muss zunächst eine Beziehung zu anderen aufgebaut und Vertrauen gewonnen werden. Und wenn man erstmal einander hat, lernt man einander auch schätzen und lieben. Ein Zusammengehörigkeitsgefühl entsteht. Wenn wir uns füreinander interessieren, dann ist es uns auch nicht mehr egal wenn auf der Straße jemand geschlagen oder angepöbelt wird, dann ist es uns nicht egal wenn die Industrie auf Kosten anderer Menschen in anderen Ländern an unserem Geldbeutel verdient. Wir sind alle Menschen und wir sollten lernen füreinander da zu sein und nicht immer diese „Egal-Haltung“ einzunehmen. Investiert doch mal etwas Zeit in andere Menschen und ich verspreche euch, dass dies nicht umsonst sein wird! Helfen macht glücklich und Hilfe bekommen macht dankbar. Aber erwarte nicht von anderen etwas, was Du ihnen nie gegeben hast. Lerne was Nächstenliebe bedeutet und Du wirst verstehen wie revolutionär Jesus ist wenn er zu jedem Einzelnen von uns sagt: Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst! (Mt. 22,39) Jesus hat auch in Beziehung gelebt. Beziehung zu den Menschen und zu Gott. Zusammen mit dem Heiligen Geist und Gott seinem Vater ist er sowieso der Ursprung aller Gemeinschaft. Er ist die Quelle aller Beziehungen und stellt diese in den Mittelpunkt aller menschlichen Gesetzlichkeit. Was ist das höchste Gebot fragen die Schriftgelehrten Jesus damals (Mt. 22,36), heute würde man wohl eher Fragen: Was ist das wichtigste Gesetz überhaupt? Und Jesus antwortet: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«“ Und das gilt damals wie heute. Lasst uns mit der Quelle aller Beziehungen, der Quelle der Liebe verbunden sein und uns nach ihr ausrichten um dann liebend auf die anderen Menschen zugehen zu können um die Gemeinschaft voran zu bringen. Und es ist dabei egal welcher Konfession oder gar Religion jemand angehört. Ich fordere dazu auf, auf unsere Gemeinsamkeiten zu achten und nicht auf unsere Unterschiede! Und diese Botschaft geht ganz besonders auch an all die Konfessionen die sich untereinander bekriegen anstatt zusammen zu arbeiten. Denn auch da sieht man, es geht mehr um den Bau „meiner Kirche“ anstatt um den Bau des Reiches Gottes und bringt mehr Frustration und Scherben als Früchte! Und auf der individuellen Ebene heißt das: Schau nicht nur ob Dir der Gottesdienst gefallen hat, sondern ob er der Gemeinschaft und dem Bau des Reiches Gottes gedient hat. Und bilde Dir bloß nicht ein, dass Du das alleine entscheiden kannst.

Gemeinschaft lieben heißt nicht nur sich selbst zu lieben, sondern auch den Mitmenschen, den anderen. Gemeinschaft lieben heißt nicht Zusammenleben spielen sondern Beziehung leben in aller Ernsthaftigkeit und Tiefe. Es heißt auch einander zu ertragen, Unterschiede auszuhalten, gemeinsame Lösungen zu finden, aber auch von allen Vorteilen zu profitieren! Gemeinschaft lieben ist ein wichtiger Teil für ein beziehungsorientiertes Denken und handeln. Gemeinschaft lieben hat nichts mit Kuschelclub zu tun sondern bedeutet Arbeit an sich selbst und Zusammenhalten auch in schweren Zeiten. Gemeinschaft lieben bedeutet auch den anderen in seinem Anders-Sein auszuhalten. Gemeinschaft lieben heißt über den eigenen Tellerrand zu schauen und sich auch für andere einzusetzen und sich für sie zu interessieren. Gemeinschaft lieben kommt da an seine Grenzen wo man die Quelle, welche ist Jesus Christus, nicht zulässt. Glaubst Du nicht? Dann probiere es einfach aus. Das mache ich auch gerade.

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Die Stillen Tage

Verfasst von Stefan am 17. Juni 2009

Die letzten drei Tage war ich mit meinem Kurs und dem Parallelkurs weg gefahren mitten in die Pampa. Vom mbs werden jedes Jahr die „Stillen Tage“ für die Abschlusskurse angeboten. Das heißt aber nicht, dass man da drei Tage lang schweigt. Es gibt verschiedene Angebote. In unserem Fall war das jetzt basteln, malen, wandern, schreiben und solche Dinge. 24 Stunden waren dann auch wirklich zum schweigen gedacht, wobei das bei uns nicht so gut funktioniert hat. Das schweigen half aber sehr um in die Gegenwart Gottes zu kommen. Es war mir persönlich zwar zu lange, da auch die Atmosphäre etwas künstlich war, aber zumindest für ein paar Stunden hatte ich das Gefühl Gott ganz nahe zu sein! Auch die Gemeinschaft war nochmal so gegen Ende der drei Jahre richtig gut und wir wussten uns schon zu beschäftigen. Es ergaben sich noch ein paar echt tiefgehende Gespräche und Spaß hatten wir auch. Das Essen war hervorragend und auch sonst war es ganz nett. Und drei Tage waren jetzt auch weder zu lang noch zu kurz. Es hat  wie gesagt super gepasst. Und nun freue ich mich aber auch wieder hier in Marburg zu sein.

Kaum bin ich von den stillen Tagen wieder zurückgekommen war auch er schon wieder hier in Marburg. Das Wort „schon“ trifft es eigentlich nicht, da er schon über ein Jahr nicht mehr hier war und mein Herz sprang vor Freude als er die Treppen in unserem Haus nach oben kam. Mein guter und mir sehr wertvoll gewordener Freund Friedrich ist wieder da. Auch wenn sein Aufenthalt nur von kurzer Dauer sein wird, freue ich mich über jeden Moment den ich mit ihm teilen darf. Heute spielten wir zusammen mit Benjamin, Samuel, Josua und Janina das Spiel Kubb und erfreuten uns an unseren Leistungen :-) Es war schön mit Friedrich zusammen Spaß zu haben und die Gemeinschaft zu teilen. So war der erste Tag in Marburg (nach den Stillen Tagen) auch gleich ein voller Erfolg!
Es tut gut Friedrich so zu sehen und er hat die Gabe mir neuen Lebensmut zu geben ohne etwas besonderes zu tun. Ich weiß es einfach Dank ihm, dass das Leben lebenswert ist und zwar in jeder Lebenslage. Ich weiß einfach dass Gott immer und überall da ist, auch wenn man ihn mal nicht spüren kann. Ja, ich weiß das, ich glaube es nicht nur. Und zu diesem Wissen hat Gott selbst durch Friedrich sehr viel beigetragen. Der Glaube lebt, so wie es Jesus auch tut. Manchmal muss ich nur hinschauen und zuhören und dann ist es wieder sonnenklar.
Ich freue mich schon auf morgen, wenn die Begegnung mit Friedrich etwas länger sein wird als heute und ich weiß auch wenn er geht, hat er mir wieder viel hinterlassen!

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Christen

Verfasst von Stefan am 26. Mai 2009

Ich habe gerade einen Bericht über die Reaktion einiger Christen in Amerika auf den Fund von Ida und Googles Umgang damit gelesen. Was man nun von Ida hält ist mir im Grunde genommen egal. Ob Missing Link oder nicht. Meinem Glauben tut das keinen Abbruch, egal wie es die Wissenschaft verkauft. Letzten Endes kommt eh alles von Gott. Was an diesem Artikel allerdings interessant war, waren die Kommentare der Leser darunter. Die meisten davon sind offensichtliche Laien. Manche fühlen sich wohl vom Christentum bedroht, schieben einen wahnsinns Frust bis hin zum Hass auf uns Christen und Gott. Aufgrund der Anonymität im Internet können sie schreiben was sie sonst wahrscheinlich vorsichtiger formulieren würden. Also ich muss schon sagen, da waren schon so ein paar Hammer dabei, wo ich echt dachte, ich muss mich warm anziehen als Christ. Bei manchen dachte ich, die würden mich umbringen, wenn sie mir begegnen und bei manchen war die Argumentation einfach nur dumm. Hier mal ein paar Beispiele (zum Teil auch nur Auszüge aus den Kommentaren):

  • Auch Christen, vor allem die sehr gläubigen, sind im Grunde mit Sekten zu vergleichen. Sie unterliegen in gewisser Weise einer Gehirnwäsche, welche reales Geschehen und Abläufe in der Urzeit nicht zulässt. [Kommentar von: Sehr-Gut]
  • Wer so einen Drecksack wie den christlichen Gott bzw natürlich auch seine Inkarnation als Jesus verehrt, anbetet oder in irgend einer Form glorifiziert und verharmlost ist -und ich meine das so drastisch wie ich es sage: Ein Feind von Offenheit, Aufrichtigkeit, Friedfertigkeit, Moral und Toleranz (um nur eine Dinge zu nennen) [Kommentar von: cuotos]
  • Ich persönlich glaube an gott und bin katholischer christ! das der mensch nich von gott erschaffen wurde ist mir auch ABER auch klar. [Kommentar von: Tdope]
  • Was ich hasse ist die Beschreibung eines absoluten Widerlings der -weil als mächtig angesehen- einfach mal trotz aller Grausamkeiten die er beging, behaupten kann, dass er gütig ist und dass Menschen feige genug sind sich darauf einzulassen. Und dann kommt er selbst -nach der Vergwaltigung von Maria als Jesus daher und macht einen auf Erlöser. [...] Wenn Jesus mal wieder vorbeischaut schickt ihn zu mir -ich habe ihm ein paar ernsthafte Fragen zu stellen. Bis dahin verschont mich mit euren Wahnvorstellungen. [Kommentar von: cuotos]
  • Zählst du auch zu den guten Christen? Was hast du schon getan? Bist du beispielsweise Veganer weil du Tiere nicht ermorden möchtest und weil ein Großteil von jährlich 10 Millionen verhungernden auf das Konto Fleischesser in Industrieländern gehen? Wenn ja, dann diskutier ich mit dir weiter -wenn nicht, dann komm erst mal so weit. [Kommentar von: cuotos]
  • Ok ein kleines altes aber nettes Gedankenspiel zum Thema Allmacht. Kann dein allmächtiger Gott einen Stein erschaffen der so groß ist dass er ihn selbst nicht heben kann? [Kommentar von: cuotos]
  • Wenn ich keinen Mord begehe -dein Gott aber schon -obleich er allmächtig ist und anders könnte, dann bin ich (und ich behaupte duch auch) besser als er. [Kommentar von: cuotos]
  • Das [gemeint sind die 10 Gebote] sind „Regeln“, die jede „gängige Gesellschaft“ hatte bzw. hat und auf die jeder normale Mensch mit gesundem Menschenverstand von selbst kommt. Daher ist das auch keine so tolle Sache… [Kommentar von Ensign Joe]
  • Missionare verpesten diese Welt! [Kommentar von cmaus]
  • Sollen die [Christen] sich doch einfach aufhängen, das hätte nämlich ich gemacht, wenn Google die christliche Schöpfungstheorie verkünden würde. [Kommentar von: monte]
  • Intelligentes Leben stammt vom Affen ab, das ist ja bekannt, aber woher kommen dann diese Christen? SCNR [Kommentar von Johnny Cache]
  • Diese Christen sind doch echt ein einfältiges und primitives völkchen ^^ Wer in unserer Aufgeklärten zeit noch immer an Magie und Wunder glaubt sollte kein Notebook besitzen! [Kommentar von KROWALIWHA]

Weitere Kommentare möchte ich nicht veröffentlichen. Die sind zum Teil echt unter der Gürtellinie. Bei manchen Schreibern merkt man, dass sie nur das Buch von Richard Dawkins und ein paar Artikel, die sie gegoogelt haben, gelesen haben. Aufgrund der Abartigkeit mancher Kommentare habe ich eine Email an den Betreiber von winfuture.de geschrieben und hoffe, dass er daraus Konsequenzen ziehen wird. Allein die Veröffentlichung eines solchen Artikels finde ich schon Grenzwertig. Denn was daraus entstehen kann ist absehbar und Meinungsmache gegen Christen. Aber was solls? In der Bibel steht schließlich nirgends, dass wir entspannt in den Himmel kommen werden.

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Der evangelische Kirchentag 2009

Verfasst von Stefan am 25. Mai 2009

Viel positives habe ich schon gehört und gelesen, doch ich möchte mal meine persönliche, teilweise auch kritische Sicht der Dinge berichten. Als ich am Mittwoch früh um sieben zusammen mit Benny und Jana hier in Marburg ins Auto stieg freute ich mich riesig auf Bremen und die ganzen Menschen dort. Schließlich hatte ich das Christival von letztem Jahr noch im Hinterkopf, dass mit seinen 16.000 Besuchern nichteinmal annähernd so groß war wie der Kirchentag mit seinen 100.000 Besuchern. Zunächst fuhren wir zu den Eltern unseres Klassenkameraden Johnny und wurden von diesen unglaublich herzlich in Empfang genommen. Dort durften wir die Tage wohnen und wurden rundum versorgt und mit soviel Nächstenliebe und Wärme, sowie reichlich an Essen und Trinken und bequemen Betten verwöhnt. Das war so herrlich. So viel Liebe konnten wir gar nicht aufnehmen, wie dieses Ehepaar uns entgegengebracht hat! Das war Gastfreundschaft in Perfektion!

Aber nun zum Kirchentag. Dieser stand unter dem Motto „Mensch wo bist Du?“ und war wirklich sehr gut besucht. So voll habe ich bisher noch keine Innenstadt gesehen. Es gab unzählige Veranstaltungen in der ganzen Stadt und mindestens genauso viele Aussteller auf den Messeplätzen. Wir waren für evangelisch.de da und haben Flyer verteilt. Natürlich nicht alleine. Das Team war schätzungsweise 30-40 Leute stark und Arbeit gab es genug. Wir hatten 40.000 Flyer sowie Unmengen von Kugelschreibern und Buttons im Gepäck für eine Twitter-Aktion, die sich gewaschen hat. Und zwar war das Ziel die ganze Bibel in 140 Zeichen langen Textabschnitten dort zu veröffentlichen. Mein letzter Stand der Dinge waren 2.000 der insgesamt 4.000 Bibelstellen, die mittlerweile gebloggt wurden.
Doch ich muss ehrlich sagen: Ich habe für mich gemerkt, dass so eine Flyer-Aktion nichts für mich ist. Zumindest nicht auf einem Kirchentag, bei dem Unmengen von Sekten unterwegs sind, die ebenfalls ihre Flyer verteilen. Dazu kam, dass auf unseren Flyern mit großen Buchstaben „Die Bibel in Kurzform“ geschrieben stand. Dies sorgte natürlich für Irritationen und musste unzählige Male erklärt werden. Kein Wunder, dass manche Menschen versuchten uns zu bekehren oder uns sogar den Glauben absprachen. Nichts desto Trotz waren natürlich auch gute Gespräche dabei. Aber viel zu selten. Man wurde eher mit Ignoranz oder abfälligen Kommentaren bestraft, was ich als sehr frustrierend empfand. Selbstverständlich gab es auch total nette Leute und auch witzige Menschen mit originellen Sprüchen, aber das negative speichert sich das Gehirn ja bekanntlich besser ab und davon gab es genug.
Aber unser Team war zum größten Teil sehr angenehm. So trafen wir auch noch andere Leute aus Marburg und taten uns zumindest am Samstag mit ihnen zusammen um im Park die Flyer zu verteilen. Von den Veranstaltungen bekamen wir teilweise auch was ab. Zum Beispiel waren wir auf dem großartigen Konzert von den Wise Guys. Ansonsten war auch Thomas D. und noch andere bekannte und auch viele unbekannte Bands und Gruppen vertreten. Und natürlich einige Politiker. Klar, dass diese kurz vor den Bundestagswahlen eine gutes Bild von sich abgeben wollten. Der Kirchentag an sich war mir allerdings zu politisch. Zwar habe ich überhaupt nichts gegen das einmischen der Kirche in die Politik aber in diesem Falle war mir das ganze zu extrem. Ich finde es zwar löblich, dass auch sehr stark für Fair Trade und ähnliches geworben, ja schon fast gekämpft wurde aber von der christlichen Botschaft kam für meinen Geschmack zu wenig rüber. Zu viel Toleranz und zu wenig Klarheit. Ich glaube es ist manchmal besser eine klare Stellung zu beziehen als sich so einlullen zu lassen und so zu verweichlichen, dass man eher den Eindruck hat, dass die Gesellschaft und die Politik, das Evangelium verändern und umgekehrt das Evangelium keinen Einfluss mehr hat. Bei manchen Situationen blutete mein Evangelikales Herz und ich fragte mich wirklich ob wir als Christen noch diese ansteckende Gesundheit durch Jesus Christus in uns haben oder ob wir schon längst vergiftet wurden ohne es zu merken. Keine Frage: Es gab auch klare Botschaften, predigten und echten Lobpreis. Aber man musste förmlich danach suchen. Es war viel zu wenig. Die Atmosphäre des Christivals war wesentlich liebe- und gehaltvoller! Hörte ich beim Kirchentag Musik, so waren das Dinge wie „We will rock you“ oder ähnliches. Nicht das ich diese Lieder schlecht finde, aber sie sollten auf einem Kirchentag meines Erachtens nach nicht die Oberhand gewinnen oder wie bei manchen Gruppen sogar die einzigen Lieder in ihrem Repertoire sein. Dann sollen sie doch lieber auf der Kirmes spielen, aber bitte nicht auf einer christlichen Veranstaltung.

Ich glaube man merkt mir meine Enttäuschung an und bevor ich meinem Frust noch mehr Spielraum gebe, höre ich lieber auf, gehe nach draußen, genieße das schöne Wetter und denke an die schönen Dinge in Bremen, wie z.B. die guten Erfahrungen mit unsren Gasteltern und deren Art Christsein zu leben. Achja, eines noch. Harvey (Johnnys Vater) hat mir noch ein Wort beigebracht: Gius. Das ist eine Abkürzung und bedeutet „Gläubig in unserem Sinne“ :-)

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Valeries Taufe

Verfasst von Stefan am 17. Mai 2009

Nachdem es mir gesundheitlich wieder nahezu perfekt geht kann ich auch wieder vor dem PC sitzen und bloggen. Und zwar möchte ich euch an meinem Wochenende teilhaben lassen. Ich bin am Freitag nach Backnang gefahren um bei der Taufe meiner Schwester dabei zu sein! Halleluja! Das Ganze fand in einem Bewegungsbad in Kernen-Stetten statt. Vali geht nämlich in die BGG in Stuttgart und die organisiert sich mit Bezirken oder so ähnlich. Auf jeden Fall trafen wir uns alle im Andachtsraum dieser Schule in der das ganze stattfand, hörten auf die Zeugnisse der acht Täuflinge und eine Predigt. Der Lobpreis durfte natürlich auch nicht fehlen, in dem wir Gott priesen und anbeteten. Danach ging es ein Stockwerk tiefer ins Bewegungsbad. Dort wurde dann getauft und danach gab es Essen. Das ist jetzt die Kurzfassung :-) Es war eine sehr geniale Sache im eher etwas kleineren Rahmen. Viele nette Bekanntschaften und Gespräche ergaben sich, die Taufsprüche waren schön und mir ging es im Verlauf der Veranstaltung auch immer besser. Also ich meine meinen Nacken. Das singen war eine Wohltat und auch das segnen der Täuflinge. Ich freue mich sehr, dass mein Schwesterherz diesen Schritt gemacht hat und sich nun hat taufen lassen!

Am nächsten Tag (Samstag) hatte Vali dann einen Test für ihren Ausbilderschein und ich traf mich mit meinem guten Freund Basti zum Salate machen und backen. Wir wollten nämlich schonmal unsere kleine Grillveranstaltung vorbereiten. Also schnibbelten wir Kartoffeln, Gurken und Tomaten für drei Salate. Zwischendrin machten wir noch einen Butterkuchen und dann kam auch schon Vali von ihrem Test und ein anderer guter Freund (Markus) mit seiner Freundin Julia. Und dann saßen wir zusammen, grillten, tranken Kaffee, später aßen wir den Kuchen und hatten einfach einen super entspannten Tag. Es war wirklich schön. Auch das sonnige warme Wetter war einfach herrlich.

Ja, und am Sonntag war ich dann in meiner Heimatgemeinde, traf viele Freunde, hatte gute Gespräche und freute mich einfach all diese lieben Menschen wiederzusehen.  Es ist irgendwie ein wundervolles Gefühl einfach nachhause zu kommen und willkommen zu sein. Es ist unbeschreiblich gut. Ich danke dem Herrn für dieses einmalige Wochenende!

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Dive Deeper – Mitarbeiterkongress

Verfasst von Stefan am 8. Juni 2008


In wenigen Tagen ist es soweit. Die Baptistische Weltjugendkonferenz findet unter dem Motto „Dive Deeper“ in Leipzig auf dem Messegelände statt. Getroffen haben wir uns dieses Wochenende allerdings im Evangelischen Schulzentrum (Eva Schulze) in Leipzig. Die Veranstaltungen fanden in der Kirchengemeinde St. Petri statt, die sich direkt gegenüber des Schulzentrums befindet. Wir hatten eine Menge Spaß, ich konnte viele neue Leute kennenlernen und die Infos waren auch nicht zu knapp. Besonders gut fand ich ein kulturübergreifendes Training in dem wir verschiedene Sitten und Bräuche unserer und anderer Kulturen kennenlernten. Auch Probleme und mögliche Ansätze zur Vermeidung von Missverständnissen wurden uns gezeigt. Und wir durften lernen, wie Deutsch wir doch sind :-)
Erwartet werden mittlerweile 6.000 Jugendliche aus aller Welt. Aus 80 Nationen gibt es schon einige Anmeldungen und dennoch könnten es noch mehr sein. Aber wir beklagen uns nicht und freuen uns riesig über das was schon da ist und das was uns dann vom 30.07.-03.08.2008 in Leipzig erwarten wird. Es wird auf sicherlich total genial. Ich kann es kaum noch erwarten.
Achso. Arbeiten werde ich übrigens in der Glashalle als Springer. Ich werde überall dort sein, wo ich spontan gebraucht werde. Innerhalb der Glashalle versteht sich…

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Was soll das?

Verfasst von Stefan am 1. Juni 2008

Gerade eben habe ich einen Bericht der Süddeutschen Zeitung gelesen. Und ich frage mich ernsthaft ob gewisse Leute, die in diesem Artikel zitiert werden etwas gegen evangelikale Christen (zu denen ich mich auch zähle) haben? Es sind Aussagen vorhanden wie:

  • Die Erlösten und die Nichterlösten sind bei ihnen klar definiert. Ebenso, was man machen muss, um zu den Erlösten zu gehören, steht genau fest.
  • Denn der ersten Eindruck dieser evangelikalen Gruppierungen trügt: Mögen Homepages mit Videoclips in MTV-Ästhetik, Ansagen wie „Online mit Gott“ oder Predigten als Podcasts zum Herunterladen eine moderne Form des Glaubens suggerieren, die hier vertretenen Inhalte sind meist umso konservativer, zum Teil sogar fundamentalistisch.
  • Ich kann aus einer solch engen Gemeinschaft nicht einfach austreten – ich muss aussteigen.

Ich will gar nicht anfangen zu streiten. Ich bin einfach nur traurig darüber, dass wir als Christen so miteinander umgehen. Man distanziert sich und verurteilt andere und was ich auch schlimm finde, ist, dass man falsche Aussagen über die anderen macht. Man redet übereinander statt miteinander. Man arbeitet gegeneinander statt miteinander. Und das macht nicht nur die katholische Kirche wie hier in diesem Artikel sondern leider auch viele Freikirchen. Was soll denn das? Wir sind EINE Christenheit. Zusammen sind wir EINE Kirche! Und zusammen können wir eben viel mehr erreichen als allein und wenn wir miteinander statt gegeneinander arbeiten, haben wir viel mehr Potential!  Außerdem will Jesus EINE Braut und keinen Harem! Also: Christen dieser Welt vereinigt euch und hört auf euch gegenseitig zu verurteilen oder euch als etwas besseres darzustellen!

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Heilung in Lakeland

Verfasst von Stefan am 28. Mai 2008


Zur Zeit beschäftigt mich die Erweckung in Lakeland. Todd Bentley steht auf der Bühne und lässt sich offensichtlicherweise von Gott gebrauchen. Es ist eine Show, die live übertragen wird in Godchannel und im Internet via Livestream. Geheilt wird alles. Psychische und physische Krankheiten. Blinde sehen, Lahme gehen und Tote werden wieder auferweckt. Ein Mädchen, dass sich ritzte (Borderline) wurde geheilt und ihr Verletzungen sind verschwunden. So könnte man nun fort fahren und so unendlich viel erzählen. Jeden Abend wird es übertragen und hunderte oder wahrscheinlich sogar tausende pilgern nach Florida um sich heilen zu lassen oder zu berichten was passiert ist. Denn die Heilung funktioniert auch vor dem Fernseher oder Computer.
Aber irgendetwas lässt mich kritisch sein. Ich glaube ich müsste es selbst erleben um das alles zu glauben. Nicht, dass ich Gott das nicht zutrauen würde, aber ich bin immer kritisch, wenn eine solche Show aus Heilungen gemacht wird. Wenn Jesus heilte stand der Mensch im Mittelpunkt und nicht das Wunder der Heilung. Also es ging Jesus nie um den Akt der Heilung sondern um den Menschen. Ich will jetzt nicht sagen, dass dies in Lakeland nicht der Fall wäre, aber es wirkt mir manchmal so gespielt. Ich finde es gut, dass Gott, Jesus und der Heilige Geist betont werden und dass all diese Wunder ihnen zugesprochen werden und nicht dem Menschen, der heilt.
Was ich nicht verstehe, ist, dass die Menschen die geheilt wurden und auf die Bühne kommen, immer umfallen müssen. Und zwar dann wenn Todd Bentley ihnen die Hand auflegt und irgendetwas dazu sagt; z.B.: „BAM“ oder „Jeeesusssssss“. Aber das Wort „BAM“ scheint sein Lieblingswort zu sein. Mein Englisch ist zu schlecht um das zu kapieren. Vielleicht kann mir das jemand erklären. Ich habe in der Bibel dieses Wort „Bam“ noch nie gelesen und mir fällt gerade auch keine Bibelstelle ein, an der Jesus ähnliche Worte verwendet oder jemand nach der Heilung umkippt…
Aber ich bin mit dieser Sache noch nicht fertig. Ich will mir jetzt keine vorschnelle Meinung bilden. Ich werde dran bleiben, mich weiter informieren und Gott danken, dass er uns lieb hat.

Offizielle Website

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Gottes Bild

Verfasst von Stefan am 25. Mai 2008

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Wie oft ist es so, dass ich es nicht verstehen kann warum Gott jetzt so oder so handelt? Manchmal meine ich es besser zu wissen und manchmal kann ich nicht anders als mich zu fragen: „Warum?“ Doch es tut gut zu wissen, dass ich es oft auch nicht verstehen muss. Es ist gut, dass ich mich darauf verlassen kann, dass Gott das schon richtig macht und dass am Schluss ein sehr gutes Gesamtbild entsteht. Dann komme ich mir wieder vor wie ein kleines Kind, dass versucht hatte seinen Eltern die Welt zu erklären obwohl es keine Ahnung hat und später dann feststellt, dass es doch nicht so ist, wie es dachte (z.B. dass die Milch doch nicht von Tetrapak erfunden wurde). Ich bin echt froh, dass ich einen soooo großen Vater im Himmel habe, der über wirklich alles für immer den Überblick behält!

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