Nach wochenlanger Vorfreude, Vorbereiten und weiterem beschäftigen mit diesem Thema war es endlich soweit. Der sogenannte “Vater der Emerging Church” (Brian McLaren) aus den USA und der ebenso wichtige Brite namens Jason Clark waren in Marburg. Dort fand nämlich der Theologische Studientag zum Thema Emerging Church statt. Das ganze stieß auf großes Interesse. Insgesamt waren über 300 Leute in den Hallen des Theologischen Seminars Tabor um den Rednern des heutigen Tages zuzuhören, um mitzudenken, mitzureden, zu diskutieren und um Fragen zu stellen. Meiner Meinung nach war dieser Tag sehr interessant und brachte einige neue Erkenntnisse. Aber auch alt bekannte Dinge wurden aus neuen Perspektiven betrachtet und so gab es doch den ein oder anderen “Aha”-Effekt.
Emerging Church steckt in Deutschland ja noch sehr in den Kinderschuhen. Doch in den USA entstand das ganze schon in den 1990er Jahren. Und daher konnten die zwei Referenten doch auch einiges aus ihrer eigenen Erfahrung weitergeben. Wer gekommen ist um eine allgemein gültige Antwort auf seine Fragen zu bekommen wurde enttäuscht. Denn genau das will Ermerging Church eben nicht und das gibt es auch nicht. Viel mehr wurden neue Fragen aufgeworfen an denen man arbeiten kann oder sollte… Auf jeden Fall habe ich einige neue Impulse bekommen und wurde sehr zum nachdenken angeregt und es kamen viele Fragen auf, die ich mir nie zuvor gestellt habe. Mal sehen wie es weiter geht. Ich freue mich jedenfalls auf weitere kritische Fragen und Diskussionen!
Wer sich übrigens näher für dieses Thema interessiert sollte sich folgende Blogs mal ansehen:
Manche geben es nie auf. In letzter Zeit erhielt ich unzählige mal eine PowerPoint Präsentation mit einem Vorschlag, wie man den Benzinpreis innerhalb kürzester Zeit nach unten drücken könnte. Wenn ich mir diese Präsentation ansehe wird mir schon schlecht. Also als erstes will ich mal berichtigen, dass weder Shell noch Total die größten Gesellschaften in diesem Gebiet sind. Die größte Firma ist in Deutschland bekannt unter dem Namen “Esso”. Erst dann kommt “Shell” dicht gefolgt von “BP/Aral” an vierter Stelle kommt dann “Texaco” und dann erst mit etwas Abstand weiter hinten auf Platz fünf dann “Total”.
Wer also wirklich die großen beeinflussen will dürfte bei all diesen Tankstellen nicht mehr tanken. Aber selbst dies wird keinerlei Auswirkungen auf den Benzinpreis haben. Denn man kann mit sehr großer Sicherheit davon ausgehen, dass illegale Preisabsprachen unter den Firmen gemacht werden. Und da gehören auch Firmen wie “elf” oder “Conoco Phillips” (uns eher bekannt als “Jet”) dazu. Nachweisen konnte man das bisher zwar nicht, aber es ist ziemlich offensichtlich. Das heißt, wer wirklich was erreichen will sollte überhaupt nicht mehr tanken!
Ein weiterer Kritikpunkt an der PowerPoint ist, dass der Autor, der sich nur “Mario” nennt von 300 Millionen potentiellen Leuten ausgeht, die diese Mail erreichen könnten. Nur schade, dass die PowerPoint nur auf Deutsch ist und Deutschland nur 80 Millionen Einwohner hat. Wenn man gegen diese Ölkonzerne wirklich was erreichen will muss man Weltweit handeln. Eine weltweite Aktion starten. Alles andere kann man vergessen!
Ich fordere alle die, die diese Mail bekommen haben auf, sie nicht weiterzuleiten, da es sich hierbei um Nichts weiteres handelt als eine Kettenmail. Offensichtlicher Weise hat der Autor nicht sonderlich viel Ahnung von diesem Thema und hat diese PowerPoint wohl mal eines Nachts verfasst, als er nicht mehr schlafen konnte weil er sich über die hohen Benzinpreise aufgeregt hat. Diese PowerPoint ist auch absolut feige, da keine Kontaktadresse oder Firma genannt wird, damit man weiß wer dahinter steckt! Also vergesst diese Mail und diese PowerPoint und leitet sie bitte nicht mehr weiter. Ich habe jetzt genug davon gelöscht!
Wer wirklich was verändern will muss auf die erneuerbaren Energien umsteigen!
Der heutige Buß-und Bettag war ein ganz Besonderer für mich. Denn heute war auf dem Marburger Bibelseminar der “Tag der Stille”. Klingt sehr herausfordernd und das war es auch. Zumindest anfangs empfand ich es so. Um 09:00 Uhr ging es los. Wir trafen uns alle zusammen in der Gemeinde Marburg Süd und lauschten einer kleinen Andacht und bekamen nochmal die Regeln (oder eher Empfehlungen) gesagt. Und dann war schweigen angesagt bis 17:30 Uhr. In der Zeit des Schweigens konnten wir quasi machen was wir wollten. Sinn war es allerdings sich sozusagen mit Gott zu treffen und einen Tag intensiv mit ihm zu verbringen. Dazu konnte man sich in sein Zimmer verkriechen oder an der Lahn spazieren gehen oder was auch immer. Zusätzlich haben einige Leute des Bibelseminars einen Raum sehr schön gestaltet. Ein Gebetsraum oder ein Raum der Begegnung. Begegnung mit Gott oder mit sich selbst. Es gab eine Insel des Glaubens - wo stehe ich gerade mit meinem Glauben? Und eine Klagemauer sowie eine Entscheidungstür und mehr. Es war einfach gigantisch. Ich konnte mal wieder richtig ausgiebig mit Gott reden. Ich konnte ihn verzweifelt anklagen, ihn um Vergebung bitten, um Hilfe flehen, ihm danken und mit ihm schweigen. Ich konnte mit ihm spazieren gehen, auf einer Bank sitzen, auf dem Sofa liegen und vor dem Regen flüchten. Überall war er heute dabei. Auch beim stillen Mittagessen. Das war eine ganz besondere Atmosphäre. Viele Leute waren anwesend und alles hat geschwiegen.
Und das muss ich sagen fällt mir unglaublich schwer. In der Anwesenheit anderer zu schweigen. Sich wahrnehmen, aber zu schweigen. Das fand ich sehr herausfordernd. Auch als ich mit Gott an der Lahn spazieren war und mir Leute vom Bibelseminar entgegenkamen, war ich fast schon überfordert. Ich wusste gar nicht wie ich reagieren soll, wenn ich doch nicht reden durfte. Ich hoffe ich habe dabei keinen verletzt.
Abschließend gab es am Abend dann einen Gottesdienst mit viel Lobpreis und Abendmahl. Einen besseren Abschluss hätte es meines Erachtens nach nicht geben können. Einfach herrlich. Auch der ganze Tag war sehr bereichernd für mich. Obwohl ich mit meinen Gedanken hin und wieder abgeschweift bin, habe ich es doch größtenteils geschafft mit Gott in Verbindung zu bleiben. Und auch dafür bin ich Gott dankbar. Dass er meinen Blick immer wieder auf sich gerichtet hat.
“Oje, will ich mir das wirklich antun?” So dachte ich als mir mitgeteilt wurde wie das kommende Wochenende wohl aussehen wird.
Samstag um 09:00 Uhr treffen
fast 5 Std. Zugfahrt (von Marburg nach Wuppertal)
Evangelisieren
Jugendgottesdienst
kurze Übernachtung
Sonntag früh zurück fahren
Sonntag 10:00 Uhr Kindergottesdienst in der FeG
Sollte so mein Wochenende aussehen? Dabei bin ich die ganze Woche nie früh ins Bett gekommen und konnte nie ausschlafen. Will ich mir wegen einer Evangelisation in Wuppertal mein Wochenende ruinieren? Ich habe mich dafür entschieden mitzukommen. Stefan, Damaris und ich trafen uns also am Samstag früh um dann fast 5 Std. mit der Bahn nach Wuppertal zu fahren. Da wir ein Wochenendticket hatten mussten wir auf die Schnellzüge verzichten und zu allem Übel fiel dann in Gießen auch noch eine Bahn aus. Es wurde ein Sonderzug zur Verfügung gestellt, welcher viel zu klein war für so viele Menschen. Aber was solls? Ich wollte mein Leben schon immer mal in vollen Zügen genießen
In Wuppertal angekommen ging es dann auch gleich los. Es wurden verschiedene Gruppen gebildet. Es gab verschiedene Bereiche um Mitzuarbeiten:
Vorbereitung für den am Abend stattfindenden Jugendgottesdienst
Plakate in der Stadt aufhänge
Flyer verteilen
Sketche spielen, Lieder singen, predigen oder Zeugnis geben in der Innenstadt
und eine “Tür-zu-Tür” Aktion bei der man mit Blumen bewaffnet direkt bei den Anwohnern geklingelt hat und mit ihnen ins Gespräch kam
Ich selbst habe Maria (die wir dort getroffen haben) geholfen Plakate aufzuhängen und Flyer zu verteilen. So kam doch das ein oder andere gute Gespräch zustande und ich denke, dass Gott einige Herzen angerührt hat. Vor allem nach all dem was andere so erzählt haben.
Am Abend trafen wir dann endlich Thien-Ha. Sie kam nämlich dann erst zum Jugendgottesdienst, der um 19:00 Uhr begann. X2C nannte sich das ganze übrigens. Der Jugendgottesdienst war sehr genial. Wir hatten eine intensive Lobpreiszeit und Uwe Schäferpredigte sehr eindrucksvoll über das Selbstwertgefühl, Stärken und Schwächen.
Nach einem kurzen Besuch sind wir dann zu Thien-Ha nach Hagen gefahren um dort zu übernachten. Dort lernten wir dann auch ihre sehr netten Eltern kennen. Diese umsorgten uns voll und ganz, so dass wir am Sonntag früh gut gestärkt mit dem Auto wieder nachhause fahren konnten. Und es hat geklappt. Ich war rechtzeitig wieder in der FeG Marburg um dort den Kindergottesdienst der Gruppe drei gestalten zu können.
Abschließend muss ich noch sagen, dass es sich gelohnt hat nach Wuppertal zu fahren. Es war eine so wundervolle Zeit, die ich nicht missen möchte. Es tat so wahnsinnig gut im Lobpreis aufzugehen, mit den Menschen auf der Straße in Kontakt zu treten und überhaupt war die Gemeinschaft einmalig. Also war mein Wochenende nicht ruiniert, sondern erfüllt.
Also die letzten Tage waren sehr sehr schön für mich. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Am Montag wurde ich von Ruth zum Abendessen eingeladen, was mir sehr gut tat. Zusammen mit Martha saßen wir zu Tisch und haben das Essen und die Gemeinschaft genossen.
Am Mittwoch durfte ich ein Notebook verarzten und war gerade so dabei alles zu machen und genoss die Gastfreundschaft und die Gespräche, als mich meine Mutter anrief und mir eine unglaubliche Nachricht von zuhause mitteilte. Der Zustand meines Ziehvaters hat sich wider Erwarten drastisch verbessert. Es war eigentlich schon ein kleines Wunder, dass er überhaupt wieder aus dem künstlichen Koma erwacht ist. Aber es ist ein großes Wunder, dass er zum einen das Sprechen wieder angefangen hat und zum anderen sein Gehirn wohl so gut wie nichts abbekommen hat. Außerdem erholt er sich weiterhin und kann auch wieder selbstständig Essen. Und die Ärzte hatten uns keine Hoffnung mehr gegeben und sind selbst überrascht. Und ich bin überglücklich. Da betet man zu Gott, dass er Joe nicht mehr leiden lässt und ihn in Frieden einschlafen lässt und dann holt er ihn zurück und ich habe doch nochmal die Möglichkeit ihn zu sehen und mit ihm zu sprechen. Halleluja! Gott ist groß!
Ach ja. Nachdem ich den ersten PC verarztet hatte kam der nächste dran. Jana hat ein neues Notebook bekommen und ich durfte alles einrichten. Auch bei Jana wurde ich bestens umsorgt und hatte viel Spass und gute Gespräche. Ich hatte schon fast ein schlechtes Gewissen, weil alles so lange gedauert hatte, aber wenn ich einen Computer einrichte kann ich mich manchmal selbst verlieren. Aber dafür funktioniert dann auch alles so wie es soll. Und Jana freut sich jetzt so sehr über ihr neues Notebook, das ist eine wahre Freude, das zu sehen
Und ich bin überglücklich. Glücklich über den Zustand meines Ziehvaters. Glücklich darüber, dass ich zwei Menschen glücklich machen konnte. Glücklich darüber, dass ich soviel Gemeinschaft haben und Gastfreundschaft erfahren durfte!
Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die mir Trost gespendet haben. Ich danke für alle guten Worte, für alle Aktionen, die zur Ablenkung gedient haben, für alle Gebete und für diese oben abgebildete Karte. Es ist schön hier zu sein und mir geht es auch, Gott sei Dank, wieder besser. Ich hatte diese Woche die Möglichkeit den Schmerz aus der Seele zu weinen und mich von Gott wieder auffangen und trösten zu lassen. Jetzt kann es wieder voran gehen, auch wenn ich immernoch keine Gewissheit habe, wie es mit meinem Ziehvater weitergehen wird. Er ist jetzt zwar wieder wach, aber er zeigt wohl noch keine Regungen oder ähnliches. Aber er hat die Augen schonmal wieder offen und muss nicht mehr künstlich beatmet werden. Halleluja! Auch meiner Schwester geht es wieder besser. Sie ist über die schockierende Tatsache des toten Hundes hinweg und hat ihr letztes Projekt für dieses Jahr hinter sich. Es tut so unendlich gut wenn Gott einen durch solche Zeiten hindurch trägt und immer wieder Lichtblicke schenkt und gutes tut.
Zur Zeit wird es immer interessanter in meinem Leben. Nachdem nun mein Ziehvater immernoch im künstlichen Koma liegt hat es jetzt unseren Hund zuhause erwischt. Xandi ist besser gesagt eine Hündin die vor 10 Jahren in unser Familienleben trat. Sicher habe ich keine wirklich enge Bindung zu ihr entwickelt und der Tod belastet mich jetzt nicht so extrem wie die Tatsache, dass Joe noch immer im Krankenhaus ist. Am Anfang habe ich den Hund sogar gehasst, weil er gegen meinen Willen gekauft und bei uns aufgenommen wurde. Doch irgendwann lernte ich ihn zu akzeptieren und mittlerweile gehört er einfach zur Familie. Was mir aber gar nicht gefällt ist meine Schwester leiden zu sehen. Sie setzte sich von vorn herein voll für den Hund ein, kümmerte sich um ihn und zog ihn groß, bis sie ihre Ausbildung begann. Ein großer Teil ihres Herzens hängt an diesem Hund und immer wenn sie zuhause war, kümmerte sie sich auch wieder um ihn. Und jetzt ist Xandi tot. Und als ich gestern meine Schwester anrief um ihr mitzuteilen, dass Xandi im sterben liegt brach es mir das Herz. Es traf meine Schwester so hart, dass ich selbst fast weinen musste. Als ob Joes künstliches Koma noch nicht schlimm genug wäre, kommt jetzt auch noch sowas hinzu. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass meine Mutter bei meiner Schwester heute angerufen hat um ihr den Tod von Xandi mitzuteilen. Mir hätte es heute schon wieder das Herz gebrochen. Und so langsam reicht es mir!
Kennt ihr das, wenn etwas passiert, aber man realisiert es irgendwie noch nicht so richtig? Wenn auf einmal das Telefon klingelt und es ereilt Dich eine extrem traurige Nachricht, aber Du nimmst es ganz gefasst auf und reagierst so, als ob es etwas ganz normales wäre? Nach einer Weile Bedenkzeit hast Du vom Kopf her begriffen, was das für Konsequenzen hat und was das bedeutet. Also zumindest vom Kopf her. Aber anstatt zu trauern kommt Dir Dein Leben auf einmal so komisch vor. Es ist so als ob man selbst stehen bleibt und alles andere irgendwie an einem vorbeirauscht. Aber es fühlt sich nicht an wie Trauer, sondern irgendwie komisch eben. Und genau so ist es bei mir gerade irgendwie. Und warum? Mein Ziehvater liegt im künstlichen Koma auf der Intensivstation im Krankenhaus. Viel mehr weiß ich nicht. Im Kopf habe ich nur noch Stichworte wie “Wasser in der Lunge” “Nierenversagen - Dialyse” und “Er wird vielleicht nie mehr aufwachen und wenn doch, hat sein Gehirn höchstwahrscheinlich große Schäden”.
Mein Ziehvater, Joe, war für mich immer wie ein Engel. Ich kenne ihn nun seit ich sechs Jahre alt bin und er war immer für mich da. Er ist für mich sowas wie ein Vater. Jahrelang bekochte er mich und meine Schwester und kümmerte sich um uns. Er war immer für uns da und ist wie gesagt eine Art Vater für mich. Und jetzt? Jetzt werde ich ihn vielleicht nie wieder sprechen können? Das Ungewisse ist das, was mir so zu schaffen macht, auch wenn ich es mir nicht anmerken lassen will. Ich weiß, dass der Tod zum Leben dazu gehört und ich weiß, dass Gott einen Platz für Joe bereit hält. Joe, ein Afrikaner, genauer gesagt aus Ghana, ist mittlerweile 77 Jahre alt und hat so viel Leid erleben müssen in seinem Leben. Es sei ihm gegönnt nachhause zu gehen. Und ich? Ich würde gerne trauern. Ich würde gerne weinen, obwohl ich mich für ihn freuen sollte. Weinen - nur für ein paar Stunden. Aber es geht nicht. Stattdessen scheint das Leben an mir vorbeizurauschen. Einfach so…
Wenn wir heutzutage den 31. Oktober erwähnen, denken die meisten doch sicher eher an Halloween, als an den Reformationstag. Seltsam nicht war? In Amerika wird dieses Fest schon seit Ewigkeiten gefeiert. Deutschland hat es erst in den letzten 10 Jahren überkommen. Abgesehen davon, dass es sich in den Ursprüngen um schreckliche keltische Bräuche handelt (was viele bestreiten) ist Halloween auch ein Datum an dem sich die Satanisten wieder getroffen haben. So wie auch letztes Jahr. Was dieses Jahr konkret abging weiß ich nicht. Gott sei Dank! Denn ich habe letztes Jahr schon genug mitbekommen. Ich muss ehrlich sagen, dass es mir schwer fällt zu akzeptieren, dass heute solch schauerliche Partys gefeiert werden mit noch schauerlicheren Kostümen. Partys an denen man sich freiwillig als Teufel, Hexe, Leiche, Schwerverletzter, Skelett, Mumie oder sonstiges Monster verkleidet. Die Unterwelt wird verharmlost. Auch die Sache mit den Kürbissen. Warum müssen es solche Fratzen sein? Viele meinen, dass der Kürbis auf eine Legende von Jack O’Lantern zurückzuführen ist. Dem ist aber nicht so. Ich bekomme es zwar nicht mehr genau hin, aber es war auch etwas ziemlich brutales was auf die Kelten oder Druiden zurückzuführen ist.
Aber was solls? Das ist meine subjektive Meinung. Der muss man nicht zustimmen. Und um das geschriebene Wirrwarr noch zu perfektionieren und um alle Missverständnisse aus dem Weg zu räumen möchte ich nochmal einmal zusammenfassend schreiben: Ich bin ein Halloweengegner. Und wo ich schon beim motzen bin. Weitere Dinge die ich nicht mag sind die Osterhasenlüge, die Weihnachtsmannlüge, Karneval (Fasching) und so Kruscht halt. Außerdem bin ich gegen Gebühren für defekte Geräte (GEZ), gegen Werbeblocks im Fernsehen, gegen einen Kontrollstaat, gegen die Vereinsamung und gegen den Einfluss des Teufels in dieser Welt! Ich bin für ein komplettes(!) Rauchverbot sowie separate und räumlich getrennte Alkoholabteilungen in Supermärkten. Außerdem sollte Alkohol erst ab 21 Jahren erlaubt sein. Ich bin für die Kirche, für Jesus und für mehr Gemeinschaft.
Auch wenn ich jetzt etwas abgeschweift bin und ziemlich durcheinander geschrieben habe, will ich das alles mal so stehen lassen. Ich wollte das alles nur mal so gesagt haben…