Ich habe gerade einen Bericht über die Reaktion einiger Christen in Amerika auf den Fund von Ida und Googles Umgang damit gelesen. Was man nun von Ida hält ist mir im Grunde genommen egal. Ob Missing Link oder nicht. Meinem Glauben tut das keinen Abbruch, egal wie es die Wissenschaft verkauft. Letzten Endes kommt eh alles von Gott. Was an diesem Artikel allerdings interessant war, waren die Kommentare der Leser darunter. Die meisten davon sind offensichtliche Laien. Manche fühlen sich wohl vom Christentum bedroht, schieben einen wahnsinns Frust bis hin zum Hass auf uns Christen und Gott. Aufgrund der Anonymität im Internet können sie schreiben was sie sonst wahrscheinlich vorsichtiger formulieren würden. Also ich muss schon sagen, da waren schon so ein paar Hammer dabei, wo ich echt dachte, ich muss mich warm anziehen als Christ. Bei manchen dachte ich, die würden mich umbringen, wenn sie mir begegnen und bei manchen war die Argumentation einfach nur dumm. Hier mal ein paar Beispiele (zum Teil auch nur Auszüge aus den Kommentaren):
Auch Christen, vor allem die sehr gläubigen, sind im Grunde mit Sekten zu vergleichen. Sie unterliegen in gewisser Weise einer Gehirnwäsche, welche reales Geschehen und Abläufe in der Urzeit nicht zulässt. [Kommentar von: Sehr-Gut]
Wer so einen Drecksack wie den christlichen Gott bzw natürlich auch seine Inkarnation als Jesus verehrt, anbetet oder in irgend einer Form glorifiziert und verharmlost ist -und ich meine das so drastisch wie ich es sage: Ein Feind von Offenheit, Aufrichtigkeit, Friedfertigkeit, Moral und Toleranz (um nur eine Dinge zu nennen) [Kommentar von: cuotos]
Ich persönlich glaube an gott und bin katholischer christ! das der mensch nich von gott erschaffen wurde ist mir auch ABER auch klar. [Kommentar von: Tdope]
Was ich hasse ist die Beschreibung eines absoluten Widerlings der -weil als mächtig angesehen- einfach mal trotz aller Grausamkeiten die er beging, behaupten kann, dass er gütig ist und dass Menschen feige genug sind sich darauf einzulassen. Und dann kommt er selbst -nach der Vergwaltigung von Maria als Jesus daher und macht einen auf Erlöser. [...] Wenn Jesus mal wieder vorbeischaut schickt ihn zu mir -ich habe ihm ein paar ernsthafte Fragen zu stellen. Bis dahin verschont mich mit euren Wahnvorstellungen. [Kommentar von: cuotos]
Zählst du auch zu den guten Christen? Was hast du schon getan? Bist du beispielsweise Veganer weil du Tiere nicht ermorden möchtest und weil ein Großteil von jährlich 10 Millionen verhungernden auf das Konto Fleischesser in Industrieländern gehen? Wenn ja, dann diskutier ich mit dir weiter -wenn nicht, dann komm erst mal so weit. [Kommentar von: cuotos]
Ok ein kleines altes aber nettes Gedankenspiel zum Thema Allmacht. Kann dein allmächtiger Gott einen Stein erschaffen der so groß ist dass er ihn selbst nicht heben kann? [Kommentar von: cuotos]
Wenn ich keinen Mord begehe -dein Gott aber schon -obleich er allmächtig ist und anders könnte, dann bin ich (und ich behaupte duch auch) besser als er. [Kommentar von: cuotos]
Das [gemeint sind die 10 Gebote] sind „Regeln“, die jede „gängige Gesellschaft“ hatte bzw. hat und auf die jeder normale Mensch mit gesundem Menschenverstand von selbst kommt. Daher ist das auch keine so tolle Sache… [Kommentar von Ensign Joe]
Missionare verpesten diese Welt! [Kommentar von cmaus]
Sollen die [Christen] sich doch einfach aufhängen, das hätte nämlich ich gemacht, wenn Google die christliche Schöpfungstheorie verkünden würde. [Kommentar von: monte]
Intelligentes Leben stammt vom Affen ab, das ist ja bekannt, aber woher kommen dann diese Christen? SCNR [Kommentar von Johnny Cache]
Diese Christen sind doch echt ein einfältiges und primitives völkchen ^^ Wer in unserer Aufgeklärten zeit noch immer an Magie und Wunder glaubt sollte kein Notebook besitzen! [Kommentar von KROWALIWHA]
Weitere Kommentare möchte ich nicht veröffentlichen. Die sind zum Teil echt unter der Gürtellinie. Bei manchen Schreibern merkt man, dass sie nur das Buch von Richard Dawkins und ein paar Artikel, die sie gegoogelt haben, gelesen haben. Aufgrund der Abartigkeit mancher Kommentare habe ich eine Email an den Betreiber von winfuture.de geschrieben und hoffe, dass er daraus Konsequenzen ziehen wird. Allein die Veröffentlichung eines solchen Artikels finde ich schon Grenzwertig. Denn was daraus entstehen kann ist absehbar und Meinungsmache gegen Christen. Aber was solls? In der Bibel steht schließlich nirgends, dass wir entspannt in den Himmel kommen werden.
So schnell gehen 5 Wochen um und ich bin trotz Chaos beim Umstieg in Duisburg wieder gut in Marburg angekommen. Da ich im Pott leider kein Internet hatte, gibt es jetzt viele Bilder auf einmal und einen zusammenfassenden Bericht.
Es war wunderbar in Wanne-Eickel. Ich hatte eine große Wohnung, wurde super verpflegt, hatte Unmengen von segensreichen Begegnungen und muss jetzt erst einmal all die Endrücke verarbeiten.
Wanne-Eickel gehört zu Herne und liegt mitten im Ruhrpott. Herne hat ca. 170.000 Einwohner und ist ein interessantes Pflaster. Wie der ganze Ruhrpott ist auch diese Stadt vom Kirchensterben bedroht und der Anteil der Bürger mit muslimischem Hintergrund wächst stetig. Die Arbeitslosenqute liegt bei fast 20% und der Anteil an Kindern, die unter (oder nur knapp über) der Armutsgrenze leben liegt bei 50%. Außerdem herrscht eine sehr große soziale Armut und die Gelder von Land und Staat werden laufend dermaßen gekürtzt, dass auch andere soziale Einrichtungen schließen müssen oder keine neuen Leute anstellen können. Der Anteil von Bürgern mit Migrationshintergrund liegt bei knapp 30% – Tendenz steigend. Die Probleme liegen auf der Hand, aber die Chancen? Die werden oft übersehen und ich gebe zu die Lage scheint auf den ersten Blick Hoffnungslos. Aber Eine christliche Gemeinde in Wanne Eickel hat etwas geschafft, was ich bisher nicht kannte. Menschen aus 25 Nationen treffen sich jeden Sonntag zum Gottesdienst und unter der Woche zu anderen Veranstaltungen, die die Stadtmission Wanne-Eickel anbietet. Oder besser gesagt, Angebote die aus dem Bedarf entstanden sind. Und die Gemeinde wächst und wächst und sucht schon neue Räumlichkeiten, aber wird nicht fündig, bzw. kann sich vorhandene nicht leisten. Es gibt sogar Leute aus einem muslimischen Hintergrund und eine erfolgreiche Arbeit unter Muslimen. Und da durfte ich mein Praktikum absolvieren. Und ich kann euch sagen, es war interessant. So viele Menschen aus so vielen Kulturen, aber eine Verbindung in Jesus. Und das funktioniert. Egal ob aus der Türkei, Nepal, Elfenbeinküste, Philippinen, Marokko, Brasilien, Ghana oder wo auch immer, man arrangiert sich und kommt wunderbar miteinander aus. Eine enorm hohe Priorität hat das Gebet und ich durfte mehrmals Zeuge sein, dass dies auch Wirkung zeigte.
Achja, und predigen durfte ich auch. Und zwar über überkonfessionelle Arbeit in der Christenheit. Die Predigt zu schreiben war interessant, sie zu halten sehr herrausfordernd. Denn zunächst habe ich die Leute aufgefordert aufzuhören mit dem verurteilen von Christen aus anderen Konfessionen. Und dann eben aufgefordert miteinander den Weg zu gehen, MITeinander zu reden anstatt ÜBER einander. Alles in allem war die Zeit sehr Erlebbnisreich und ich kann gar nicht alles nieder schreiben, was ich so erlebt habe. Aber eins möchte ich noch los werden. Und zwar habe ich das schönste Kompliment seit langer Zeit oder sogar das schönste überhaupt bekommen, als mich ein Kind fragte: „Woher weißt Du eigentlich immer was uns (Kindern) Freude bereitet?“ Das zeigt mir mal wieder, dass Gott mich doch im Kinderbereich gebrauchen möchte. Also Hauptamtlich. Mal sehen was die Zukunft bringt.
Gerade eben habe ich einen Bericht der Süddeutschen Zeitung gelesen. Und ich frage mich ernsthaft ob gewisse Leute, die in diesem Artikel zitiert werden etwas gegen evangelikale Christen (zu denen ich mich auch zähle) haben? Es sind Aussagen vorhanden wie:
Die Erlösten und die Nichterlösten sind bei ihnen klar definiert. Ebenso, was man machen muss, um zu den Erlösten zu gehören, steht genau fest.
Denn der ersten Eindruck dieser evangelikalen Gruppierungen trügt: Mögen Homepages mit Videoclips in MTV-Ästhetik, Ansagen wie „Online mit Gott“ oder Predigten als Podcasts zum Herunterladen eine moderne Form des Glaubens suggerieren, die hier vertretenen Inhalte sind meist umso konservativer, zum Teil sogar fundamentalistisch.
Ich kann aus einer solch engen Gemeinschaft nicht einfach austreten – ich muss aussteigen.
Ich will gar nicht anfangen zu streiten. Ich bin einfach nur traurig darüber, dass wir als Christen so miteinander umgehen. Man distanziert sich und verurteilt andere und was ich auch schlimm finde, ist, dass man falsche Aussagen über die anderen macht. Man redet übereinander statt miteinander. Man arbeitet gegeneinander statt miteinander. Und das macht nicht nur die katholische Kirche wie hier in diesem Artikel sondern leider auch viele Freikirchen. Was soll denn das? Wir sind EINE Christenheit. Zusammen sind wir EINE Kirche! Und zusammen können wir eben viel mehr erreichen als allein und wenn wir miteinander statt gegeneinander arbeiten, haben wir viel mehr Potential! Außerdem will Jesus EINE Braut und keinen Harem! Also: Christen dieser Welt vereinigt euch und hört auf euch gegenseitig zu verurteilen oder euch als etwas besseres darzustellen!
So schnell können sechs Wochen vergehen. Das Praktikum in der Stadtmission Schalke ist nun vorbei. Und ich habe sehr sehr viele Eindrücke bekommen und mitgenommen. Gelsenkirchen ist so anders wie all die Städte in denen ich bisher war. Die drei auffälligsten Gegebenheiten war folgende:
Ein Arbeitslosenanteil liegt bei über 20%. Im Stadtteil Schalke sogar bei 30%
Ich war häufig auf der Straße und habe mich mit den Obdachlosen dort unterhalten. Diese erzählen eigentlich nur von früher als sie noch einen Job hatten. Die meisten von den Arbeitslosen haben sich schon aufgegeben. Mit einem von ihnen hatte ich näheren Kontakt, sodass eine Freundschaft entstand. Er war immer wieder froh, dass er jemanden hatte der im zuhört und er bedankte sich dafür sogar bei mir als ich mich verabschiedete.
Vielleicht spiegelt das ein Problem der heutigen schnelllebigen Gesellschaft. Wir scheinen in all dem Trubel und dem was uns die Medien weis machen wollen, was wir so alles brauchen, uns selbst zu vergessen. Und ich meine nicht uns selbst als das Individuum sondern als Gemeinschaftswesen. Vielleicht ist es an der Zeit mal wieder Gemeinschaft zu leben. Einfach so. Wie in der Bibel auch. Jesus hatte mit Pharisäern, Zöllnern usw. Gemeinschaft, wir könnten heute mit Managern, Obdachlosen, Studenten, usw. Gemeinschaft haben…
Der Ausländeranteil liegt ebenfalls bei 20% – Tendenz steigend, da deutlich mehr Ausländerkinder als deutsche Kinder geboren werden.
Die Sache mit den Ausländern wäre gar nicht so tragisch, wenn nicht ein Hass insbesondere auf die Türken entstanden wäre. Ich hatte das Privileg eine Internationale Gemeinde in Wanne-Eickel mehrmals besuchen zu können. Dort waren alle möglichen Nationen miteinander vereint, mit dem einen Ziel: Jesus nachzufolgen! Und das war der Hammer. Es war genial zu sehen wie es sein kann, wenn man über die Grenzen der Nationalität hinweg sieht und gemeinsam am Reich Gottes baut. Dann ist es egal ob man aus der Türkei kommt oder aus Paraguay. Es ist egal ob man aus Afrika kommt oder aus Europa. Gott fügt das alles auf seine wundersamste weise.
Die Identifikation mit dem Fußballverein „FC Schalke 04″ – Die Leute sind dort nicht nur Schalke-Fans, nein, sie SIND Schalker.
Und dieses Problem zieht sich bis in die Gemeinde hinein. Die Priorität liegt oft beim Fußball, dann kommt lange nichts, und dann kommt Gott. Gott sei Dank ist das nicht bei jedem der Fall, aber man merkt es schon sehr deutlich. An einem Tag, an dem Schalke spielt kann man in Gelsenkirchen keine Veranstaltung machen. Denn da kommt keiner. Die gucken alle Fußball. Sogar im Tennisclub wird das Training unterbrochen und Fußball geguckt. Viele Läden machen Samstags um 14:00 Uhr zu, weil Schalke spielt und deswegen die Straßen so gut wie leer sind. Also eine derart krasse Identifikation mit einem Fußballclub habe ich noch nirgends woanders gesehen. Und wie geht man damit nur um? Ich weiß es nicht. Man sucht sich den Halt an weltlichen Dingen anstatt bei Gott. Und das so extrem das die Leute sogar für ihren Club sterben würden. So eine Leidenschaft wünsche ich mir in der Kirche. Dass die Christen bereit sind für ihren Glauben zu sterben.
Alles in allem war es eine sehr gute, herausfordernde und lehrreiche Zeit für mich in Gelsenkirchen. Ich habe erlebt wie Gemeinden um ihre Existenz kämpfen, ich habe gesehen, dass Kirchen geschlossen wurden und dass die Allianz aus nicht einmal 10 Leuten besteht. In einer so großen Stadt wie Gelsenkirchen ist das ein Armutszeugnis. Aber ich habe auch erlebt, dass Kirche wachsen kann und dass Gott die Stadt nicht aufgegeben hat. Ich habe erlebt wie der Drang nach Gemeinschaft wächst und dass es noch viel zu tun gibt. Ich hoffe so sehr, dass die Christen und die Kirche aus ihrem Schlaf erwachen und die Power der Bibel neu entdecken und nutzen. Ich hoffe so sehr, dass wir hier in Deutschland beginnen das „Christ sein“ zu leben und nicht nur darüber reden!
Nachdem ich am Freitag wieder in der Jugend der Baptisten in Backnang war, sind 3 davon und ich nach Reutlingen in die Färberei 4 gefahren. Dies ist an sich eine normale Diskothek, die allerdings einmal im Monat (letzter Freitag) von der WMC e.V. gemietet wird um dort jungen Christen die Möglichkeit zu bieten,in „ihre“ Disko zu gehen. Der Unterschied zu einer „normalen“ Disko ist, dass neben der ausgewählten säkularen Musik auch christliche Musik kommt. Und das auf 2 Floors. Um 0:00 Uhr gibt es einen geistlichen Input und es sind immer Leute für seelsorgerliche Gespräche im Haus. Die Angestellten sind bekennende Christen und die meißten Gäste auch. Und das merkt man auch. Im Gegensatz zu anderen Diskotheken geht es in der Christian Disco sehr zivilisiert zu. Mir ist aufgefallen, dass auf der Tanzfläche nur 4-5 Zigarettenstummel lagen und generell kaum einer am rauchen war. Es wurden keine Gläser vernichtet oder auf die Tanzfläche genommen. Dementsprechend sauber war auch alles. Die Leute dort sind sehr offen und freundlich und keiner scheint da zu sein, der sich nur zusaufen möchte, obwohl dies möglich wäre. Die Stimmung war genial und die Musik abwechslungsreich. Es hat sehr viel Spass gemacht und ich werde wieder hingehen, wenn ich mal an einem letzten Wochenende im Monat zuhause bin.
Ein Projekt, dass zum kopieren einläd. Die Idee stammt von Gofi Müller, der in Marburg bereits tätig ist. Karacho TV ist eine christliche Aktion. Drei Leute und ein Bus. Einer fährt den Bus, einer filmt und einer interviewt. Dann wird mit dem Bus an verschiedene Bushaltestellen gefahren und die Leute werden gefragt, ob sie nicht mitfahren wollen. Der Preis für die Fahrt ist lediglich ein Interview. Eine geniale Sache, die man auch an anderen Orten mal machen sollte.
Einer der bedeutsamsten Beta-Tester für Microsofts Windows ist vor einigen Tagen bei einem Brand in seiner Heimatstadt Huntington, West Virginia, ums Leben gekommen. Warum ich das erwähne? Mich faszinierte an dem 19 jährigen nicht nur seine überdurchschnittliche Intelligenz, sondern sein Christen-Leben. Er war in einer Pfingstgemeinde und legte viel Wert auf seinen Glauben. Er ließ kaum eine Möglichkeit aus, um mit Leuten darüber ins Gespräch zu kommen. Dadurch, dass er der wahrscheinlich bekannteste Beta-Tester der Welt war, hatte er sehr viele Kontakte zu Programmieren und Softwareentwickler aus aller Welt. Er selbst war Grafik-Designer, Software-Entwickler und Programmierer. Durch sein Art fassten viele Leute schnell vertrauen zu ihm und er konnte viele Menschen auf Jesus aufmerksam machen und gab deren Leben oftmals eine neue Richtung. Und deswegen bin ich betrübt über seinen Tod. Ein wichtiger Alltags-Missionar hat uns somit leider verlassen.
Mehr zu ihm gibt es zum einen in seinem Blog oder bei herald-dispatch.com. Die letztere Seite gibt auch Auskünfte über den Brand.
Ich weiß gar nicht womit ich anfangen soll. Also nachdem ich am 26.12.2006 nach Radeberg bei Dresden gefahren bin, startete am 27.12.2006 die Rüstzeit in der Strobelmühle bei Pockau. Eine Rüstzeit ist eine christliche Freizeit, die von der Kirchen-Woche-Arbeit (KiWo) ins Leben gerufen wurde. Die Rüstzeit ging über Silvester und endete am 02.01.2007 Ich selbst bin allerdings erst am 03.01.2007 wieder nach Marburg gefahren und übernachtete zwischenzeitlich bei meinem guten Freund Friedrich.
Was soll ich sagen? Ohne Raketen und ohne Lärm, verbrachte ich mein bisher schönstes Silvester meines Lebens.
Am ersten Tag kamen wir Mitarbeiter bereits 5 Stunden vor den Teilnehmern an und lernten uns erstmal alle kennen, redeten über Erwartungen, machten kurzfristige Vorbereitungen und beteten. Als die ersten Teilnehmer so gegen 15 Uhr eintrafen, war mir noch nicht ganz klar, wie die Woche weitergehen sollte. Aber bereits am zweiten Tag entwickelten sich die Grüppchen zu einer großen Gruppe und die Schneeballschlacht am Nachmittag, überwand alle Barrieren. So hatten wir eine super Zeit. Jeden Tag gab es Workshops, und Lobpreis-Abende. Einmal schauten wir den Luther-Film und am Silvesterabend gab es nen Bunten Abend zum Thema „Wetten, dass…?“ Und wir hatten lustige Spiele und viele von uns dargestellte Gäste wie z.B. Bob Marley, London Hotel, Michael Schumacher, Paris Hilton und Horst Köhler. Ich selbst hatte die Ehre, diesen Abend als „Thomas Gottschalk“ moderieren zu dürfen.
Als zwei Höhepunkte empfand ich zum einen den Zeugnis-Abend und den Segnungsabend. Und ich glaube auch die Teilnehmer konnten alle etwas mitnehmen. Es war gigantisch, wie der Heilige Geist wirkte und an einem Abend z.B. alle mit einer derartigen Freude erfüllt wurden, dass man meinen konnte wir wären betrunken gewesen. Oh ja, was haben wir gelacht, gejubelt und gejauchzt. Es flossen viele (Freudens-) Tränen und wir durften erleben, wie der Heilige Geist wirklich jeden anrührte. Ich bin auch davon überzeugt, dass die Gruppendynamik durch den Heiligen Geist geleitet wurde. Anderst kann ich mir so einen zusammenhalt nach einer Woche nicht erklären. Ohne Außenseiter!
Und nun, bin ich wieder hier. Und hier habe ich wieder Empfang =)
In diesem Sinne wünsche ich ein gesegnetes neues Jahr 2007