Verfasst von Stefan am 25. August 2007
Die letzten Tage waren sehr von irgendwelchen Umzügen geprägt. Hier und da konnte ich wieder tragen helfen und habe dies auch gerne getan. Auch aus unserem Haus ziehen gerade noch die letzten Leute aus, damit nächste Woche die Neuen wieder einziehen können. Und obwohl mir das zur Zeit viel erscheint weiß ich genau, dass es nächste Woche noch viel chaotischer wird, da dann nämlich die ganzen Neuen kommen werden.
Ansonsten geht es jetzt auf die erste Schulwoche im zweiten Schuljahr zu und alle sind gespannt, wie es weitergehen wird. Ich freue mich schon auf dieses zweite Jahr und bin gespannt was Gott in diesem Jahr so alles vor hat.
Wer mich kennt weiß, dass ich gerne DVDs schaue und auch selbst im Besitz einiger Exemplare bin, die ich auch sehr gerne verleihe. Um mir und euch die Arbeit zu erleichtern, habe ich nun eine Seite erstellt, auf der man nun alle Filme einsehen kann. Man kann sie auch nach Kategorien oder Altersfreigaben auflisten lassen. Wer also gerne mal einen Film ausleihen möchte kann ja mal unter folgender Adresse nachschauen, ob der gewünschte Film dabei ist und kann sich ggf. dann bei mir melden und ihn ausleihen: filmverleih.wordpress.com
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Verfasst von Stefan am 20. August 2007
Nachdem der gestrige Tag sich dem Ende neigte, bekam ich noch einen Anruf aus der Schücking-WG, ob ich nicht Lust hätte bei einer Nachtwanderung in Elnhausen mit zu laufen. Ich zögerte nicht lange und sagte spontan zu. Als wir uns um 21:00 Uhr trafen war es zwar schon dunkel, aber es begann heftig zu regnen. Kein Problem dachten wir und schauten einfach noch ne Runde TV. So gegen 23:00 Uhr ging es dann los. Wir fuhren mit zwei Autos nach Elnhausen und begannen nachts durch dunkle Feldwege und durch den Wald zu laufen. Außerhalb des Waldes benutzten wir keine Taschenlampe. Dadurch erkannte man zwar den Boden kaum, konnte allerdings den Sternenhimmel und die Wolken genießen. Es war ziemlich bewölkt, aber durch jedes Wolkenloch schauten die Sterne hindurch. Es war einfach schön anzusehen. Weniger angenehm war es im Wald. Wir benutzten zwar die Taschenlampe, aber unheimlich war es trotzdem irgendwie. Wenn man die Taschenlampe ausmachte sah man absolut nichts, außer ein paar Glühwürmchen hier und da. Doch wir hatten ja uns. Wir redeten miteinander und überstanden so auch die Wege im Wald.
Nach all der Aufregung mussten wir (zumindest ein paar von uns) erstmal was essen. Und wo kann man das Nachts um 01:00 Uhr am besten tun? Keine Ahnung. Wir entschieden uns jedenfalls für ein Burger King Restaurant in Marburg und schlugen uns dort die Bäuche voll und hatten dort unseren Spass. Am Schluss bekamen wir alle auch noch eine Burger King Krone und Bonbons zum naschen. So war dies gestern ein sehr gelungener Abschluss des Wochenendes und ich freue mich, dass ich meine Angst im dunklen Wald mal wieder überwinden konnte und mich auf dieses Abenteuer eingelassen habe. Ich danke der Schücking-WG, dass ich eingeladen wurde um mitzugehen. Es war wiedermal sehr schön bei und mit euch. Ihr seid einfach klasse!
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Verfasst von Stefan am 19. August 2007
Dieses Wochenende war meine Mutter mit meinem Stiefvater und einem Ex-Marburger Ehepaar in Marburg und besuchten mich. Am Samstag war das Wetter auch sehr schön und wir fuhren erstmal zum Schloss in Marburg und ließen uns mit einem elektronischen Führer durch die Elisabeth-Ausstellung leiten. Anschließend wollten wir eine Stadtführung machen, die allerdings überfüllt war. Somit mussten wir uns mit einer Führung durch die Elisabethkirche abfinden. Der Küster machte diese Führung hervorragend und wir waren schon fast froh, dass es mit der Stadtführung nicht geklappt hatte. Anschließend waren wir noch in Marburg unterwegs und Ehepaar Kramer, welche hier in Marburg gelebt haben, gaben uns ihre private Stadtführung und zeigten uns auch Gassen, die ich noch nicht kannte. Das anschließende Abendessen war dann der perfekte Abschluss des gestrigen Samstags.
Heute früh ging es dann weiter. Meine Eltern und Ehepaar Kramer holten mich ab und wir fuhren zum Christhaus um in den Genuss, des CT-Gottesdienstes zu kommen. Es ging um Apg. 16 und der Raum war regelrecht überfüllt. Es war sehr schön. Vor allem die Lobpreiszeit hat mir sehr zugesagt. Nach dem Gottesdienst sind wir dann nach Haina um dort eine Führung durch das Kloster zu bekommen. Diese bekamen wir dann auch. Ein sehr netter Mann der das ganze sehr witzig und anschaulich gemacht hat. Somit habe ich dieses Wochenende drei Führungen genossen und bin somit bestens über das Christenleben in der Marburger Umgebung informiert. Glaube ich zumindest…
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Verfasst von Stefan am 16. August 2007
Jetzt ist es soweit. Ich bin umgezogen. Noch sieht es etwas chaotisch aus, aber es lichtet sich so langsam. Ich brauche nur noch einen Hängeschrank in den ich auch meine letzten Sachen noch verstauen kann und dann ist alles so wie es sein sollte. Internet habe ich seit heute auch wieder, die Stereoanlage läuft und am Computer ist auch alles wieder ordnungsgemäß angeschlossen. Die erste Nacht habe ich auch schon hier geschlafen und die Dusche habe ich auch schon genießen können. Es ist nur noch leer hier in meiner neuen WG. Alle ausgezogen oder zur Zeit noch im Urlaub. Die wissen noch gar nicht, dass ich zugezogen bin. Naja, mal sehen wann wir hier mal ne Einzugsparty machen werden.
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Verfasst von Stefan am 14. August 2007
Morgen ist es soweit. Ich werde aus meiner WG im Haus 59 ausziehen und im Haus 47 einziehen. Heute werde ich noch einiges packen müssen um dann ab morgen möglichst problemlos umziehen zu können. Wer Zeit und Lust hat kann sich bei mir melden um mir zu helfen. Ich freue mich auf ein weiteres Jahr am Marburger Bibelseminar in einer neuen WG und hoffe, dass weiterhin alles so gut klappt wie bisher und dass Gott seine Hand weiterhin über all dem Geschehen hier in Marburg hält.
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Verfasst von Stefan am 13. August 2007
Um 18:53 Uhr kam ich am Marburger Südbahnhof an und bin somit ab sofort wieder in Hessen. Noch bevor ich mit meinem Koffer meine Wohnung erreicht hatte, traf ich zwei Bibelseminaristen. Nachdem ich meinen Koffer in mein Zimmer gestellt hatte telefonierte ich mit einem guten Freund (Jens) und wir gingen zusammen gleich mal zum Paisano um dort eine Pizza zu essen. Jens hat jetzt auch eine CD veröffentlicht. Unter dem Namen “Rio Jay” hat er nun seine erste gepresste CD mit dem Titel “Street EP” veröffentlicht. Selbstverständlich habe ich auch gleich ein Exemplar gekauft. Und das wars dann auch schon heute. Wie sich die restliche Woche gestaltet wird sich noch zeigen.
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Verfasst von Stefan am 12. August 2007
So schnell können fünf Wochen vergehen. Und so schön war es mal wieder längere Zeit im Schwabenländle gewesen zu sein. Grillen, Segeln, Konfirmandenunterricht, Sonne, Regen, uvm. ist nun vorbei und es beginnt wieder der ernst des Lebens. Die letzten Tage habe ich noch einmal gegrillt, war im Freibad, im Kino, bei meinen Omas, habe meinem Vater beim Umzug geholfen und war schließlich heute noch auf dem neunten Geburtstag meines Halbbruders Aron im Schatzi’s in Backnang. Doch jetzt freue ich mich auch schon wieder riesig auf Marburg und all die netten Menschen, die ich wieder sehen werde und auf die Gottesdienste, Lobpreis und auch auf den Unterricht. Ich hoffe, dass das Hochwasser wieder zurückgegangen ist und dass die Bahn morgen ohne Verspätungen meine Umsteigestationen erreicht.
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Verfasst von Stefan am 5. August 2007
Die Niederlande ist nicht so klein wie ich dachte. Aber dies tut jetzt nichts zur Sache. Fakt ist, dass ich wieder im Schwabenländle bin und die Freizeit gut überstanden habe. Ich war nämlich mit der Jugend der Baptisten in Backnang 7 Tage segeln und dann noch in Amsterdam. Welch ein Spass sage ich euch.
Der erste Tag bestand eigentlich fast ausschließlich aus der Autofahrt nach Harlingen (Niederlande / Friesland). Dort angekommen verluden wir unser Gepäck auf das Schiff namens Mercartor. Das war ein Segelschiff. Da es schon Abend war ging es zügig ins Bett. Der nächste Tag war bis auf die Windstärke (6-7) repräsentativ für fast alle anderen Tage, was den Ablauf anging. 7 Uhr aufstehen, zu den sanitären Anlagen laufen, duschen, Frühstücken und um 09:30 Uhr vom Hafen ablegen. 5-9 Std. segeln und dann wieder an einem Hafen anlegen. Die Nachmittage oder Abende verbrachten wir in den Städten bzw. Dörfern auf den Inseln an denen wir anlegten. Glücklicherweise hatten wir nur am ersten Tag extrem viel Wind. Und da hätte ich auch beinahe die Fische gefüttert. Aber an den anderen Tagen erging es mir gut. Vor allem an den sonnigen Tagen. Das war herrlich bei fast windstillem Wetter auf dem Deck zu liegen und sich zu bräunen.
Was mir am besten am segeln gefallen hat war das “trocken fallen”. Das heißt, dass wir mitten im Meer den Anker runter gelassen haben und auf die Ebbe gewartet haben. Also das Boot lag auf dem Grund und wir konnten durch das Wasser laufen und Krebse beobachten oder Muscheln sammeln. Es war auf jedenfall ein ziemlich geniales Gefühl weit draußen im Meer auf dem Sand zu laufen und kein Land in Sicht.
Oh ja, auf dem Schiff hatten wir viel Spass. Wenn wir mal nicht gerade die Segel gehisst oder gewendet haben, lagen wir entweder auf dem Deck oder spielten Poker oder Lügen. Manch einer schlief in seinem Bett oder auf den Bänken in den Gemeinschaftsräumen. Da wir sogar Strom auf dem Schiff hatten konnten wir jederzeit Musik hören oder bei Hunger uns auch etwas kochen oder warm machen.
Was anstrengend war, war die Toilette auf dem Schiff. Die war wirklich nur für Kleinigkeiten. Daher kam es, dass nach dem Anlegen erstmal alle vom Schiff gegangen sind um die sanitären Anlagen im jeweiligen Ort aufzusuchen. Geschlafen wurde übrigens auf dem Schiff.
Und dann war da noch Amsterdam. Am 03. August war unsere Segeltour zu Ende und wir fuhren mit den Autos nach Amsterdam auf einen Campingplatz. Also der Platz war in Ordnung. Gute sanitäre Anlagen, ebener Boden, keine Steine, genügend Parkmöglichkeiten und Schattenplätze, aber dieser Geruch. Ja, es roch nach Gras, welches von ca. 90% der Camper geraucht wurde. Auch in der Innenstadt gab es unglaublich viele Coffeeshops. Insgesamt mehr als alle Fast-Food-Restaurants zusammen. Also von Amsterdam war ich enttäuscht. Dort geht alles nur um Drogen und Sex. Wenn man durch die Stadt geht sieht man in den Schaufenstern neben Drogen und T-Shirts auch Frauen, die sich zum verkauf anbieten. Mehr hat Amsterdam wohl nicht zu bieten. Traurig. Es gibt zwar noch das Anne-Frank-Haus, aber bei 7,50 € Eintritt wird sich wahrscheinlich die gute Anne im Grab rumdrehen.
Aber mit dieser genialen Truppe hatte ich auch in Amsterdam meinen Spass. Auf dem Zeltplatz haben wir viel geredet, sind spazieren gelaufen, haben gespielt und den Supermarkt dort erkundet. Und am 05. August ging es wieder nachhause. Hier hätte ich meine Kloschüssel und Dusche küssen können. Endlich wieder alles sauber und mehr als 4 min. Zeit zum duschen.
Ich muss sagen, dass dies eine gesegnete Zeit war. Wir hatten zwar einen Bänderriss und eine Gehirnerschütterung, aber auch das ist gut verlaufen. Gott war immer dabei und hat uns die ganze Zeit bewart. Auch bei den langen Autofahrten. Und dafür bin ich ihm dankbar.
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