Tupperparty
Verfasst von Stefan am 5. Februar 2009
Gestern Abend war ich zum ersten mal auf einer Tupperparty. Eingeladen hat mich mein Freund und Studienkollege Rainer, der mit seiner Frau ca. 20 min. Fußweg von mir entfernt wohnt. Pünktlich um 19:30 Uhr kam ich dort an und lernte sogleich die Frau von Tupperware kennen, die noch ihre letzten Vorbereitungen traf. Nach und nach kamen dann auch alle Gäste, sodass wir mit 14 Leuten im Raum waren und der netten Frau zuhörten und zuschauten. Das war schon irgendwie witzig, aber auch interessant. Wir bekamen einen Einblick in die Geschichte von Tupperware und einige Dinge wurden uns auch vorgeführt. Nebenbei hat die gute Frau einen Zwiebelkuchen gebacken. Zum zerschneiden der Zwiebeln hat sie natürlich ein Produkt von Tupperware benutzt. Und so präsentierte sie uns ein Produkt nach dem anderen, machte uns Sonderangebote (bei einem Bestellwert ab 50.- €, usw.) und überzeugte den ein oder anderen von uns zum Kauf. Ich habe mir glücklicherweise schon vorher im Internet die Dinge rausgesucht, die ich bestellen wollte und habe auch nur einen Teigschaber zusätzlich bestellt, da dieser bei meinem Bestellwert sehr preiswert war. Achja, ein Geschenk gibt es ja auch noch. Das Geschenk war in unserem Fall gestern eine normale rote Brotdose von Tupperware. Die ist zwar nicht schön, aber praktisch und vor allen Dingen kostenlos, im Gegensatz zu den anderen teuren Dingen. Zum Thema teuer muss man fairerweise dazu sagen, dass man eine lebenslange Garantie auf alle Utensilien und Geräte hat. Und dann ist es langfristig gesehen nicht so teuer wie es auf den ersten Blick aussieht.
Irgendwann war der Spaß natürlich auch wieder vorbei und wir sind gut gelaunt und zum Teil auch um einige Euro leichter nachhause gegangen. Zuhause angekommen wartete mein Bett bereits sehnsüchtig auf mich. Die Nacht auf heute war dann zwar kurz, aber es hat sich gelohnt. Ich würde wieder auf eine Tupperparty gehen!

teddy007 sagte
Auch ich stehe vor der Situation Tupperware-Berater zu werden, aber da scheint es ein Problem zu geben. Meine Partnerin selbst ist Tupperberaterin und hat mit ihrem Gruppenberater etwas dagegen, dass ich in einer anderen Gruppe mitwirke. Und dabei denke ich, dass eben diese Tatsache doch auch dazu beitragen kann, gemeinsam erfolgreich zu werden. Sie – meine Partnerin ist gering motiviert, ich dagegen sehr. Sie erhält nach nach meinem bisherigen Kenntnisstand nicht die erforderliche motivierende Unterstützung, die ich mir in einer anderen Gruppe erhoffe.
Ihr Gruppenberater meint, dass es das nicht gäbe bei Tupperware, dass der Partner der Beraterin in einer anderen Gruppe mitwirkt. Und so kommuniziert er es auch gegenüber meiner Frau. Schließt denn das eine das andere aus? Kann über eine andere Gruppe nicht auch Input für die Arbeit des Partnerin gesammelt und damit die gemeinsame Ziellinie „Erfolg“ angestrebt werden?
Was ist Ihre / Deine Meinung dazu?
MfG.
Holger