Archiv für Februar, 2008
Verfasst von Stefan am 24. Februar 2008

Heute hatte ich das Privileg mit sehr guten Freunden auf Hochzeitsorganisations-Tour sein zu dürfen. Es handelt sich hierbei um die zwei miteinander Verlobten
Daniel Theiß und
Sandra Volckart. Schon am Morgen haben wir uns getroffen um nach Hartenrod zu fahren. Dort besuchten wir den Gottesdienst und begutachteten die große evangelische Kirche. Sehr große Kirche, zu große Kirche dachten wir und fuhren erstmal ins
Freizeitheim des EC’s in Hartenrod. Dort wird nämlich die Hochzeitsfeier nach dem Gottesdienst stattfinden. Der Heimleiter war unglaublich freundlich und entgegenkommend und machte traumhafte Angebote. Außerdem liegt dieses Freizeitheim in einer sehr ruhigen und hohen Ecke. Man hat eine traumhafte Aussicht, einen großen Spielplatz für Kinder, einen Bolzplatz und man kann dort auch übernachten. Auch die technische Ausstattung lässt nichts zu wünschen übrig. Beim Essen, was wir dort bekamen, besprachen wir alles wichtige und fuhren dann weiter nach Eisemroth und lernten dort einen total unkomplizierten Pfarrer kennen und schauten uns auch dort die Kirche an. Traumhaft! So war die Entscheidung gefallen. Sandra und Daniel werden in Eisemroth in der evangelischen Kirche getraut!
Anschließend ging es zunächst nach Gladenbach um dort eine Burgruine aufzusuchen wo man Hochzeitsfotos machen kann. Gesucht, gefunden und sofort gesehen: Das ist es. Das ist ein perfekter Ort um Hochzeitsfotos zu schießen. Zu guter letzt haben wir dann noch ein Hotel gesucht und letzten Endes auch eines gefunden in dem die zwei ihre Hochzeitsnacht verbringen werden.
Dieser Tag war ein wunder wunderschöner Tag und das lag nicht nur am Wetter. Sandra und Daniel sind einfach zwei sehr freundliche und herzensgute Menschen mit sehr viel Lebensfreude. Ich mag sie beide sehr und finde, dass sie ein Traumpaar sind! Ich danke Gott, dass ich die beiden kennen darf, dass ich sogar mit ihnen befreundet sein darf und dass ich sogar bei solchen Aktionen mit darf und auch noch die Hochzeit moderieren darf. Ich danke Gott, dass diese zwei wundervollen Menschen sich gefunden haben und im August heiraten werden. Ich danke Gott für den Segen, den er in diese Beziehung legt. Ja Herr ich danke Dir für meine Freunde Daniel und Sandra!
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Verfasst von Stefan am 18. Februar 2008
In der letzten Zeit habe ich mir Gedanken darüber gemacht wie es mir geht, was Gott mir gibt und was Gott wohl noch mit mir vor hat. Ich dachte darüber nach, dass es mir eigentlich sehr gut geht. Gott versorgt mich schließlich und ich habe alles was ich brauche. Aber beim näheren darüber nachdenken habe ich gedacht, dass mir scheinbar doch etwas fehlt. Mir geht es zwar wirklich gut aber irgendetwas fehlt mir. Ich habe ein verlangen nach einem Gefühl, dass ich nicht beschreiben konnte. Und ich suchte Wege um meine Bedürfnisse zu formulieren und Worte die es beschreiben können wie es mir wirklich geht. Doch ich fand nichts. So betete ich zu Gott, dass er mir doch helfen solle. Und er half mir das alles in Worte zu fassen. Nein, ich bin kein Poet oder sowas. Ich brauche manchmal viel Hilfe von Gott um auf ein einfaches Wort zu kommen. Ein Wort das mehr beschreibt als nur Sicherheit oder irgendein Wohlgefühl. Ein Wort das mehr beschreibt als nur Schutz und Unverletzbarkeit. Ja ein Wort, dass viel mehr auch noch die Nähe, die Ruhe und den Frieden beschreibt den ich suche - Geborgenheit!
Jetzt da ich zumindest den Namen kenne kann ich mich weiter auf die Suche machen und weiter dafür beten. Werde ich sie finden, die Geborgenheit? Wie fühlt sie sich an? Werde ich sie erkennen? Gott bitte schenke mir Geborgenheit. Ein unendliches Ruhen in einer unendlichen Sicherheit die mir Frieden gibt - Tiefen Frieden! Herr ich bete für eine Geborgenheit die in Dir gegründet ist. Amen.
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Verfasst von Stefan am 18. Februar 2008
Gestern war ich zum Abendessen bei meinen sächsischen Freunden Friedrich, Josua und Samuel eingeladen. Wir haben belegte Brote gegessen und Tee getrunken und uns dabei über alles mögliche unterhalten. Ja, wir hatten sehr sehr viel Spass. Aber nicht nur gestern. Wir verstehen uns schon lange sehr sehr gut, sodass in der sächsischen Runde der Schwabe gar nicht aufgefallen ist. Also wurde ich gestern als Schwabe von den drei Sachsen in der hessischen Streseburg zum Ehren-Ossi ernannt. Und was soll ich sagen? Ich fühle mich geehrt, Vielen Dank!
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Verfasst von Stefan am 15. Februar 2008
Dieses mal kein so süßes oder witziges Video wie letztes mal. Das liegt einfach daran, weil mich der Umgang mit Kindern in dieser Welt zur Zeit ziemlich traurig macht. Sicherlich kann und will ich nicht pauschalisieren aber das was in dem Video vermittelt wird ist wahr. Kinder lernen enorm viel durch das nachahmen. Umso jünger sie sind um so extremer ist das. Wenn Kinder eine Moral gepredigt bekommen aber eine gegensätzliche Realität erleben, wird sie das erlebte wesentlich mehr prägen als das gesagte. Und was wird aus diesen Kindern? Sie werden älter und überfordern die Lehrer. Ohne einen Schulabschluss ist die berufliche Karriere sehr eingeschränkt oder gar unmöglich. Aber auch solche Leute bekommen wieder Kinder. Und ohne Geld sieht es schlecht aus. Und das auch hier in Deutschland. Fast jedes 10. Kind lebt unterhalb der Armutsgrenze. Das heißt in einem Land wie Deutschland, dass das Kind Sozialhilfe bekommt und auch vom Sozialamt abhängig ist. Und das schlimme ist, dass diese Tendenz in den letzten Jahren steigend ist.
Und wir? Wir beschweren uns über “die Jugend von heute” anstatt zu überlegen wo wir vielleicht auch mit schuldig geworden sind an ihnen. Anstatt zu überlegen warum diese Kinder, Teenager oder Erwachsenen so sind, verurteilen wir sie vorschnell. Und damit erfüllen wir keine wünschenswerte Vorbildfunktion. Mein Traum ist es, dass wir es schaffen unsere Augen des Herzens zu öffnen und es schaffen den Menschen hinter seinem Verhalten zu sehen. Mein Traum ist es, den Menschen in Liebe begegnen zu können auch wenn wir nicht unbedingt einverstanden sind mit dem was sie tun. Mein Traum ist es, dass wir uns und unsere Bedürfnisse gegenseitig wahrnehmen und, dass wir einander helfen. Mein Traum ist es, dass wir uns einander ermutigen und loben anstatt immer nur zu kritisieren. Mein Traum ist es, dass wir einander Lieben lernen. Und mein Vorbild ist hierbei Jesus Christus der Herr in Ewigkeit!
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Verfasst von Stefan am 14. Februar 2008
Vor einer Woche haben wir uns zum ersten mal mit unserem Hauskreis in der FeG getroffen und ihn somit offiziell gegründet. Gemacht haben wir noch nichts außer erstmal unsere Erwartungen dargelegt und erstmal miteinander geredet und geplant. Und was soll ich sagen? Es war richtig effektiv und hat einen riesen Spass gemacht. Ich glaube das wird sehr sehr gut. Die Leitung für den Hauskreis habe ich übernommen und so kam es, dass ich am gestrigen Mittwoch zum Leitertreffen der FeG Marburg musste bzw. durfte. Also das ist nichts schlimmes oder stressiges. Im Gegenteil, es war eine sehr bereichernde und eindrucksvolle Zeit. Hier haben sich alle Leiter aus allen Bereichen und Hauskreisen der FeG Marburg getroffen und ich war überrascht wie viele es denn gibt. Das war wirklich sehr beeindruckend.
Es gibt allein 11 Hauskreise, Kindergottesdienst, drei Jungschargruppen, Biblischer Unterricht, den Teenkreis, einen Jugendkreis, Gebetsfrühstück, einen Missionsarbeitskreis, einen Chor, ein Musikteam, einen Seniorenkreis, einen Gebetskreis, einen Arbeitskreis Seelsorge und den Arbeitskreis Verwaltung und Technik.
Beeindruckend, nicht war? Also ich war beeindruckt und zugleich überrascht, dass man viele von diesen Kreisen gar nicht kennt. Und dabei sind das zum Großteil echt geniale Kreise mit großen Visionen. Keiner scheint zu schlafen oder nur das beibehalten zu wollen was schon ist. Im Gegenteil. Wir streben nach mehr und sind offen für Veränderungen und Neues. Ich war total hin-und weg zu sehen wie gut eine Gemeinde funktionieren kann wenn alle an einem Strick ziehen. Wie lebendig eine Gemeinde sein kann wenn man im Gebet füreinander eintritt. Wie eine Gemeinde wachsen kann, wenn man zusammen ein Ziel verfolgt und kerygmatisch leitet. Wie vielfältig eine Gemeinde sein kann wenn jedes Team oder jeder Kreis zum Einsatz kommen kann und darf. Für mich ist diese Gemeinde ein Traum der in Erfüllung gegangen ist. Zwar gibt es auch hier Probleme (z.B. Mitarbeitermngel in manchen Kreisen) aber keine Existenziellen, die man nicht mit Gottes Hilfe in den Griff bekommen könnte. Gott segnet diese Gemeinde und ich bin dankbar dort mitarbeiten zu dürfen!
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Verfasst von Stefan am 10. Februar 2008
Ich weiß nicht ob ich es schon mal erwähnt habe, dass ich Lobpreis sehr sehr gerne mag. Ich bete selbst Gott sehr gerne von ganzem Herzen an und kann während einer Lobpreiszeit innerlich auch oft ganz erfüllt werden und die Nähe Gottes spüren. Aber ich habe ein Problem. Ich kann mir die Lieder nie merken. Ich werde häufiger gefragt welche Lobpreislieder mir denn so gefallen. Dann fallen mir i.d.R. keine ein. Und wenn weiß ich den Text nur so halbwegs. Deswegen habe ich mir jetzt einen separaten
“Lobpreis-Blog” eingerichtet auf den ich von nun an immer verweisen kann

In Zukunft werde ich versuchen dort meine favorisierten Lobpreislieder vorzustellen mit Text und Musikvideo wegen der Melodie. Schade nur, dass es zu manchen Liedern einfach kein Video gibt…
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Verfasst von Stefan am 10. Februar 2008
Da die letzten Tage so von der Sonne durchdrängt wurden dachten wir uns als Mitarbeiter des Teenkreises der FeG könnten wir mit den Teens eigentlich mal die Grillsaison für dieses Jahr eröffnen. Selbstverständlich haben wir draußen bei 0 °C gegrillt und gegessen. Und nach einer Weile wurde es doch auch etwas kalt. Aber bei Sternklarem Himmel draußen zu sitzen hat schon was.
Bevor wir allerdings zum grillen übergegangen sind haben wir die Teens noch das Spiel “Hans im Glück” spielen lassen. Manche kennen es vielleicht auch eher unter dem Namen “Bigger and better”. Jedenfalls haben wir die Teens in 2 Gruppen aufgeteilt und jeder Gruppe eine Streichholzschachtel mitgegeben, die sie gegen etwas (besseres) tauschen sollten. Und das getauschte dann auch wieder weiter tauschen. Zeitlimit war eine dreiviertel Stunde. Und die Teens brachten eine Flasche Apfelsaft, Kekse, 4 Orangen, Hausschuhe und eine zwei Liter Flasche Wein zurück. Es hat sich also gelohnt und Spass hatten sie auch dabei.
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Verfasst von Stefan am 2. Februar 2008
Von Donnerstag bis zum heutigen Samstag war ich mit meiner Klasse vom Marburger Bibelseminar in Harthausen bei Speyer. Dort hatten wir viel Spass, viel Gemeinschaft und gutes Essen. Wir hatten Andachten, spielten Spiele und hatten einen sehr amüsanten “Bunten Abend”. Chrissi hat ein sogenanntes “Impro-Theater” vorbereitet bei dem wir alle zum mitdenken angeregt wurden. Zwei Leute spielten und sobald einer aus dem Publikum spontan eine Idee hatte konnte er klatschen und somit die Szene einfrieren. Anschließend schickt der der geklatscht hat einen der beiden Akteure auf die Zuschauer-Position und spielt eine komplett andere Szene mit den selben Utensilien weiter. Einfach nur witzig! Dann folgte eine besondere Versteigerung. Durch Aktionen wie Kniebeugen oder Länder eines Kontinents aufzählen konnte man Dinge gewinnen wie Beispielsweise einen Abwasch oder, dass jemand einen Kuchen bäckt oder ähnliches. Besonders witzig fand ich hier die Aktion: Wer bekommt am meisten Marshmallows auf einmal in den Mund. Ich sehe immernoch die vollgestopften Backen zweier Klassenkameraden. Zu guter letzt durften wir noch Titelmusik aus Serien erraten. Dort überraschte uns Birgitta mit ihrem enormen Wissen.
Am Freitag waren wir dann alle zusammen in Speyer und haben den Dom besichtigt und die Innenstadt etwas erkundet. Da es geregnet hatte ließen wir uns schnell in einem Café nieder und tranken warme Getränke, unterhielten uns und genossen die Gemeinschaft.
Nicht zu vergessen ist, dass Toby uns auch eine Art Seminar zum Thema “Sex vor der Ehe” gegeben hat. Auch wenn ich dem Thema anfangs eher skeptisch gegenüber war muss ich sagen, dass ich es echt sehr gelungen fand. Es war sehr interessant es mal so in diesem Stil zu diskutieren, zu hinterfragen und zu beleuchten.
Ein weiteres Highlight an dieser Klassenfahrt war sicherlich auch das sogenannte Geocaching. Eine Art moderner Schnitzeljagd. Am besten selbst mal im Internet nachschlagen. Auf jeden Fall brauch man dazu ein GPS-Gerät. Poppy und ich sind am Freitag Abend dann losgezogen und haben einen sogenannten Cache gesucht und letztendlich auch gefunden. Aber vorher sind wir durch Felder, Pfützen und leere Pferdekoppeln gestapft und mussten uns Brücken über einen Fluss suchen. Wir mussten einige Male umdrehen und uns den Herausforderungen der Natur stellen. Es war das erste mal, dass ich bei sowas dabei war und es hat mir richtig viel Freude bereitet draußen in der Natur oder besser gesagt auch mal mitten in der Pampa zu sein und sich einen Weg zum Ziel suchen. Das war richtig genial!
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