In Sanzenbach
Verfasst von Stefan am 30. März 2008

Heute bin ich mit meiner Schwester zunächst zu meiner Oma und zu meinem Opa mütterlicherseits in den Heslachhof gefahren. Dort gab es natürlich ein leckeres Mittagessen. Danach sind wir mit unseren Großeltern nach Sanzenbach gefahren. Dort wohnt nämlich auch ein Teil der Familie. Da es die Familie mütterlicherseits ist, heißt diese natürlich nicht Burgel sondern Krauß. Genauer gesagt ist es ein Bruder meines Opas. Der Grund warum wir dort hingefahren sind ist auf dem Bild etwas zu erkennen. Er, also der Bruder meines Opas, hat nämlich auf einem seiner Grundstücke eine Fotovoltaik-Anlage bauen lassen. Und zwar auf einer Fläche von 2 Hektar. Die Anlage wird, wenn sie im April fertiggestellt ist, einen ganzen Megawatt an Strom produzieren. Ziemlich gigantisch und für mich fast unfassbar! Aber so ist die Familie nunmal - immerwieder für Überraschungen gut.
Am Abend des heutigen Tages ging es dann noch in die BGG nach Stuttgart. Dort fand der Gottesdienst für junge Erwachsene statt. Es war sehr beeindruckend in Deutschlands größter Gemeinde zu sein, obwohl der Gottesdienst nur im Foyer stattgefunden hat. Dennoch waren Schätzungsweise 200-300 Leute da. Insgesamt hat die Gemeinde 2500 Mitglieder. Und das ist kein Schreibfehler! Es sind wahrhaftig Zweitausend-fünfhundert Mitglieder und 4000 Gottesdienstbesucher an den zwei sonntäglichen Gottesdiensten. Ich habe mich nach dem heutigen Samstag-Abend-Gottesdienst mit einem langjährigen Mitglied unterhalten und einige Informationen zur Gemeinde bekommen. Ich kam immerwieder ins staunen. Zählen doch zum “harten Kern” in der Jugend ganze 130 Jugendliche. Damit in der Gemeinde niemand untergeht gibt es sogenannte “Hauskirchen” die im Prinzip nichts anderes sind als unzählige Kleingruppen, die sich einmal die Woche treffen und eine Gruppengröße von 15 Leuten nicht überschreiten. Und auch weitere Konzepte und Ideen haben mich begeistert und motiviert! Es gibt eine Zukunft für die Kirche, nicht nur in Stuttgart!










