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Kindergottesdienst

Verfasst von Stefan am 8. Januar 2008

Ich glaube ich kann nicht oft genug erwähnen wie sehr ich Kinder liebe. Egal wie ruhig oder aufgedreht, ich habe noch kein Kind kennengelernt, dass ich nicht mochte. Und ich arbeite viel mit Kindern. Vom privaten Babysitting (wie auch heute wieder) bis hin zu Kindergottesdiensten oder Jungschartagen. Es bereitet mir einfach eine riesen Freude mit den Kids zu spielen oder zu arbeiten. Mehr noch - ich schöpfe daraus richtig Kraft und ich kann mir ein Leben ohne Kinder gar nicht mehr vorstellen. Aber vielleicht ändert sich das ja sobald ich eigene habe…
Auf was ich eigentlich hinaus will sind Kindergottesdienste. Immer wieder frage ich mich wie kann ich mit den Kindern am besten über den Glauben reden? Wie kann ich ihnen die Bibel am besten nahe bringen? Wie mache ich Gott erfahrbar? Und so beobachte oder erfrage ich in vielen Gemeinden die Kindergottesdienstformen und mache mir so meine Gedanken dazu oder lasse mich inspirieren. Und neulich bin ich mal wieder zum nachdenken gebracht worden. Und zwar hat die Biblische Gemeinde in Backnang eine ganz interessante und meiner Meinung nach gute Art damit umzugehen. Und zwar läuft das ganze so ab: Am Anfang des Gottesdienstes sind ALLE Kinder noch mit dabei und werden dann im ersten Teil des Gottesdienstes nach vorne gebeten. Dann kommen zwei Gemeindemitglieder nach vorne und beten für die Kinder und die Kindergottesdienstmitarbeiter und stellen sie unter den Segen Gottes. Während nun die Lobpreiszeit beginnt gehen die Kinder erstmal alle zusammen in einen separaten Raum und machen dort ebenfalls Kinderlobpreis. Nachdem dieser vorbei ist geht es in die einzelnen Gruppen. Die Lobpreiszeit im Gottesdienst ist unterdessen auch vorbei und die zwei Gemeindemitglieder, die vorhin noch für die Kinder gebetet haben, stehen nun auf und gehen in einen weiteren separaten Raum und warten dort. Sie warten dort auf Kinder, die während ihrer Kindergottesdienstzeit zu ihnen kommen können um für sich beten zu lassen oder sich segnen zu lassen. Die Kinder können dort auch über ihre Probleme, Ängste und Sorgen reden. Also schon so ne Art Seelsorge für Kinder.
Und genau dieses Zusatzangebot fasziniert mich irgendwie. Ich habe mit ein paar Leuten geredet, die eben diese seelsorgerlichen Dienste für die Kinder anbieten und diese erzählten mir, dass dies sehr gerne in Anspruch genommen wird. Es gibt kaum mal ein Sonntag an dem kein Kind kommt. Und ich finde es aus weiterem Grund sehr sehr gut - Es nimmt die Hemmschwelle später auch Seelsorge in Anspruch zu nehmen. Es wird zu einer Selbstverständlichkeit. Am liebsten würde ich das jetzt bei einigen Gemeinden die ich so kenne sofort einführen aber mir ist klar, dass man auch dazu wieder Mitarbeiter braucht. Und das ist leider bei vielen Gemeinden ein nicht zu unterschätzendes Problem.

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