Es tut so gut so viele so tolle Menschen zu kennen, die man mag und die einen auch mögen. Es tut so gut Besuch von Freunden zu bekommen, auch wenn man sie schon zweieinhalb Jahre nicht mehr gesehen hat. Der heutige Besuch war für mich schon was besonderes. Caro aus dem schönen Ort Bannewitz hat mich heute in Berlin besucht. Wir kennen uns von der Silversterrüstzeit 2006 bei der ich damals als Schwabe unter Sachsen mitarbeiten durfte. Seither haben wir eher sporadisch Kontakt, aber wir verstehen uns super. Im April habe ich sie zusammen mit Marie und Clemens in Bannewitz mal besucht, aber sonst haben wir uns nicht mehr gesehen. Um so größer war dann die Freude als wir uns in Berlin wieder begegneten. Wir schlenderten ein wenig durch Steglitz, aßen ein Eis und Donuts und hatten eine wundervolle Zeit, die wir für Gespräche rege nutzten. Und dann gingen wir wieder auseinander. Jeder in seine Richtung. Jeder seinen Weg. Und irgendwann werden wir uns wieder sehen und die Freude wird wieder so groß sein wie heute. Es tut einfach gut, wenn man weiß dass man sich versteht. Es tut einfach so unglaublich gut!
Archiv für die Kategorie ‘Freude’
Hocherfreut
Verfasst von Stefan am 7. November 2009
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Die erste BP-Woche
Verfasst von Stefan am 6. November 2009
Von Samstag bis zum heutigen Freitag war ich in Marburg am Marburger Bibelseminar. Dort fand die erste der vier BP-Wochen statt. BP steht, um es mal kurz zu erläutern, für Berufspraktikanten. Und das sind alle, die derzeit im Anerkennungsjahr sind. Und nun war es soweit, dass wir uns alle in Marburg wieder getroffen haben um Fortbildungen und Mentorengespräche zu haben. Aber auch Zeit für uns und für Austausch war genügend da. Und auch Freizeit gab es zu genüge. So war es für mich möglich, dass ich mich mit vielen Studierenden am mbs treffen konnte und viel geredet habe. Das war sehr sehr schön für mich. Ich habe die Zeit in Marburg sehr genossen und mich riesig darüber gefreut so viele Freunde wieder sehen zu können. Leider waren nicht alle da, aufgrund der Praktikumszeit, aber ich habe mich dennoch mit einigen unterhalten.
Am Sonntag war ich übrigens beim Studientag mit Shane Claiborne und Chris Haw. Viel neues gab es für mich nicht, aber das war nicht schlimm. Denn die beiden sprechen mir aus der Seele und ich höre ihnen gerne zu und lasse mich neu motivieren. Ich fand den Tag genial und habe mich auch hier gefreut viele bekannte Gesichter zu sehen und auch mit Leuten zu reden, die ich in Marburg dann nicht mehr gesehen habe. Alles in allem war diese Woche richtig wohltuend für mich. Ich habe zwar kaum geschlafen, da ich immer lange mit irgendjemandem geredet habe, und bin deswegen nun auch total müde, aber es hat sich gelohnt!
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Das Marburger Bibelseminar
Verfasst von Stefan am 20. Oktober 2009
Nach drei Jahren auf dieser Bibelschule kann ich nun schreiben, was ich dazu denke und fühle. Wie waren die letzten drei Jahre? Was habe ich schätzen gelernt? Wo hatte ich Schwierigkeiten? Also quasi ein Fazit aus der Zeit in Marburg am mbs. Als ich damals (Sommer 2006) begann, hatte ich die Vision Pfarrer und Priester zu evangelisieren, da ich voller Trauer festgestellt hatte, dass in einigen Kirchen zwar studierte Theologen predigten, aber der Glaube nicht vorhanden war. Das sehe ich zwar nach wie vor so und ich bedaure das auch weiterhin, doch die Vision der Evangelisation hat sich geändert. Vielmehr möchte ich nun für die Einheit der Christen stehen und für diese kämpfen. Damit meine ich keine einheitliche Konfession sondern eine Einheit in Vielfalt. Aber das will ich nun nicht weiter vertiefen. Das mbs, als überkonfessionelle Bibelschule, hat mir gezeigt, dass das zusammenleben von Christen aus verschiedensten Hintergründen bestens funktionieren kann. Ich habe gelernt, dass Meinungsunterschied nicht gleich Trennung und Hass bedeuten muss. Ich habe gelernt, was es heißt Unterschiede zu akzeptieren anstatt sie zu verurteilen oder zu bekämpfen. Ich habe gelernt, dass wir wieder mehr auf das schauen müssen was uns verbindet und nicht auf das, was uns von den andern unterscheidet, ohne dabei die Individualität des Einzelnen oder der einzelnen Gemeinde aus den Augen zu verlieren. Weiter habe ich am mbs gelernt was es heißt Gemeinschaft zu haben, wie gut Reflexionen sind und wie wichtig der Beziehungsaspekt in der Bibel ist. Ich hatte die besten Dozenten, die man sich wünschen kann und einen wunderbaren Chef. Es ist nicht nur die Tatsache, dass wir uns alle gegenseitig Duzen konnten, sondern die gesamte Atmosphäre die geschaffen wurde. Auch unsere Dozenten waren in gewisser Hinsicht auch ein Teil der Gemeinschaft und sie gaben sich auch größte Mühe diese Verantwortung wahrzunehmen. Was ich auch sehr zu schätzen weiß, ist dass das mbs immer in Bewegung bleibt. Nie ist diese Schule stehen geblieben sondern ist stets bemüht aktuell zu sein, was ihr auch bestens gelingt. Auch die Nähe zum Studierenden wird gesucht und gefordert um auf seine Bedürfnisse und Wünsche eingehen zu können. Natürlich kann nicht immer alles berücksichtigt werden und es kommt auch mal vor, dass Fehler gemacht werden. Aber es ist daraus bisher immer etwas Gutes entstanden. Die Kritik, dass der Glaube droht reine Kopfsache zu werden ist zwar berechtigt, aber auch da ist man dran etwas zu ändern und Strategien und Lösungen zu finden, dies zu vermeiden. Ganz ehrlich, ich habe mich in meinem Leben selten so ernst genommen gefühlt wie am mbs, außer natürlich im privaten Umfeld. Eine weitere Stärke des mbs ist die hohe Anzahl an Mitstudierenden und dadurch die hohe Zahl an Begabungen. Egal welches Problem man hat, die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass jemand auf dem Campus wohnt, der Dir helfen kann. Und Langeweile? Ja die kann es auch geben. Zwar gibt es viele Menschen auf dem Campus, aber das heißt nicht gleichzeitig, dass immer irgendwo irgendwas los ist. Aber das muss es auch nicht.
Thema Außenseiter: Man sollte meinen, dass bei 150 Studierenden keiner alleine ist, aber dem ist nicht so. Gerade die, die eh auf niemanden zugehen oder die, die nicht auf dem Campus wohnen drohen vergessen zu werden. Und das ist echt ein Problem wie ich finde. Gerade die Externen wurden durch separate Kleingruppen immer weiter aus dem mbs-Privat-Alltag verdrängt. Ich hoffe, dass sich da wieder etwas geändert hat seit ich weg bin. Was die Außenseiter angeht, die auf dem Campus wohnen gibt es für mich keine wirkliche Lösung. Man darf sie schlicht und ergreifend nicht vergessen, wenn man etwas unternimmt. Immer und immer wieder nachfragen aber mehr weiß ich auch nicht. Denn ein Stück weit liegt es auch an ihnen selbst, sich für das Leben am Campus zu interessieren und auch die Bereitschaft dort ein Teil zu sein muss da sein. Sonst wird man automatisch zum Außenseiter.
Sonst gibt es für mich nur Gutes zu berichten und ein kleiner Tipp: Gebt den Lehrern Feedback, egal ob schriftlich oder mündlich. Denn nur dann können sie auch etwas ändern, wenn es denn nötig sei. Und seid immer nett zu den Neuen und geht auf sie zu, denn das hilft ihnen den Weg in die mbs-Gemeinschaft zu finden. Und wenn ihr mal Probleme mit einem Dozenten habt, seit gewiss, er hat nichts gegen euch. Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Wenn ihr das Gespräch sucht werdet ihr merken, dass die Lehrer in der Regel viel positiver und kompromissbereiter reagieren als man es manchmal zunächst erwartet.
Und zu guter Letzt will ich auch die Küche nicht vergessen. Mit Hardi habt ihr in der Küche einen Menschen stehen, der unglaublich warmherzig und freundlich ist. Auch er ist immer für Wünsche offen und berücksichtigt sämtliche Arten von Allergien und kocht auch extra für Vegetarier oder so. Und wenn ihr ganz nett zu ihm seid, lädt er euch auch mal privat zu sich nachhause zum Essen ein
Das Beste was mir am mbs allerdings passiert ist, sind all die Freundschaften und Bekanntschaften. Ich habe so viele so unglaublich gute Gespräche gehabt und ich habe so viele so unglaublich geniale Dinge erleben dürfen, dass sich dies nicht in Worte fassen lässt. Die Begegnungen sind es, die mir die Zeit so wertvoll gemacht haben. Und ich meine nicht nur die Begegnungen mit den Studierenden. Und den Rahmen hierfür bietet unter anderem auch das mbs und die Stadt Marburg und natürlich die Menschen selbst, die mit ihren unterschiedlichsten Geschichten und Prägungen hier zusammenkommen!
Viele Grüße von meiner Seite aus an eine großartige Schule, an die großartigen Dozenten und die großartigen Studierenden, deren Gastfreundschaft unübertroffen bleibt! Vergesst nicht, dass Gastfreundschaft sowohl den Beziehungsfaktor als auch den Gemeinschaftsfaktor in Betracht zieht und nebenbei in Verbindung mit der Nächstenliebe auch das „höchste Gebot“ berücksichtigt!
Ach, ihr seid einfach die Besten und ich denke oft an euch!
Seid gesegnet meine Freunde!
P.S.: Ich hoffe ich habe nichts vergessen… Ansonsten tut es mir leid.
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Die lieben Marburger
Verfasst von Stefan am 20. Oktober 2009
Auch heute hatte ich mal wieder Besuch aus Marburg. Janina und Damaris vom Marburger Bibelseminar haben mir die Ehre erwiesen und mich besucht. Zusammen waren wir in der Berliner Innenstadt und haben uns auch ein paar beleuchtete Gebäude im Rahmen des Berliner Festival of lights angesehen und sind anschließend in das Café Zur Rose gegangen um ausführlich miteinander zu reden. Es war eine sehr gute Zeit, die mir auch wieder viel Spaß gemacht hat. Ja, ich gebe zu, ich vermisse Marburg und ich freue mich immer und immer wieder, wenn ich jemanden von dort zu sehen bekomme oder wenigstens am Telefon habe. Das klingt jetzt so melancholisch, aber mir geht es in Berlin immernoch gut und auch die Arbeit mache ich weiterhin gerne. Ich wollte mit diesem Eintrag nur zum Ausdruck bringen, dass ich all die lieben Menschen in Marburg nicht vergessen habe und so schnell auch nicht vergessen werde.
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Besuch aus Marburg
Verfasst von Stefan am 18. Oktober 2009
Welch eine Freude ist es wenn man Besuch bekommt. Und so habe auch ich mich gefreut als heute Debbie mir einen Besuch abstattete. Debbie ist da wo ich war: Am Marburger Bibelseminar! Und da Marburg mit das beste war, was mir in meinem Leben passiert ist, sind es die Menschen dort natürlich auch! Nun könnt ihr euch ungefähr vorstellen wie sehr ich mich über Besuch aus Marburg freue
Die Zeit heute mit Debbie war sehr schön. Wir haben viel geredet und in meiner WG Kaffee getrunken und Donuts gegessen und sind dann abends in die Stadt rein gefahren um das Festival of lights auf uns wirken zu lassen. Auch das war sehr beeindruckend. Zum Brandenburger Tor sind wir mit der legendären und umstrittenen U55 gefahren, die nur drei Stationen hat und das auf einer Strecke, die bisher auch bestens mit Bussen befahren ist. Und dann war die Zeit auch schon wieder um. So war der Tag gefühlt ziemlich kurz aber auch ziemlich gut
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In der Arche
Verfasst von Stefan am 2. September 2009
Die ersten Arbeitstage bei meinem neuen Arbeitgeber, die Arche e.V., habe ich nun hinter mir und kann sagen, dass es mir dort gut ergeht. Ich darf mich dort um die Kinder zwischen 6 und 13 Jahren kümmern und tue das sehr gerne. Einfach ist das sicherlich nicht immer, aber ich freue mich über jede Beziehung die beginnt und über jedes Kinderlachen. Ich freue mich über jede Höflichkeit und jede ernst gemeinte Frage der Kinder. Ich freue mich die Kinder beten und singen zu hören und ich freue mich, dass das Arbeitsklima so gut ist. Ich freue mich darüber, dass wir jeden Abend eine Reflexionsrunde haben und dass das Wohl der Kinder allen am Herzen liegt. Auch die Zusammenarbeit mit dem Jugendbereich funktioniert tadellos. In meiner ersten Woche bin ich noch viel damit beschäftigt die Namen der Kinder zu lernen und Beziehungen aufzubauen. So kommt es, dass ich schon viel mit den Kindern Tischfußball oder Billard gespielt habe. Bei dem Wetter kam der Außenbereich natürlich auch nicht zu kurz und so spielen wir auch Volleyball, Fußball oder Federball mit den Kindern. Und natürlich gibt es noch mehr Angebote wie z.B. Wasser- oder Kreisspiele.
Beim Spiel mit einzelnen Kindern kommt man auch gut mit ihnen ins Gespräch und bekommt auch mit wie es ihnen denn so geht. Am intensivsten habe ich die Zeit heute beim Bibelkreis erlebt oder zum Teil auch schon beim Essen. Und ich muss euch sagen: Ich liebe diese Kinder! Sie sind einfach spitze und ich danke Gott für jedes Einzelne, dass er es geschaffen hat!
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Urlaub am Gardasee
Verfasst von Stefan am 23. August 2009
Die letzte Woche war ich mit Freunden in Italien. Und zwar mit Basti und Roland. Der Ort an dem wir waren hieß Manerba und liegt direkt am Gardasee. Zumindest unser Zeltplatz lag direkt am See. Wir hatten in dieser einen Woche eine Menge Spaß und auch Kultur. Zum Beispiel sind wir an einem Tag auch nach Venedig gefahren oder an einem anderen waren wir in Salò und an einem weiteren Tag in Brescia. Dort haben wir historische Gebäude und Kirchen angesehen, haben Eis und andere italienische Spezialitäten gegessen und jeden Tag die Sonne genossen. Es war so schön warm und das Wasser so angenehm. Die Städte waren schön und wir verstanden uns prächtig. Besser hätte es nicht sein können. Okay, wir hätten uns sprachlich etwas besser vorbereiten sollen, denn wenn wir die Touristengebiete verließen war es mit deutsch und englisch fast unmöglich. Aber irgendwie hat es dann doch immer funktioniert. Venedig war sehr teuer, ist aber definitiv ein Ausflug wert. Den Gestank, von dem manche reden habe ich nichts wahrgenommen. Und auch die anderen Städte sind mal einen Tagesausflug wert. Der Gardasee an sich ist riesig und hat auch wundervolle Stellen. Allerdings nur Kiesstrände, welche nicht zum hinlegen und chillen geeignet sind. Aber für unsere Zwecke hat es gereicht.
Und nun bin ich wieder bei meinen Eltern im Schwabenländle, habe zusammen mit meinem Stiefvater einen LKW bepackt und werde am morgigen Montag nun nach Berlin ziehen und dort erstmal für ein Jahr wohnen. Ob sich die Wohnzeit verlängert wird sich zeigen.
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Wohnungssuche erfolgreich
Verfasst von Stefan am 8. August 2009
Vom 06.-08.08. war ich zusammen mit Basti (ein sehr guter Freund von mir), meiner Schwester Valerie und meiner Großcousine Rebecca in Berlin um mir einige Wohnungen und WGs anzuschauen, die ich mir im Internet rausgesucht hatte. Denn ich will ja möglichst ein eigenes Zimmer haben in dem ich wohnen kann. Und die gute Nachricht zuerst: Ich habe eine WG gefunden, die sogar in der gleichen Straße ist, wie mein Arbeitgeber. Das heißt ich kann jeden morgen zur Arbeit laufen.
Übernachtet haben wir die Tage, bzw. Nächte im CVJM-Haus in Berlin-Kaulsdorf. Das kann ich jedem nur wärmstens empfehlen. Nicht nur wegen dem Preis, sondern auch wegen den netten Menschen, die dort arbeiten. Das war einfach nur herrlich. Natürlich haben wir in Berlin nicht nur Wohnungen und WGs besichtigt, sondern auch ein paar Sehenswürdigkeiten, wie z.B. das Brandenburger Tor oder den Bundestag. Aufgrund Bastis Connection konnten wir sogar eine private Führung durch die Landesvertretung Baden-Württemberg bekommen, inklusive Kaminzimmer und Gratis-Kaffee. Das war sehr genial.
Die Fahrerei mit dem Auto hat übrigens auch gut geklappt. Wir sind sowohl hin, als auch zurück 8 Stunden lang gefahren und hatten keinerlei Staus oder ähnliches. Dafür haben wir ein paar Pausen eingelegt und ein ausgiebiges Frühstück bei der Hinfahrt. Da sind wir am Dienstag früh um 02:00 Uhr hier los gefahren und haben dann um 06:00 Uhr an einer Autobahnraststätte gefrühstückt.
Jetzt sind wir alle wieder wohlbehalten zurück, haben ausgeschlafen, waren heute im Freibad und sind bereit, das Wochenende zu genießen!
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Hochzeit von Friedrich und Kristin Eilzer
Verfasst von Stefan am 3. August 2009
Wenn Freunde heiraten ist das immer ein besonderes Ereignis, ein schöne Erlebnis und etwas besonderes. Aber dieses mal wurde die emotionale Seite einer Hochzeit stärker beansprucht als bei all den anderen Hochzeiten auf denen ich je tanzte. Der Gottesdienst ging tief unter die Haut – Gänsehaut! Wow, was für ein Gefühl. Unbeschreiblich! Der Trauspruch von Friedrich und Kristin lautet: „Kauft die Zeit aus!“ (Kol. 4,5b). Und auch der ganze Gottesdienst stand unter dem Thema „Zeit“. Die Väter des Paares haben Prediger 3,1-15 vorgelesen in denen steht, dass alles seine Zeit hat. Und das war irgendwie so krass. So schön und traurig zugleich. Als dann die beiden sich das Trauversprechen gaben und mit den Worten „… bis dass der Tod uns scheidet.“ endeten, war alles zu spät. Man sah die Taschentücher, hörte das schluchzen und weinen und doch ging es weiter; weiter in den Festsaal. Dort wurde gefeiert. Zusammen mit 150 Gästen saß das Brautpaar da und konnte den Abend genießen. Essen gab es reichlich und natürlich auch zu trinken. Draußen gab es sogar Eis. Das war bei der Sonne eine echte Wonne. Und drinnen? Da gab es einige Programmpunkte. Es wurde viel gelacht und der Tag konnte genossen werden. Und auch Musik gab es. Und wir tanzten alle und freuten uns mit dem Brautpaar. Heute war der Tag, an dem alle Sorgen und Bedenken hinten anstehen mussten und die Freude vorherrschte. Und es war sehr gut!
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