Stefans Blog

Meine Arbeit

Verfasst von Stefan am 14. Mai 2008

Ich arbeite in einem international tätigen Familienunternehmen. Im Unternehmen befassen wir uns nicht mit Äußerlichkeiten sondern mit Inhalten. Wir wenden theologische Basisprinzipien an, um eine positive Modifikation der Persönlichkeit unserer Klienten herbeizuführen. Das Unternehmen ist nicht nur international tätig sondern hat in vielen Ländern sogar in jeder Stadt eine Niederlassung. Die sogenannten neuen Märkte sind für uns schon alte Hüte. Unsere Führungsebene plant sogar bis Ende der Geschäftsperiode mindestens ein Standbein in jedem Land dieser Welt zu haben.
Die Führungsebene des Familienunternehmens besteht aus dem Vater, dessen Sohn und einem….. ja, einem guten Geist. Und diese drei halten alles am Laufen. Über die Finanzen machen wir uns auch so manches mal Gedanken. Niemand weiß genau wie viel es genau ausmacht, aber der Chef scheint immer genug zu haben :-) Die Mitarbeiter sollte man mal gesehen und erlebt haben. Sie haben einen ganz besonderen Geist, der das Unternehmen prägt. Es läuft ungefähr so: Der Vater und der Sohn gehen so liebevoll miteinander um, dass die Liebe sich auf die Mitarbeiter überträgt und sie sich untereinander lieben. Das mag altmodisch klingen, aber es gibt Menschen bei uns, die würden füreinander sterben.
Vergünstigungen gibt es übrigens auch. Ich habe eine Überlebensversicherung, Alters-und Todesvorsorge, alles auf Kosten des Chefs. Und das Beste: Er hat für mich und jeden Mitarbeiter ein großzügiges Appartement in einer riesigen Wohnanlage reserviert, in das ich einziehen kann, wenn ich hier mit der Arbeit fertig bin.

In Anlehnung an den Text: Geschichte einer Mitarbeiterin in der Kirche von Manfred Schaller

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