“Nicht jeder kann Geschichte schreiben - Aber rauchen.” Dieser Werbeslogan schreit förmlich nach einer Bemerkung. Und für mich als Christen erst recht. Meiner Meinung nach schreibt Gott Geschichte. Und jeder kann ein Teil davon sein, wenn man sich nur von Herzen nach ihm ausstreckt, wenn man ihn von Herzen sucht und ihn durch sich wirken lässt. Ja genau so kann jeder Geschichte schreiben! Aber rauchen? Ja, das kann auch jeder. Aber dadurch schreibt man nicht Geschichte, dadurch ist man schnell Geschichte. Denn rauchen kann tödlich sein!
Oh wie schön kann doch das Leben mit Jesus sein. Aber wie einfach kann ich mich von anderen Dingen von ihm ablenken lassen. Doch wohin führt mich ein Leben ohne Jesus? Mach ich mich von anderen Sachen abhängig? Wo treibt mich diese Abhängigkeit hin? In die Verzweiflung? In die Depression? Wie komme ich da nur wieder heraus? Der Weg scheint aussichtslos…
Doch Herr Jesus, dafür starbst Du für mich am Kreuz! Du hast für all meine Fehler bezahlt. Ich bin von Dir abhängig. Nur Du kannst mich aus all meinen Sorgen befreien. Nur Du kannst mir den wahren Durchblick schenken. Und das beste: Du leidest mit mir und erlebst das alles mit mir. Denn Du lebst in mir! Dank Dir kann ich sagen ich bin frei!
Der Endspurt läuft, die Informationen werden immer konkreter und die Vorfreude wächst! Das Christival wird schon bald beginnen und Bremen wird ein sehr bewegendes Event erleben dürfen. Doch dieses Festival wird nicht nur von den Seminaren und Veranstaltungen geprägt werden. Es wird nicht nur Jesus sein, der dabei sein wird. Wie heißt es so schön? Wo Licht ist, fällt auch Schatten. Es gibt einige Christival-Gegner und manche, die Aktionen und Demonstrationen gegen das Christival geplant und auch angemeldet haben. Zum Beispiel die Bremer Atheisten- und Freidenker-Union (Bafu) und ein “antisexistisches Bündnis” namens NoChristival wollen verschiedene Aktionen starten. Unter anderem soll es eine Plakat-Aktion geben, die von vielen Kneipen und Läden offensichtlicherweise mitgetragen wird. Ich persönlich kann nur ermutigen allen Anfeindungen stand zu halten und den Glauben zu leben. Und zwar so wie Jesus es uns gelehrt hat: In Liebe! Wenn wir es schaffen gerade auch unseren Gegnern in Liebe zu begegnen und sie so annehmen wie sie sind, haben wir schon einen großen Schritt in die richtige Richtung getan.
In diesem Sinne wünsche ich viel Freude und eine von Gott gesegnete Zeit auf dem Christival. Ich bin gespannt wen ich von euch dort alles treffen werde.
“Nehmen Sie die Menschen wie sie sind, andere gibt’s nicht.” - Konrad Adenauer
Manchmal beschweren wir uns über die Menschen, wie schlimm sie sind und dass wir sie gerne anders hätten. Es mag ja stimmen, dass wir Menschen viele Fehler machen. Aber ich darf mit dem Lieben eines Menschen nicht warten, bis er sich so verändert hat, wie ich ihn gerne hätte. Besser ist es einen Menschen so zu lieben und anzunehmen wie er ist und die Veränderung Gott zu überlassen. Das heißt nicht, dass wir die Taten des Menschen alle für gut heißen sollen, sondern lediglich, dass wir den Menschen hinter den Taten erkennen und schätzen lernen!
Ja, heute habe ich endlich die Email bekommen in der die nötige Infos für mich standen. Ich werde Mitarbeiter sein im Massenquartier 368. Das Quartier ist ca. 2,5 km vom AWD Dome entfernt und ist sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Wer dort übernachten wird, wird mich sehen und ggf. auch mit mir in Kontakt kommen
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Ich bin auf alle Fälle richtig begeistert von meiner ersten Praktikumswoche. Und das liegt zu einem großen Teil an den LEGO-Tagen von Donnerstag bis Sonntag. Schon am Mittwoch waren wir mit den Vorbereitungen zu Gange. Am Donnerstag ging es dann los. 250.000 Teile, 10 Quadratmeter Platz für die entstehende Stadt und eine Aufgabe. “Wir bauen gemeinsam eine Stadt.” Das war die Aufgabe für viele Kinder hier in der Gemeinde. Drei Tage bauen, in Tag Präsentation und wieder abbauen. Alle Teile sind sortiert!
Die Kinder zwischen 8 und 12 Jahren konnten einfach drauf losbauen. Entweder nach Plan oder frei nach Fantasie. Es gab größere Projekte aber auch kleinere Dinge. Also für jeden etwas dabei und die Chance sich herausfordern zu lassen. Zwischen den vier Stunden Bauzeit gab es eine Pause mit Essen und Getränken und natürlich einer Andacht und einem gemeinsamen Lied, dass wir jeden Tag fröhlich gemeinsam sangen.
Gemeinschaft war das Stichwort und am Schluss entstand eine Stadt, die wir gemeinsam gebaut haben. Oder was heißt “wir”? Die Kinder haben sie fast alleine gebaut. Wir haben nur beim suchen von Steinen geholfen oder haben kleinere Tipps gegeben und Fragen beantwortet. Aber genug der Worte. Hier sind die Bilder und wer keine Zeit hat kann sich hier schnell ein Video von der fertigen Stadt ansehen…
Nun habe ich wieder Internet und kann euch von meinem nun gestarteten Praktikum in Gelsenkirchen berichten. Ich mache mein Praktikum nämlich in der Stadtmission auf Schalke und zum Teil auch in Gelsenkirchen-Neustadt. Es gibt hier in den eher etwas kleineren Gemeinden viel zu tun. Für alle die es noch nicht wussten: Schalke ist ein Stadtteil von Gelsenkirchen. Meine Aufgabe ist es vorerst mal nur zu hospitieren, also zu gucken. Das ging auch schon gleich am Montag los als ich bei der Vorbereitung des Familiengottesdienstes am kommenden Sonntag dabei war. Es geht um Lego. Und zwar deshalb weil wir vom heutigen Donnerstag an bis zum Samstag die Legotage in der Stadtmission haben werden. Und dafür gibt es jetzt erstmal viel vorzubereiten.
Ich wohne übrigens beim Pastor der Gemeinde und seiner Frau. Im Haus wohnt auch noch einer der drei Kinder mit Namen Stefan (Den Namen kann ich mir gut merken :-)). Er ist 17 Jahre alt, also eher Jugendlicher als Kind. Aber wir verstehen uns gut und ich werde hier verwöhnt, wie ich es nicht erwartet hätte. Also kurz um: Ich fühle mich hier richtig wohl und freue mich auf die kommenden Tage und Wochen hier auf Schalke.
Heute war ein durch und durch gesegneter Tag. Warum? Ich war bei den beiden Sonntagsgottesdiensten der BGG (Biblische Glaubens Gemeinde) in Stuttgart im Gospelforum. Vorsitzender der Gemeinde ist Peter Wenz. Er ist auch einer von 5 Pastoren die in dieser Gemeinde angestellt sind und predigt gerne mal 45-60 Minuten. Ich habe vor kurzem schon einmal etwas anklingen lassen von der Größe der Gemeinde. Am heutigen Sonntag waren im ersten Gottesdienst so 2500-3000 Leute da und beim zweiten Gottesdienst waren es etwas weniger - Schätzungsweise 1500-2000 Leute. Diese zahlen sind nicht übertrieben oder gar erfunden. Nein, die BGG hat alleine 2500 Mitglieder und weitaus mehr Sympathisanten. Das was bei denen jeden Sonntag im Gottesdienst stattfindet ist wie eine wöchentliche ProChrist-Veranstaltung. Ein riesen Gottesdienstgebäude, mehrere professionelle Lobpreisbands, wahnsinnig begabte Prediger und eben unglaublich viele Gottesdienstbesucher. Im Foyer gibt es ein eigenes Café und eine (eigene?) Bäckerei. Wenn man die Jacken abgibt kommt man sich vor wie in einem Theater, da man auch dort eine Nummer bekommt mit welcher man nach dem Gottesdienst die Jacke wieder abholt. Dennoch ist die Atmosphäre sehr familiär. Der Umgang untereinander und die Grundstimmung die herrscht lässt schnell den Wunsch wachsen dazugehören zu wollen - ein Teil der Familie sein zu wollen.
Gepredigt hat Peter Wenz sehr eindrücklich über den Kairos, den richtigen Zeitpunkt, den Zeitpunkt Gottes, den man auskaufen soll. Die Predigten waren in beiden Gottesdiensten die gleichen, aber die Wortwahl im Nachmittagsgottesdienst war eher was für Jugendliche. Der Rest des Teams hatte sich am Nachmittag geändert. Neue Band, neuer Moderator, neue Technik, neue Leute an der Information, usw. Der Nachmittagsgottesdienst brachte mehr Lobpreis aber dafür keinen Zeugnisteil. Ob das die Regel ist oder heute eine Ausnahme war kann ich nicht sagen. Ich kann nur eines sagen. Dieser Peter Wenz predigt mit Vollmacht und die Gegenwärtigkeit des Heiligen Geistes war spürbar. Dass der Gottesdienst zwei Stunden dauerte bemerkte ich immer erst hinterher. Es war einmalig, es war klasse oder um es mit Peter Wenz’ Worten zu sagen: “Es war hammermäßig!” Und ich habe gesehen, dass sogenannte “Megagemeinden” in Deutschland möglich sind. Und die BGG wächst noch…
Ja es gibt eine Zukunft für die Kirche in Deutschland!
Heute war einer dieser Tage an denen man sich fragt ob bei einem selbst noch alles in Ordnung ist. Man lacht über alles mögliche und seien es noch so flache Witze. Ich war bei Freunden und wir machten uns z.B. Gedanken darüber ob man einem Bestattungsinstitut nicht einen Plastiklöffel schicken könnte und einen Brief dazu schreiben kann mit der Aufschrift “Ich will meinen Löffel abgeben.” oder “Liege ich bei ihnen richtig?” Ein anderer mindestens genauso “sinnvoller” Gedanke war es an die Eingangspforte eines Friedhofes zu schreiben “Nur die Harten sind im Garten - begraben.” Man muss nicht immer alles verstehen und den Löffel könnte man auch zu WMF schicken doch was man erst recht nicht verstehen muss ist der Spruch auf einem Briefumschlag der folgendermaßen lautete: “Ich bin ein Briefumschlag. Ich schlage um mich wenn ich briefe.” Ich glaube das ist Humor, der aus der Situation heraus geboren wird und nur in der bestimmten Situation auch komisch ist.
Was allerdings wirklich witzig war, war die Getränkekarte im Irish Pub in Backnang. Dort waren natürlich alle Getränke aufgelistet, aber auch der Preis für “Grad nix” (siehe Bild). Also wer gerade nichts bestellen will und dies auf schwäbisch zum Ausdruck bringt, zahlt zwei Euro. Zumindest in der Theorie Und bevor ich jetzt noch mehr Sinnloses erzähle und einen Humor versuche zu beschreiben, den eh keiner versteht, gehe ich lieber ins Bett! Gute Nacht…