Verfasst von Stefan am 9. Mai 2008
Ja so kann es gehen, wenn man zu wild mit Kindern spielt
Mein Mobiltelefon hat nun ein defektes Display. Es ist mir also nicht möglich irgendwelche SMS zu lesen oder gar zu versenden. Daher bitte ich euch alle mir lieber eine Email zu schreiben oder sonstwie über das Internet zu mir Kontakt aufzunehmen bis ich mir ein neues Handy zugelegt habe. Auch die gespeicherten Telefonnummern kann ich nicht mehr abrufen.
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Verfasst von Stefan am 5. Mai 2008
Die letzten Tage, vom 30.04.2008-04.05.2008, war ich in Bremen beim Christival. Ich war Mitarbeiter im Quartier 805 (Privatschule MENTOR) und habe die Zeit sehr genossen. Von den Festivals selbst habe ich kaum etwas mitbekommen, aber sehr viel erzählt bekommen. Der Gegenwind in Bremen war heftig, legte sich aber schon nach dem ersten Tag. Bei der Eröffnungsveranstaltung drangen einige Demonstranten gewalttätig in das abgesperrte Gelände ein und es wurden auch welche verletzt. Dann habe ich noch berichtet bekommen, dass welche bespukt oder beschimpft wurden, aber das wars dann auch an negativen Nachrichten. Von den anderen Demonstrationen hat man fast gar nichts mitbekommen und auch die angekündigte Plakataktion war ein Witz
Natürlich haben auch andere “Christen” versucht uns durcheinander zu bringen und (vor allem Teilnehmer) aufzuwühlen. Unter anderem ein Zeugen Jehovas Sympathisant oder die Adventisten, die alle Kirchen verteufelten, die Sonntags ihren Gottesdienst machen. Aber glücklicherweise haben die Christival-Teilnehmer alles kritisch hinterfragt und nicht alles geglaubt.
Ansonsten kann ich nur sagen, dass diese Veranstaltung von Gott durch und durch gesegnet wurde. Es waren ca. 16000 Teilnehmer da, die Gott die Ehre geben wollten. Neben den offiziellen Festivals und Seminaren haben sich noch andere inoffizielle kleinere “Festivals” ergeben. Die Teilnehmer saßen hier und da in Gruppen zusammen, spielten Gitarre und sangen Lobpreislieder. Es wurde Müll aufgesammelt und eine positive Atmosphäre verbreitet. Zum Beispiel liefen einige mit Schildern herum auf denen stand “Kostenlose Umarmung”. Dies wurde auch von manch einem gerne in Anspruch genommen. Generell herrschte große Freude und eine familiäre Atmosphäre. Auf dem Gelände selbst wurde auch sehr viel gesungen. Sogar auf der Rolltreppe
Zur Erklärung: Einige Christivaler fuhren singend die Rolltreppe rauf und runter. Einfach eine geniale Atmosphäre kann ich nur sagen. Und zu guter letzt sei noch das Wetter erwähnt, welches einfach nur genial war. Gott hat auch hier seinen Segen gegeben!
Was mir auch positiv aufgefallen ist, war die Atmosphäre in unserem Quartier. Es war einfach einmalig. Wir als Mitarbeiter verstanden uns so gut, dass einige der Teilnehmer überrascht waren, dass wir uns auch erst auf dem Christival kennengelernt haben. Auch die Teilnehmer waren ein richtig großer Segen für uns. Es gab keinen einzigen Zwischenfall, keine Beschwerde, nichts! Der Umgang war einfach einmalig. Sowas kann nur Gott machen. Obwohl ich mit den Teilnehmern nicht so viel Zeit verbracht habe, vermisse ich sie doch jetzt schon. Von mir aus hätte das Christival noch länger dauern können
Aber jetzt sind alle abgereist und ich habe gelesen, dass bei einem Stau, der sich bei der Rückfahrt auf der A1 gebildet hat, spontan noch ein “Stau-Festival” entstanden ist! Dort haben die anwesenden Christivaler gesungen und Süßigkeiten verteilt. Einfach herrlich! Gott ich danke Dir von ganzem Herzen für diese so unendlich wertvolle Zeit und die Erfahrungen auf dem Christival!
P.S.: Wer sich fragt, was mit den Essensresten unseres Quartiers passiert ist soll wissen, dass wir es der Bremer Tafel gespendet haben.
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