Stefans Blog

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Archiv für Mai, 2007

Nach dem Kindergartenpraktikum

Verfasst von Stefan am 25. Mai 2007

Singen, tanzen, lachen, trösten, basteln, bauen, turnen, kriechen, rennen, fange, Wasserspiele, Beobachtungen, putzen, erste Hilfe Kurs, Besuch bei der Feuerwehr, spielen, Geburtstage feiern, Grenzen testen und noch vieles mehr habe ich hinter mir. Diese Zeit im Kindergarten war sehr lehrreich und genial für mich. Die Euphorie der ersten Woche hielt bis zum Schluss an und ich bin nun traurig wieder gehen zu müssen. Die Kinder haben mir viel Freude bereitet aber zum Teil auch Nerven gekostet. Die Erzieher waren qualifiziert und mir somit ein gutes Vorbild. Ich bin auch dankbar für jegliche Hilfe, die ich bekommen habe und natürlich für die super Bewertung am Schluss meines Praktikums. Die Kinder hatten mir noch ein Abschiedsbild gezeichnet, und machten mir den Abschied somit nicht leichter. Auch die Erzieher meinten ich solle mich mit meiner Ausbildung beeilen, damit sie mich fest einstellen könnten. Das tat auch mal gut mit diesen ganzen Komplimenten überschüttet zu werden. Aber jetzt ist es vorbei und ich freue mich auch schon wieder auf den Schulalltag.
Singen, tanzen, lachen, trösten, basteln, bauen, turnen, kriechen, rennen, fange, Wasserspiele, Beobachtungen, putzen, erste Hilfe Kurs, Besuch bei der Feuerwehr, spielen, Geburtstage feiern, Grenzen testen und noch vieles mehr habe ich hinter mir. Diese Zeit im Kindergarten war sehr lehrreich und genial für mich. Die Euphorie der ersten Woche hielt bis zum Schluss an und ich bin nun traurig wieder gehen zu müssen. Die Kinder haben mir viel Freude bereitet aber zum Teil auch Nerven gekostet. Die Erzieher waren qualifiziert und mir somit ein gutes Vorbild. Ich bin auch dankbar für jegliche Hilfe, die ich bekommen habe und natürlich für die super Bewertung am Schluss meines Praktikums. Die Kinder hatten mir noch ein Abschiedsbild gezeichnet, und machten mir den Abschied somit nicht leichter. Auch die Erzieher meinten ich solle mich mit meiner Ausbildung beeilen, damit sie mich fest einstellen könnten. Das tat auch mal gut mit diesen ganzen Komplimenten überschüttet zu werden. Aber jetzt ist es vorbei und ich freue mich auch schon wieder auf den Schulalltag.

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Gottes Existenz

Verfasst von Stefan am 21. Mai 2007

Immer und immer wieder komme ich an den Punkt, dass die Leute meinen Gott müsste man beweisen können. Dies ist grundsätzlich auch möglich. Aber nicht so wie es die betreffenden Personen erhoffen. Ich kann Gott in keiner Formel beweisen, ich kann Gott nicht sichtbar machen und ich kann ihn nicht in Worte fassen. Was ich oft erlebe ist die Geschichte mit der Evolutionstheorie. Aber darüber zu diskutieren hat keinen Wert. Zwar ist die Evolutionstheorie nicht haltbar und wiederlegbar, aber wer mal mit echten Evolutionisten gesprochen hat weiß, dass das kein Grund ist nicht daran zu glauben. Das Argument ist schlichtweg “Wurde noch nicht entdeckt” oder “Wurde eben noch nicht bewiesen”. Für uns scheint dies lächerlich zu sein. Aber aus der Sicht des Evolutionisten ist es genauso lächerlich zu behaupten Gott wäre der Schöpfer aller Dinge. “Ihr Christen macht es euch einfach” heißt es dann. Und im Prinzip hat er recht. Aber warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Das ist natürlich nicht das Argument, was einen Nichtchristen vom Hocker reisen würde. Nein.
Wer Gott beweisen will, muss sein Gegenüber herausfordern. Klingt komisch, ist aber so. Um Gott annähernd begreifen zu können muss man ihn erleben. Macht die Leute neugierig. Was steht in der Bibel? Wiederlegt alle menschlichen Theorien? Nein, da steht seid Zeugnis. Und so funktioniert das auch nur. Sei mit deinem Leben ein Zeugnis und erzähle, was Du mit Gott erlebt hast. Wecke das Interesse Deines Zuhörers, damit er selbst Lust bekommt es mal auszuprobieren. Und genau das ist es doch. Ausprobieren, testen ob etwas funktioniert. Das machen wir doch mit Dingen aus der Werbung genauso. Das Handy hat sich durchgesetzt weil es interessant gemacht wurde von der Werbung und auch ausprobiert wurde. Da hat keiner gefragt und gelacht als man sagte, man könnte von überall aus telefonieren. Die Leute haben die Dinger gekauft und gemerkt, dass es geht. Warum machen wir das mit Jesus nicht genauso. Wie in der Werbung schmackhaft machen. Die Leute können den Glauben kostenfrei testen und wenn er nicht funktioniert kann man ihn wieder zurückgeben. Und vor diese Herausforderung müssen wir die Leute eben stellen. Wer ernsthaftes Interesse an Gott hat, muss ihn auch ernsthaft suchen! Denn Gott kann man nicht beweisen. Gott muss man erleben!

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Neue Bekanntschaften

Verfasst von Stefan am 15. Mai 2007

Das Wochenende war mal wieder so richtig genial. Endlich mal wieder ein paar Nicht-Christen kennengelernt und wieder richtig geniale Gespräche gehabt. Gott ist echt genial und hat bei den Menschen echtes Interesse geweckt. Grundsätzlich merke ich, bei vielen Gesprächen mit Nicht-Christen, dass eine große Nachfrage zum Glauben und Spirituellen da ist, aber auch eine große Zurückhaltung. Zumindest ist das mein subjektiver Eindruck. Am Freitag war ich auf einem Polterabend und habe unter anderem ein sehr interessantes Gespräch mit einer Frau gehabt, die Ende 50 war und unglaublich viel wusste. Sie war interessiert, aber unentschlossen. Sie hatte viele Fragen aber aufgrund vieler eigener Spekulationen, gab es auch einige Missverständnisse und es herrschte Aufklärungsbedarf.

Am Samstag war ich dann auf einem Geburtstag. Dort ergaben sich keine wirklich tiefgründigen Gespräche mit den Nicht-Christen. Aber das war auch mal nicht schlimm. So konnte ich mit meinen Freunden aus der FeG auch mal reden.
Am Sonntag war ich dann bei einer ehemaligen Schwäbin und ihrem Ehemann zum Spätzle essen eingeladen. Wir standen zu dritt in der Küche und haben diese gute alte schwäbische Spezialität zusammen gekocht. Danach haben wir gegessen und fast sechs Stunden miteinander geredet. Dabei hat sich herausgestellt, dass dieses Ehepaar eine Tochter hat, die mit ihrem Mann in Backnang (meiner Heimatstadt) lebt. Es ist manchmal schon seltsam wie klein die Christenwelt doch ist.

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100 Minuten

Verfasst von Stefan am 12. Mai 2007

Gestern war es mal wieder soweit. Es war Freitag und nach dem Kindergarten sollte das Wochenende beginnen. Doch dies verzögerte sich dank der Deutschen Bahn. Also ich muss vorher dazu sagen, dass ich mit der Bahn schon sehr viele positive Erfahrungen gemacht habe, aber diese betreffen hauptsächlich den Fernverkehr. Im Nahverkehr hatte ich schon die ein oder andere Verspätung hinnehmen dürfen.
Aber nun zu gestern. Aufgrund des beginnenden Wochenendes wurden die Kinder alle erstaunlich früh abgeholt und ich wurde von einer Mutter sogar zum Bahnhof gefahren. So kam es, dass ich um 14:00 Uhr am Bahnhof war und sagen wir mal um 14:01 Uhr dann auch wirklich am Gleis stand. Da der nächste Zug erst um 14:41 Uhr kommen sollte stellte ich mich auf diese Wartezeit auch ein. Als der Zug um 14:41 Uhr nicht am Gleis eintraf, dachte ich noch nichts Böses, da es ja mal vorkommen kann, dass ein Zug 5 Minuten Verspätung hat. Was mich allerdings wunderte, war, dass keine Lautsprecherdurchsage kam, wie sonst immer bei Verspätungen.
Naja, auf jeden fall geschah nach 5 Minuten nichts…
Nach 10 Minuten geschah auch nichts…
Nach 20 Minuten immer noch nichts…
Nach 30 Minuten Verspätung kam dann ein netter Herr (vermutlich von der Deutschen Bahn) und teilte uns wartenden Menschen mit, dass der Zug, auf den wir warten ausfallen würde und dass um 15:00 Uhr ein Bus nach Marburg fahren würde. Anscheinend hatte er noch nicht bemerkt, dass es bereits 10 Minuten nach 15:00 Uhr war. Also blieb mir nur eines übrig: Weitere 30 Minuten zu warten. Und siehe da, nach einer Wartezeit von insgesamt 100 Minuten kam dann tatsächlich die Bahn nach Marburg. Ich war um 16:00 Uhr endlich zuhause und konnte mir mein lang ersehntes Mittagessen kochen. Schon irgendwie deprimierend. Da hat man um 14:00 Uhr Feierabend und ist um 16:00 Uhr erst zuhause. Danke Deutsche Bahn!

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Endlich

Verfasst von Stefan am 7. Mai 2007

Ganze sechs Wochen hat es nicht geregnet und der April ist nun auch offiziell der wärmste und trockenste seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Tagesschau schreibt folgendes:

“Indes steht fest, dass der April 2007 gleich mehrere Rekorde seit Beginn regelmäßiger Wetteraufzeichnungen im Jahr 1901 bricht: So trocken, so warm und so sonnig war es in diesem Zeitraum noch nie.
Die Mitteltemperatur für ganz Deutschland wird wahrscheinlich bei knapp zwölf Grad liegen”, sagte Beisenherz. Im Nordosten Deutschlands lagen die Temperaturen etwa 4 Grad über dem langjährigen Mittelwert der Jahre 1961 bis 1990, im Südenwesten waren es sogar fünf Grad. Bemerkenswert sind vor allem die hohen Durchschnittswerte und nicht die absoluten Höchststände”, sagte Beisenherz. Einen Rekord stellt die Trockenheit dar, die an manchen Orten extreme Ausmaße annimmt: In Karlsruhe gab es im gesamten April keinen Regen. Dafür schien die Sonne mit etwa 350 Stunden gleich doppelt so lange wie im Schnitt.”

Gestern war ich noch im Niederweimarer See baden und habe die sonnigen 25 °C genossen und heute regnet es endlich. Die Natur freut sich und ich freu mich mit der Natur.
Über was ich mich auch sehr freue, ist, dass ich meine Hospitation im Kindergarten hinter mir habe. Heute war eine Dozentin des Marburger Bibelseminars bei mir im Kindergarten und ich musste mit den Kindern ein Projekt machen, was sie anschließend bewertet und mit mir reflektiert hat. Sie meinte, wenn es eine Note gäbe wäre es eine 2- und ich bin auch in großen und ganzen mit dem Verlauf der Übung zufrieden. Und nun kann ich den heutigen Tag noch ganz entspannt verbringen obwohl es draußen regnet. Aber ich kann mich auch drinnen gut beschäftigen.

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Die guten alten Zeiten

Verfasst von Stefan am 4. Mai 2007

In Dresden war am 27.04.2007 mal wieder ein richtig geniale Party im Gange, die ich nicht besucht habe, obwohl ich sogar zu dem Zeitpunkt in dieser Ecke war. Bis vor wenigen Jahren habe ich viele Partys dieser Art in der Stuttgarter Umgebung besucht und unglaublich genossen.
Mittlerweile war ich schon fast zwei Jahre nicht mehr auf einer solchen Party und als ich durch Zufall dieses Video fand, bekam ich so eine Art Entzugserscheinung. Ich hätte richtig Lust mal wieder auf eine große Party mit 3000 Leuten oder mehr zu gehen und einfach abzugehen. Einfach nur feiern, feiern und nochmals feiern. Und dann … nachhause gehen. Mal sehen, vielleicht bietet sich in der nahen Zukunft mal wieder sowas an.

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In Bannewitz

Verfasst von Stefan am 1. Mai 2007

Am Freitag bin ich endlich mal wieder gen Osten gefahren. Und zwar nach Bannewitz. Das ist ein kleines wunderschönes Dorf in der Nähe von Dresden. Ich bin am Freitag Abend angekommen und am Sonntag Mittag wieder nachhause gefahren. Also war ich effektiv nur am Samstag so richtig in Bannewitz. Und ich sag euch, dass es gut war. Ich bin am Freitag angekommen und schon von Caro und Marie am Bahnhof in Dresden abgeholt worden. Im Auto lernte ich dann auch gleich Caros netten Vater kennen, der uns dann nach Bannewitz fuhr. Bei Caro zuhause lernte ich dann auch ihre gastfreundliche Mutter und ihren kleinen Bruder Maxi kennen. Alles sehr sehr liebenswerte Menschen.
Aber nun zum Haupttag, Samstag. Womit soll ich anfangen? Nachdem ich Caro etwas beim skaten beobachtet habe, durfte ich dann auch mein Glück versuchen. Allerdings brauche ich noch sehr viel Übung. Anschließend lernte ich auf dem Bannewitzer Feuerwehrfest den Meister Klecks kennen, der das Kinderprogramm gestaltete.
Was mir in Bannewitz auch sehr gefallen hat, war die “Goldene Höhe”. Dort hatten wir bei diesem herrlichen Wetter einen perfekten Ausblick über ganz Dresden. Das war herrlich.
Nach dem Mittagessen waren wir dann gestärkt um am Bannewitzer Jedermanns-Lauf teilnehmen zu können. Als einziger Schwabe belegte ich dann einen sparsames letzten Platz und ließ somit allen Sachsen ganz höfflich den Vortritt. Da der Lauf im Zuge des Feuerwehrfestes stattfand, wurden wir beim Zieleinlauf mit dem Schlauch schön kühl abgespritzt. Das tat gut!
Nachdem wir dann noch ganz gediegen die Siegerehrung verfolgten ging es dann ab in den Eutschützer Grund. Ein wunderschönes Fleckchen Natur mitten im Wald. Ein schöner kleiner Bach fließt dort und Marie, Clemens und ich entdeckten unseren Spieltrieb wieder und versuchten einen Staudamm und eine Brücke zu bauen. Beides scheiterte. Aber Spass hatten wir trotzdem. Danach kletterten wir dann auf einen Baum, und rannten wenige Meter über ein Feld und hatten einfach nur Spass dabei.
Am Abend ging es dann zu Bengt nachhause. Dort waren auch Kati, Biene und Nicole. Wir hatten super Gespräche und sind unter anderem auch zur Autobahn gelaufen und genossen die Aussicht auf Dresden bei Nacht. Wir waren uns einig, dass ich mal wieder kommen muss um Dresden anzuschauen. Und das will ich auch zeitnah machen. Dann werde ich aber nicht nur ein Wochenende in Bannewitz sein.
Den krönenden Abschluss gab es am Sonntag, als ich dann auch noch eine Bannewitzer Konfirmation miterleben durfte. In Bannewitz gibt es eine kleine Kirche ohne Mikrofone, die mit den Familien der drei Konfirmanden schon fast überfüllt war. Nach dem Gottesdienst bekam ich noch ein Mittagessen bevor ich anschließend wieder von Maries Vater auf den Bahnhof in Dresden gebracht wurde. Caro und Marie begleiteten mich und winkten mir am Gleis noch zu.
Es war einfach ein perfektes Wochenende im wunderschönen Bannewitz. Ich habe es keine Sekunde bereut, dass ich dort hingefahren bin und freue mich so sehr, dass ich Clemens, Caro und Marie endlich mal wieder zu Gesicht bekommen habe. Und ich habe mich auch sehr gefreut, dass ich neue Leute kennenlernen durfte und freue mich jetzt schon wieder wie verrückt auf meinen nächsten Besuch in Bannewitz.

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