Stefans Blog

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Archiv für Dezember, 2007

Backnang, Freunde und ein netter Abend

Verfasst von Stefan am 31. Dezember 2007

Die letzten Tage habe ich mich mit Freunden aus Backnang und Oberbrüden getroffen. Zusammen hatten wir viel Spass. Wir spielten “Wackelturm” und Dart waren im Kino, schauten eine DVD und tranken Kaffee, aßen gemeinsam zu Abend und verbrachten einfach so viel Zeit miteinander. Es tut gut die letzten Tage des Jahres noch so ausklingen zu lassen und wieder zu Kräften zu kommen. Es tut gut Freunde zu haben, die man jederzeit anrufen kann und die für Spontanbesuche immer offen sind. Ich glaube es war die richtige Entscheidung hier zu bleiben, auch wenn es mir nicht leicht gefallen ist die Rüstzeit in Reichenbach (Sachsen) abzusagen. Und so verabschiede ich mich für dieses Jahr und wünsche noch eine guten Rutsch ins neue Jahr, dass in wenigen Stunden beginnen wird…

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Joe, lebwohl!

Verfasst von Stefan am 28. Dezember 2007

Das waren Christians letzte Worte seiner Rede bei der Beerdigung seines Bruders. Viele sind gekommen um Joe Porbley noch einmal die letzte Ehre zu erweisen und um ihn zu verabschieden. Sehr emotional hat mein Stiefvater die Predigt oder Rede gehalten, es sind noch einmal viele Tränen über die Wangen vieler Menschen gelaufen, es wurden einige Taschentücher in Anspruch genommen und es wurde musiziert. Sehr schön hat die Musikkapelle Reichenberg gespielt, in der Joe die Congas gespielt hatte. Aber sehr schön waren auch die Lieder, die Joes Enkelin Sara für ihn von Kassette gespielt hatte. Was mich besonders gefreut hatte war, dass viele Verwandte, Bekannte und Freunde aus ganz Deutschland und zum Teil sogar aus dem Ausland mit dabei waren. Durch zuhören und nachfragen konnte ich so noch einiges aus Joes Vergangenheit erfahren, was ich noch nicht wusste. Es war schön Joes echte Verwandschaft kennenzulernen und zu sehen wem er alles so wichtig geworden war, wem er alles gutes getan hat im Laufe seines Lebens. Es war aber auch schön zu sehen, dass ein Nachbar auch in der Musikkapelle mitgespielt hat obwohl er dort seit Jahren nicht mehr dabei ist. Vielen Dank an alle die diese Beerdigung mitgestaltet haben und sei es nur durch die Anwesenheit - das war schon ganz viel! Vielen Dank. Ich danke aber vor allem Gott für jede Minute die ich mit Joe verbringen durfte, ich danke ihm von ganzem Herzen, dass er Joe in mein Leben hat kommen lassen. Und ich bin gewiss, dass Gott ihn jetzt zu sich genommen hat. Und wo könnte es ihm besser gehen? Dort lebt er in Ewigkeit. Und so möchte ich mit einstimmen in Christians Worte: Joe, lebwohl!

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Nach Weihnachten

Verfasst von Stefan am 28. Dezember 2007

StuttgartIm Schauspielhaus

Heute, am Tag nach den Weihnachtstagen hatten wir zum Mittagessen nochmal Besuch. Es gab sehr leckeres Kartoffelgratin mit Fleisch und einem Salat mit Ahornsirup. Mein Stiefvater ist einfach ein genialer Koch.
Am Abend ging es dann nach Stuttgart ins Schauspielhaus. Gespielt wurde ein Theaterstück von Bertolt Brecht namens „Im Dickicht der Städte“. Es war ein etwas schweres Stück wo es um einen Kampf auf der Metaphysischen Ebene geht. Aber man konnte dem Schauspiel folgen und so war es ein sehr sehr schöner Abend den ich zusammen mit meinem Stiefvater, meiner Schwester und meiner Mutter verbracht habe. Wieder zuhause angekommen saß ich noch eine Weile mit meinem Stiefvater zu Tische und konnte mich mit ihm sehr gut unterhalten. So war auch dieser Tag ein sehr gelungener und ich bin froh zur Zeit zuhause bei meiner Familie zu sein.

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Weiße Weihnacht

Verfasst von Stefan am 26. Dezember 2007

Heute hat es tatsächlich geschneit. Also so richtig meine ich. Es war einfach traumhaft. An diesem letzten Weihnachtstag waren drei von vier meiner Stiefgeschwister bei uns in Burgstall zu Gast. Es gab Raclette zum Mittagessen verbunden mit ein paar netten Gesprächen. Danach ging es raus in die verschneite Winterlandschaft. Okay, all zu viel Schnee lag noch nicht, aber es war dennoch schön draußen spazieren zu gehen. Nach ziemlich genau einer Stunde waren wir wieder zuhause angelangt um dann noch etwas Tee zu trinken und Outburst zu spielen. Nach einiger Zeit gingen die Kinder meines Stiefvaters wieder nachhause und ich machte mich an die Arbeit. Der Schnee vor dem Haus musste geschippt werden. Als ich wieder ins Haus kam war der Tisch schon für das Abendessen gedeckt und meine Schwester bereitete gerade noch die Nudeln zu, die es dann zu essen gab. Wir (meine Schwester, mein Stiefvater, meine Mutter und ich) hatten zu Tisch noch gute Gespräche und schauten zum Abschluss des Tages noch einen Film auf DVD.
Und somit ist Weihnachten vorbei und im Mittelpunkt stand dieses Jahr die Gemeinschaft und die Gespräche. Jesus kam an Weihnachten irgendwie nicht öfter vor als sonst in meinem Alltag. Ein Punkt über den ich noch nachdenken will…

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Weihnachten traditionell

Verfasst von Stefan am 26. Dezember 2007

Heute, am ersten Weihnachtstag, haben wir (meine Schwester und ich) den Tag mit der Familie Burgel, also väterlicherseits verbracht. Zunächst haben wir auch gut bei unserem Vater gespeist und sind dann zu unserer Oma gefahren. Dort feierten wir dann Weihnachten ganz traditionell mit der ganzen Familie. Also alle Onkels, Tanten, Cousinen und dazugehörige Frauen, Männer und Kinder waren anwesend. Wie immer gab es viel zu Essen und wir haben auch wie immer einige Lieder miteinander gesungen. Natürlich durften auch die Geschenke nicht zu kurz kommen… Aber es war ein schöner Abend. Es war schön die ganze Familie mal wieder zu sehen, Neuigkeiten auszutauschen und alle Unstimmigkeiten zumindest für ein paar Stunden zu vergessen. Es war auch schön zu sehen, dass alle 12 Enkel meiner geliebten Großmutter anwesend waren obwohl wir mittlerweile über die ganze Welt verstreut leben.

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Heilig Abend

Verfasst von Stefan am 25. Dezember 2007

Aufgrund eines Krippenspiels, bei dem auch einige Kinder aus meiner Kindergottesdienstgruppe mitgespielt haben, bin ich noch bis Sonntag in Marburg geblieben. Und was soll ich sagen? Es hat sich gelohnt. Viele Leute waren am Tag vor Heilig Abend in der Kirche um sich dieses Krippenspiel anzusehen. Die Kinder hatten sogar ihre Lehrer eingeladen. Am Abend bin ich dann in Backnang angekommen, wurde von meiner Familie und Besuch herzlichst Willkommen geheißen und wurde von meinem Stiefvater noch zusammen mit meiner Schwester über Joe interviewt. Der Grund ist, dass mein Stiefvater der Pfarrer sein wird der Joe am 28.12.2007 beerdigen wird. Oder zumindest Predigt. Das war nochmal sehr gut die ganzen Jahre mit Joe nochmal in Erinnerung zu rufen.
Heute war dann Heilig Abend. Schnee lag nur stellenweise. Und dann auch nur Millimeterdick. Also nicht wirklich weiße Weihnacht. Um 11:30 Uhr waren wir (also meine Mutter, meine Schwester, mein Stiefvater und ich) bei meiner Oma mütterlicherseits in Heslachhof. Dort waren neben meinen Großeltern auch noch meine Tante und mein Onkel mit ihren zwei Kindern. Also mein Cousin und meine Cousine. Wir haben lecker gespeist, aber waren mangels Zeit nur kurz da. Um 15:30 Uhr wurde ich zusammen mit meiner Schwester wieder abgeholt um in die Baptistengemeinde in Backnang zum Krippenspiel zu gehen. Auch hier war es sehr sehr schön. Ich habe mich vor allen Dingen so sehr gefreut so viele altbekannte Gesichter wieder zu sehen.
Nach dem Gottesdienst feierten wir zuhause Heilig Abend. Wir hatten zwei Familien aus dem Dorf (Burgstall) zu Gast und waren daher zu zwölft. Ein leckeres Essen, viele witzige Spiele und das singen von Weihnachtsliedern haben den Abend geprägt. Es war einfach mal wieder ein sehr sehr schöner Abend. Und um den Abend noch abzurunden bin ich schließlich mit meiner Schwester noch ins Merlin, eine Kult-Location in Backnang. Auch hier haben wir viele altbekannte Leute getroffen und haben bis in den ersten Weihnachtsfeiertag hineingefeiert.

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Ein letztes Mal

Verfasst von Stefan am 19. Dezember 2007

Joe PorbleyIch hätte ihn so gerne noch einmal gesehen. Ihm so gerne noch einmal gesagt wie lieb ich ihn habe. Ich hätte ihm so gerne noch einmal in seine treuen und liebenden Augen gesehen und ihm gesagt, was er für mich bedeutet. So gerne hätte ich noch einmal seine Stimme gehört und ihn gedrückt. Doch nicht immer läuft im Leben alles so, wie man es gerne hätte. Nicht immer richtet sich das Leben nach meinen eigenen Wünschen oder Bedürfnissen. Stattdessen holte Gott einen seiner Engel wieder zu sich zurück nachhause. Einen Engel, der auf dieser Erde mit sehr viel Leid zu kämpfen hatte und der durch seine Art und seinen Umgang mit anderen ein Licht war für viele. Ich danke Gott für jeden Augenblick, den ich mit meinem Ziehvater Joe Porbley haben durfte. Und ich danke Gott, dass er ihm einen angenehmen Tod schenkte.
Doch eine Bitte habe ich an den Herrn. Bitte trage uns und seine Familie jetzt durch diese Zeit der Trauer. Bitte hilf uns loszulassen und schenke uns die Freude an der Gewissheit, dass er jetzt bei Dir ist. Lass uns dankbar sein für die Zeit die wir mit ihm hatten und segne unsere Zukunft. Dass es weiter geht auch ohne Deinen geliebten Engel Joe…

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Stille Taten

Verfasst von Stefan am 18. Dezember 2007

Dies ist keine christliche Aktion. Das Projekt wird unterstützt von Bionade und motiviert mich zum mitmachen und nachahmen.
Schade, dass wir Christen nicht selbst auf solch eine Idee gekommen sind…

“Kurz gesagt sind Stille Taten anonyme gute Taten von Menschen, die keinerlei Gegenleistung dafür erwarten. Stille Taten kommen immer überraschend und können alles mögliche sein: der ausgefüllte Lottoschein, versteckt in einer Restaurant-Serviette, die bereits bezahlte Karte an der Kinokasse, oder das auf mysteriöse Weise vom Schnee befreite Auto an einem Wintermorgen. Was zurückbleibt ist lediglich eine anonyme Grußkarte der Stillen Taten.”

 Zur Homepage…

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Alpha-Kurs

Verfasst von Stefan am 18. Dezember 2007

 

Ein Freund von mir schickte mir via Facebook neulich dieses Video:

 

Hier geht’s zur Homepage!

 

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Valeries Graduation

Verfasst von Stefan am 16. Dezember 2007

Am Freitag früh bin ich zusammen mit meiner Mutter und meinem Stiefvater nach Bluche in die Schweiz gefahren. Der Anlass war feierlich. Meine Schwester Valerie hat ihr Management-Diploma bekommen.
Aber mal langsam und von vorne. Nach 500 km Fahrt und 6 Stunden Fahrzeit kamen wir endlich im verschneiten Bluche an. Ich glaube ich habe in meinem Leben noch nie so viel Schnee auf einem Haufen gesehen. Es lag so ca. ein Meter Schnee. Und auch der Ausblick, die Kulisse war traumhaft. Lauter Berge, die mit Schnee bedeckt waren. Aber darum ging es ja gar nicht. Nachdem wir bei Valerie angekommen sind und unser Gepäck ausgeladen hatten und uns auch noch feierlich gekleidet hatten, sind wir dann erstmal in das Gebäude von der Managementschule “Les Roches”, welche eine der besten Hotelmanagement-Schulen der Welt ist. Nachdem wir alle einzeln höfflichst begrüßt wurden setzten wir uns auf die Plätze und genossen das Programm. Es wurden viele Reden gehalten. Alle natürlich auf englisch, da dies schließlich eine internationale Schule ist mit Schülern aus 84 Ländern dieser Erde. Schüler aus 43 Nationen wurden am Freitag verabschiedet. Darunter auch Valerie. Die besonders guten Schüler bekamen auch Medaillen in Bronze, Silber und Gold (je nach Notendurchschnitt). Da Valerie nur vier Monate auf der Schule war konnte sie bestenfalls eine Bronze-Medaille bekommen. Und das hat sie auch. Vom Schnitt war sie allerdings so gut, dass sie eigentlich eine Silberne hätte bekommen müssen. Das Problem ist nur, dass sich die silberne und goldene Medaille aus dem Schnitt von drei Jahren zusammensetzt. Aber Valerie hatte verkürzt. Das was andere in drei Jahren machten, hat sie in 4 Monaten geschafft. Ich war so Stolz auf meine Schwester, dass mir bei der Übergabe der Medaille fast die Tränen kamen.
Nach dem offiziellen Teil gab es dann Essen. Aber was für welches. Ein absoluter Traum. Die meisten Speisen habe ich noch nie gesehen und kann ich auch nicht beim Namen nennen, aber es war unglaublich köstlich und die Auswahl war auch überwältigend.
Und nach dem Essen, sind meine Eltern ins Bett und ich durfte noch mit feiern kommen. Das habe ich auch gemacht und es hat mir sehr sehr viel Freude bereitet. Und wer mehr wissen will darf mich oder auch meine Schwester gerne Fragen.

Achso, Valerie wird noch ein Jahr auf der Schule in der Schweiz bleiben um noch ihren Bachelor zu machen. Dann will sie ein oder zwei Jahre in Dubai oder Australien arbeiten und dann geht es vielleicht Richtung Hoteldirektion? Wer weiß, wer weiß ..?

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