Heute war anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls in Berlin kräftig gefeiert worden. Die Hauptveranstaltung war das „Fest der Freiheit“ an dem sich hauptsächlich Politiker feiern ließen, aber auch Bürgerrechtler und andere kamen zum Zug. Das Highlight waren mit Sicherheit die 1000 Dominosteine, die am Schluss alle umgeworfen wurden um den Mauerfall symbolisch zu „wiederholen“. Ich war mit ein paar Leuten aus der Arche vor Ort, ca. 200 Meter seitlich des Brandenburger Tors beim Potsdamer Platz. Dort war die Stimmung schon ziemlich gut! Aber im Großen und ganzen war die Stimmung zwar sehr gut, aber insgesamt wurde von einigen wohl mehr erwartet. Zumindest glaube ich das aus den Gesprächen in den überfüllten Zügen herausgehört zu haben. Ich selbst habe die Stimmung, das Fallen der Dominosteine und das Feuerwerk sehr genossen und habe ehrlich gesagt gar nicht mehr erwartet als das, was da geboten wurde. Ich dachte mir schon, dass es hauptsächlich ein Abend für die Politiker wird und ich empfand auch genau das als den Schwerpunkt des heutigen Abends.
Archiv für die Kategorie ‘Berlin’
Fest der Freiheit
Verfasst von Stefan am 9. November 2009
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Die lieben Marburger
Verfasst von Stefan am 20. Oktober 2009
Auch heute hatte ich mal wieder Besuch aus Marburg. Janina und Damaris vom Marburger Bibelseminar haben mir die Ehre erwiesen und mich besucht. Zusammen waren wir in der Berliner Innenstadt und haben uns auch ein paar beleuchtete Gebäude im Rahmen des Berliner Festival of lights angesehen und sind anschließend in das Café Zur Rose gegangen um ausführlich miteinander zu reden. Es war eine sehr gute Zeit, die mir auch wieder viel Spaß gemacht hat. Ja, ich gebe zu, ich vermisse Marburg und ich freue mich immer und immer wieder, wenn ich jemanden von dort zu sehen bekomme oder wenigstens am Telefon habe. Das klingt jetzt so melancholisch, aber mir geht es in Berlin immernoch gut und auch die Arbeit mache ich weiterhin gerne. Ich wollte mit diesem Eintrag nur zum Ausdruck bringen, dass ich all die lieben Menschen in Marburg nicht vergessen habe und so schnell auch nicht vergessen werde.
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Besuch aus Marburg
Verfasst von Stefan am 18. Oktober 2009
Welch eine Freude ist es wenn man Besuch bekommt. Und so habe auch ich mich gefreut als heute Debbie mir einen Besuch abstattete. Debbie ist da wo ich war: Am Marburger Bibelseminar! Und da Marburg mit das beste war, was mir in meinem Leben passiert ist, sind es die Menschen dort natürlich auch! Nun könnt ihr euch ungefähr vorstellen wie sehr ich mich über Besuch aus Marburg freue
Die Zeit heute mit Debbie war sehr schön. Wir haben viel geredet und in meiner WG Kaffee getrunken und Donuts gegessen und sind dann abends in die Stadt rein gefahren um das Festival of lights auf uns wirken zu lassen. Auch das war sehr beeindruckend. Zum Brandenburger Tor sind wir mit der legendären und umstrittenen U55 gefahren, die nur drei Stationen hat und das auf einer Strecke, die bisher auch bestens mit Bussen befahren ist. Und dann war die Zeit auch schon wieder um. So war der Tag gefühlt ziemlich kurz aber auch ziemlich gut
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Bilder aus Berlin
Verfasst von Stefan am 11. Oktober 2009
Ja, ich gebe zu, dass ich seit ich hier wohne noch keine Bilder von mir und den Leuten mit denen ich hier zu tun habe veröffentlicht habe. Das soll sich nun ändern. Hier kommen die ersten Bilder aus den letzten 6 Wochen Berlin. Viel Spaß damit!
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Alltag in Berlin-Hellersdorf
Verfasst von Stefan am 8. Oktober 2009
Ich würde gerne mal was Neues berichten, aber mein Leben ist zur Zeit ziemlich langweilig, mal abgesehen von der Arbeit. Die ist abwechslungsreich und ich liebe sie nach wie vor. Aber nach der Arbeit mache ich irgendwie nichts mehr. Ich komme nach hause, esse zu Abend, unterhalte mich ggf. noch mit dem ein oder anderen WG-Mitbewohner, schaue mir die Nachrichten an, lese und beantworte meine Emails, schaue nach dem Wetter von morgen, telefoniere und gehe dann ins Bett. Wenn das mal nicht eintönig ist. Und auch die Wochenenden sehen ähnlich aus. Okay, letztes Wochenende wurde ich in den Heide-Park eingeladen und das war auch super dort, aber sonst sieht mein Wochenende auch eher unspektakulär aus. Samstags ist mein Putztag. Da wird die Wäsche gewaschen und anderes größeres im Haushalt was man unter der Woche aus Zeitgründen nicht so machen kann. Das Einkaufen fällt nun ja auch weg, da ich alles übers Internet bestelle. Sonst kenne ich eben noch keine Leute in Berlin mit denen ich was unternehmen würde oder so. Deswegen bin ich auch am Wochenende meistens zuhause und beschäftige mich mit meiner Bildung was Politik, Allgemeinwissen und Computer angeht. Der Sonntag ist ähnlich. Morgens gehe ich in eine Gemeinde, aber bisher immer in eine andere. Ich habe „meine Gemeinde“ einfach noch nicht gefunden, was für mich auch ein Problem darstellt. Denn dort könnte ich wieder neue Leute kennenlernen. Naja, ich muss mich eben mal selbst motivieren und einfach mal in die Innenstadt fahren oder auch einfach mal nur U-Bahn zu fahren um da neue Leute kennezulernen oder einfach so mal anzusprechen. Es ist ja nicht so, dass Berlin nichts zu bieten hätte, aber mir fehlt zur Zeit hauptsächlich die Motivation irgendwo alleine hinzugehen.
Auf was ich mich allerdings freue, ist, dass mich in den nächsten Wochen ein paar Leute vom mbs besuchen werden. Das tut mir gut, denn mit einem Teil meines Herzens hänge ich noch in Marburg fest und vermisse viele Menschen und Dinge, die ich so tun konnte. Und ich freue mich jeden Tag neu auf meine Kinder auf der Arbeit.
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Bio liefern lassen
Verfasst von Stefan am 2. Oktober 2009
Ich bin begeistert. Ich habe meinen Bioladen gefunden. Und zwar ist das der Lindenhof in der Nähe von Berlin. Das tolle an diesem Laden ist, dass es ein Onlineshop ist. Neben den eigenen Produkten bekommt man dort auch so ziemlich alles andere an Bio-Food! Und darüber hinaus auch noch ökologisch korrekte Drogerieprodukte und seid neuestem sogar Holz für den Ofen. Die Preise sind wie bei anderen Bioläden auch, bis auf die wöchentlichen Aktionen. Da gibt es dann schon auch mal was billiger. Und das liefern kostet bei einem Bestellwert ab 14.- € nichts extra. Ansonsten eben 1,50 €. Und es kommt noch besser: Man kann sogar einstellen was man einmalig, wöchentlich oder alle 2,3 bzw. 4 Wochen haben möchte. So kann ich mir zum Beispiel wöchentlich meine Frischmilch und Butter liefern lassen ohne jedes Mal eine neue Bestellung aufgeben zu müssen. Berlin hat eben doch so seine Vorzüge und ich bin glücklich nun nicht immer so weit fahren zu müssen um Bio zu kaufen
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Neue Horizonte
Verfasst von Stefan am 8. September 2009
Die Zeit vergeht und ich kann ehrlich gesagt gar nicht so viel Neues berichten. Neben meiner Arbeit nutze ich die Zeit bisher nicht so sinnvoll oder aufregend, dass es davon zu berichten lohnt. In meine Arbeit wachse ich immer mehr hinein und die Liebe zu den Kindern wächst von Tag zu Tag. Auch wenn es nicht immer einfach ist, so spüre ich doch, dass Gott am wirken ist. Und das ist so unglaublich gut. Je mehr Hass das Kind hat, desto mehr Liebe habe ich für es. Das kann nur Gott geben!
Am Wochenende war ich zusammen mit meiner WG-Mitbewohnerin auf der IFA. Aber vom Hocker haben mich die Produkte und die Präsentationen nicht gerissen. Das Einzige was ich wirklich gut finde ist, dass sich die Technologie immer mehr in Richtung Grün zu entwickeln scheint.
Des Weiteren bin ich noch auf der Suche nach einem Bio-Laden in meiner Nähe. Also nicht, dass es in Berlin keinen Bio-Laden geben würde, aber dort wo ich bisher einkaufe muss ich 45 min. mit der Tram und S-Bahn fahren. Apropos S-Bahn: Das ist zur Zeit ein beispielloses Chaos. Nur noch jede vierte Bahn fährt und diese ist dann hoffnungslos überfüllt. Kommt natürlich auf die Uhrzeit an. Aber ich nin zuversichtlich, dass die Bahn das mit ihren Zügen bald wieder in den Griff bekommt.
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Umzug nach Berlin
Verfasst von Stefan am 25. August 2009
Das sind die ersten Bilder aus meinem noch sehr chaotisch aussehenden Zimmer. Der Umzug gestern hat sehr gut geklappt. Nach 8 Std. Fahrt mit einem LKW war ich zusammen mit meiner Mutter und meinem Stiefvater in Berlin und konnte mein Zimmer beziehen. Doch leider ist mein Zimmer kleiner als das in Marburg und so schaffe ich es nicht alles unterzubringen. Zum Glück sind meine Eltern noch bis Freitag in Berlin, dann können sie all die Sachen, die ich nicht unterkriege wieder mitnehmen.
In Berlin wohne ich im schönen Stadtteil Hellersdorf in einer 4er WG. Meine Mitbewohner sind die studierende Elena (sie will mal Tierärztin werden), Philipp (arbeitet auch in der Arche, allerdings fest angestellt) und ein Chinese, dessen Name uns nicht bekannt ist
Das liegt einfach daran, dass man ihn eigentlich nur morgens und abends kurz sieht und er ausschließlich chinesisch spricht. Deswegen ist die Kommunikation extrem eingeschränkt. Aber das macht nichts. Ich verstehe mich gut mit meinen Mitbewohnern und freue mich auf das WG-Leben. Heute habe ich mich beim Bürgeramt umgemeldet. Jetzt bin ich offiziell ein Berliner. Aber in meinem Herzen werde ich immer ein Schwabe bleiben
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Wohnungssuche erfolgreich
Verfasst von Stefan am 8. August 2009
Vom 06.-08.08. war ich zusammen mit Basti (ein sehr guter Freund von mir), meiner Schwester Valerie und meiner Großcousine Rebecca in Berlin um mir einige Wohnungen und WGs anzuschauen, die ich mir im Internet rausgesucht hatte. Denn ich will ja möglichst ein eigenes Zimmer haben in dem ich wohnen kann. Und die gute Nachricht zuerst: Ich habe eine WG gefunden, die sogar in der gleichen Straße ist, wie mein Arbeitgeber. Das heißt ich kann jeden morgen zur Arbeit laufen.
Übernachtet haben wir die Tage, bzw. Nächte im CVJM-Haus in Berlin-Kaulsdorf. Das kann ich jedem nur wärmstens empfehlen. Nicht nur wegen dem Preis, sondern auch wegen den netten Menschen, die dort arbeiten. Das war einfach nur herrlich. Natürlich haben wir in Berlin nicht nur Wohnungen und WGs besichtigt, sondern auch ein paar Sehenswürdigkeiten, wie z.B. das Brandenburger Tor oder den Bundestag. Aufgrund Bastis Connection konnten wir sogar eine private Führung durch die Landesvertretung Baden-Württemberg bekommen, inklusive Kaminzimmer und Gratis-Kaffee. Das war sehr genial.
Die Fahrerei mit dem Auto hat übrigens auch gut geklappt. Wir sind sowohl hin, als auch zurück 8 Stunden lang gefahren und hatten keinerlei Staus oder ähnliches. Dafür haben wir ein paar Pausen eingelegt und ein ausgiebiges Frühstück bei der Hinfahrt. Da sind wir am Dienstag früh um 02:00 Uhr hier los gefahren und haben dann um 06:00 Uhr an einer Autobahnraststätte gefrühstückt.
Jetzt sind wir alle wieder wohlbehalten zurück, haben ausgeschlafen, waren heute im Freibad und sind bereit, das Wochenende zu genießen!
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Stand der Dinge
Verfasst von Stefan am 26. Juli 2009
Zur Zeit scheint die Sonne und das soll sogar die nächsten Tage noch so bleiben. Angenehm warm bis heiß, kaum eine Wolke am Himmel und somit genau das richtige Wetter um ins Freibad zu gehen oder an den See. All das ist natürlich auch schon passiert und das entspannen und genießen nimmt gerade sehr viel Platz in meiner Freizeit ein. So viel, dass ich manchmal ein schlechtes Gewissen anderen gegenüber bekomme. Aber diese Freizeit ist toll. Ich konnte mich mit meinem Vater treffen, meine Großeltern sehen, Geburtstage feiern, in die Natur gehen, kochen, uvm. Zugegeben: Ganz ohne arbeit bin ich auch nicht. Die letzten Tage beschäftige ich mich sehr mit der Wohnungssuche in Berlin. Warum werden sicherlich einige fragen. Ich gebe zu, dass es vielleicht komisch klingt. Aber ich will gar nicht mehr dort wohnen wo ich eigentlich sollte und darf. Grund? Doppelbelegung der Zimmer. Keine Frage, ich kann und darf selbstverständlich dort wohnen, aber ich muss mein Zimmer in der WG mit jemandem teilen. Ich bin zwar ein Gemeinschaft-liebender Mensch, aber an einer Stelle bin ich vielleicht etwas überempfindlich. Und das ist meine Privatsphäre und meine Möglichkeit zum Rückzug. Bei aller Menschenliebe, aber wenigstens ein Zimmer hätte ich gerne für mich allein. Und deswegen such ich nach WGs oder Wohnungen in der Nähe meines zukünftigen Arbeitsplatzes. Natürlich kostet mich diese Art zu wohnen um einiges mehr, als im Doppelzimmer und ich muss hoffen und beten, dass das finanziell passen wird. Doch meine Privatsphäre ist mir dieser Versuch Wert. Sollte meine Wohnungssuche ohne Erfolg bleiben werde ich natürlich in das Doppelzimmer einziehen ohne zu murren, denn ich weiß, dass es dann von Gott gewollt ist und wenn er an meiner Seite ist kann ja nichts mehr schief gehen. Aber jetzt heißt es erstmal vom 04.-06. August nach Berlin fahren und die Wohnungen und WGs vor Ort begutachten. Und die Woche davor ist noch mehr freie Zeit angesagt
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