Archiv für März, 2007
Verfasst von Stefan am 30. März 2007
Letzter Schultag, schönes Wetter, die Sonne lacht und es warten 14 stressfreie Tage auf mich. Eigentlich ein Grund zum feiern. Aber ich wusste irgendwie nicht mit wem ich wie feiern sollte. Die Idee war zu spontan und ich wusste nicht wer überhaupt noch da ist. Ich gebe zu, ich war etwas faul. Mit etwas herumtelefonieren hätte ich das herausbekommen. Wie dem auch sei. Ich saß in meinem Zimmer nichts ahnend vor meinem Laptop. Auf einmal vernahm ich von draußen sehr laute Musik und gut gelaunte, laut rufende Menschen. Ich schaute aus dem Fenster und sah mehrere LKW und Traktoren mit Anhänger hintereinander fahren. Auf den Anhängern waren Abiturienten und je eine Anlage mit Musik. Also eine Art kleine Loveparade. Dies kam mir entgegen, weil ich sowieso feiern wollte. Und jetzt hatte ich die Gelegenheit. Ich schnappte mir mein Fahrrad und fuhr zunächst neben dem Zug her. Dieser endete in einer Discothek namens Kult in Marburg. Da es erst 16 Uhr war und kaum einer schon die Location betreten wollte, setzten sich einige draußen hin. Andere gingen in den ALDI, Hercules oder den Getränkemarkt um sich mit Alkohol zu versorgen. Ich selbst tat es ihnen gleich. Ich ging in den Hercules, sprach eine Gruppe Abiturienten an und lud sie auf einen Kasten Bier ein. Wir saßen dann noch eine Weile zusammen und redeten über alles mögliche.
Kurz vor 18 Uhr bin ich dann allerdings zu einer Jesus-House-Besprechung gegangen und danach war wieder Jugend in der FeG Marburg. Dort feierten wir auch den Ferienbeginn mit einem Spiel, Cocktails und Essen aus dem Wog. Das war mal wieder ein sehr schöner Abend. Leider werde ich dieses Leute jetzt zwei Wochen lang nicht sehen. Aber dafür sehe ich endlich wieder viele Freunde und Verwandte im Schwabenländle.
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Verfasst von Stefan am 28. März 2007
Heute hatte ich nur 90 Minuten Unterricht. Zwar durfte unsere Gruppe unsere Bilderbuchanalyse vortragen, aber ich empfand dies als recht angenehm. Danach habe ich noch mit Jana und Anja einen Schokopudding gemacht und gegessen. Und bei dem herrlichen Wetter sind wir natürlich draußen gesessen. Danach kurz in der WG geputzt und dann ab zum Mittagessen. Danach habe ich erfahren, dass meine langersehnte DVD (Wie im Himmel - Special Edition) endlich bei Ahrens eingetroffen ist. Natürlich habe ich mir diese auch gleich geholt. Danach noch schnell Karteikarten für die Moderation am Nachmittag geschrieben und mich darauf vorbereitet und dann ging es schon in die Gemeinde Marburg Süd wo dann auch schon der Genrationen übergreifende Abend der dortigen Jugend stattfand. Also die Jugend in MR-Süd hat einen Nachmittag mit Essen, einem Spiel und Gesprächen vorbereitet und ich durfte die Moderation nach dem Essen für das Spiel (Großer Preis) übernehmen. Es war ein sehr schöner Nachmittag, der bis jetzt in den Abend hineinging. Wir hatten viel Spass, gute Gespräche und ein sehr gutes Essen. Ich muss sagen, dass der ganze Tag einfach nur genial war. Auch wenn ich mich jetzt nochmal hinsetzen darf um für die restlichen Klausuren zu lernen, die Donnerstag (SGL) und Freitag (Kirchengeschichte) noch anstehen.
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Verfasst von Stefan am 28. März 2007
In Jugendstunden und Kindergottesdiensten hier in Marburg habe ich diese Kombination der beider Begriffe kennengelernt. Das Wort Deeplight existiert im englischen Wortschatz zwar nicht, klingt aber cooler. Und so gibt es oftmals eine sogenannte Highlight-Deeplight-Runde. Hier kann jeder seinen Höhepunkt (Highlight), aber auch seinen Tiefpunkt (Deeplight) aus der letzten Zeit zum besten geben. Für die Highlights wird Gott gedankt und für die Deeplights (z.B. entlaufener Hund) wird gebittet. Doch es gibt Deeplights, für die lässt sich manchmal nur sehr schwer beten. Und diese Woche hatte ich solch ein Deeplight. Ich war mit Friedrich und Jana im Kino. Also ich mag die beiden sehr, versteht mich nicht falsch. Das bedrückende an dem Abend war der von uns einstimmig ausgewählte Film namens “Der Gute Hirte“. Wir wussten ja, dass dies ein Film über die Entstehungszeit der CIA ist und nichts mit dem biblischen Guten Hirten zu tun hat. Aber für so schlecht haben wir dem Film nach dem Trailer nicht gehalten. Teilweise verwirrend, teilweise brutal und teilweise einfach nur schlecht. Und wir Jungs dachten wir tun ein gutes Werk, wenn wir Jana ins Kino einladen. Immerhin hatte sie bei unserer Toiletten-Aktion gewonnen. Naja, wir haben beschlossen uns mal wieder in einem anderen Rahmen zu treffen um irgendetwas witziges oder gar verrücktes zu machen. Konkretere Überlegungen gibt es noch nicht.
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Verfasst von Stefan am 26. März 2007
Egal ob Marburg, Backnang, Burgstall oder Lutzenberg. In den letzten Tagen wurde alles unsicher gemacht. Am Mittwoch ein wunderschöner und gediegener Spieleabend. Ich war eingeladen in der Schücking-WG in Marburg zu feiern und habe dieses Angebot dankend angenommen. Es hat mir viel Freude bereitet und ich habe den Abend genossen.
Am Freitag bin ich (fast) direkt nach dem Unterricht nachhause gefahren. Nachdem ich in der Jugend der Baptisten in Backnang war, habe ich meinen Geburtstag dann nochmals gefeiert. Und zwar im Merlin in Backnang. Viele Leute, gute Musik und geniale Stimmung. Was will man mehr?
Nach einer kurzen Verschnaufpause war dann auch schon Samstag und somit der Geburtstag meines Stiefvaters Hans-Christoph Werner, den ich sehr schätze und gern habe. Um 09:00 Uhr ging es los und es waren laufend Gäste da. Nachmittags und Abends kamen dann auch noch Leute aus der Familie und wir feierten quasi unsere Geburtstage zusammen im Haus in Burgstall.
Nachdem auch dieser Tag vorüber war, ging es dann am Sonntag früh zur Konfirmation meines Cousins Raphael Burgel. Er feierte in Lutzenberg und einige aus der Familie Burgel waren anwesend. Es hat Spass gemacht und das Essen war auch sehr gut. Allerdings musste ich frühzeitig gehen um wieder nach Marburg zu kommen.
Und da bin ich dann gestern Abend angekommen, ins Bett gegangen und heute wieder früh aufgestanden um Brötchen zu belegen für die Prüflinge der zweiten Klasse. Ja, die haben die theologischen Prüfungen und wir (die ersten Klassen) sind für die Verpflegung zuständig. Das finde ich ein gutes System. Und jetzt geht es nach dem Gottesdienst dann zum Klassenabend zusammen mit der Parallel-Klasse. Das wird mit Sicherheit auch noch ein schöner Abend, bevor dann der Rest der Woche noch kommt.
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Verfasst von Stefan am 20. März 2007
Ich blicke zurück auf 23 Jahre auf dieser Erde und auf 1,5 Jahre Leben. Leben als Christ mit dem Geschenk der Gnade Gottes. Und das ist wahrlich das beste Geschenk, dass ich je bekommen habe. Und hier und jetzt wird mir das gerade nochmal ganz neu bewusst und ich freue mich als Kind Gottes hier auf der Erde leben zu dürfen. Ich freue mich mit einem starken Herrscher an meiner Seite diese Welt betrachten zu können und mit ihm dort leben zu dürfen. Ich freue mich immer wieder neu wissen zu dürfen, dass er die Welt überwunden hat und dass ich vor nichts Angst haben muss weil er mich hält.
Darum will ich am heutigen Tage dankbar sein. Dankbar für all das was Gott der Herr alles in meinem Leben getan hat. Dankbar für jedes neue Jahr, das er mir schenkt. Dankbar für jeden Menschen, den er mir zur Seite stellt bzw. gestellt hat. Dankbar für alle Augenblicke, an denen ich seine Gegenwart spüren darf. Dankbar dafür, dass er mich so unendlich lieb hat, obwohl ich so viele Fehler mache. Wie ein Kind falle ich immer wieder zu Boden und er hebt mich jedes mal aufs Neue wieder auf, als wäre es das erste mal. Ich bin dankbar für Jesus, den er für mich gab, um mir meine Sünden zu vergeben. Ich würde diesen Jesus so gerne in Worte fassen können, doch damit könnte ich nicht mal einen Bruchteil von dem beschreiben, was und wer er wirklich ist.
Er ist Gottes Sohn
Er ist konkurrenzlos
Er ist ehrwürdig
Er ist einzigartig
Er ist einmalig
Er ist beispiellos
Er ist erhöht
Er ist herausragend
Er ist das beste allen Gutes
Er gibt den Schwachen Kraft
Er hat Mitgefühl und rettet
Er beschützt und er führt
Er heilt die Kranken
Er reinigt die Aussätzigen
Er vergibt den Sündern
Er begleicht die Schulden
Er gibt den Gefangenen
Er verteidigt die Schwachen
Er segnet die Kinder
Er ehrt die Alten
Er belohnt die Beständigen
Er ist der Schlüssel der Erkenntnis
Er ist die Quelle der Weisheit
Er ist der Eingang zur Erlösung
Er ist der Pfad des Friedens
Er ist die Straße der Rechtschaffenheit
Er ist die Schnellstraße der Heiligkeit
Er ist die Einfahrt der Ehre
Er ist der Machtgeber der Mächtigen
Er ist der Herrscher der Herrscher
Er ist der König der Könige
und er ist der Herr der Herrn
Seine Aufgaben sind vielfältig
Seine Zusagen sind gewiss
Sein Leben ist unvergleichlich
Seine Güte ist grenzenlos
Seine Barmherzigkeit ist immer während
Seine Liebe ändert sich nie
Sein Wort ist ausreichend
Seine Gnade genügt
Seine Herrschaft ist gerecht
und seine Last ist leicht
Er ist unbeschreiblich
Er ist unbegreiflich
Er ist unbesiegbar
Er ist unwiderstehlich
Pilatus konnte keine Schuld an ihm finden
Die Zeugen konnten ihren Aussagen nicht beweisen
Herodes konnte ihn nicht töten
Der Tod bekam ihn nicht in den Griff
Und das Grab konnte ihn nicht aufhalten
Er ist schon immer gewesen
und er wird immer sein
Er hatte keinen Vorgänger
und er hat keinen Nachfolger
Da war niemand vor ihm
und da wird niemand nach ihm sein
Man kann ihn nicht anklagen
und er wird nicht zurücktreten
Denn sein ist die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit
Amen.
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Verfasst von Stefan am 19. März 2007
Die letzte Woche war herrlich. Die Sonne lachte, die Temperaturen waren hoch genug um ohne Jacke raus zu gehen und zum lernen gab es nicht all zu viel. So konnte ich das schöne Wetter auch genießen. Allerdings ist das Internet auch ausgefallen und keiner weiß warum. Das hat zwar was für sich, wenn man nicht mehr surfen kann. Denn dann verbringt man viel weniger Zeit am Computer, aber man ist doch auch ein wenig abhängig davon. Allein schon wegen Emails und der Informationsbeschaffung. Und das ist der Grund, warum ich in letzter Zeit kaum Emails beantworte. Weil ich mit meinem Handy online bin (was teuer ist) oder ich mich im Computerraum des Bibelseminars befinde und ich da nicht lang ausharren kann.
Nun ist es schon Mitte März und als ich heute früh aus dem Fenster sah, staunte ich nicht schlecht, als ich schneebedeckte Autodächer sah und erkennen musste, dass der Frühling eben doch noch nicht da ist. Aber was soll’s? Ich habe ja erst die ersten zwei April-Wochen Urlaub. Bis dahin ist mir das Wetter nicht ganz so wichtig.
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Verfasst von Stefan am 13. März 2007
Gestern war wieder ein langer Montag. Zum ersten mal gab es das Klassen-Abendessen in Kleingruppen und ich muss sagen, dass ich das für keine verkehrte Idee halte. Im Gegenteil. Es war sehr angenehm und man konnte sich in den Gruppen á sechs Leute viel besser unterhalten.
Nach dem Abendessen ging es dann zum mbs-Gottesdienst, der jeden Montag ab 18:50 Uhr stattfindet. Das besondere an dem Gottesdienst fand ich die Deko, den Ablauf und das Abendmahl.
- Ansagen
- Klavierstück
- Predigt
- Lobpreis mit Abendmahl
- Segen
- Schlusslied
Die Kombination von Lobpreis und Abendmahl fand ich sehr gelungen. Im hinteren Bereich des Gottesdienstraumes waren zwei Tische mit Brot und Traubensaft aufgestellt. Nun konnte man während der Lobpreiszeit nach hinten gehen und sich entweder das Abendmahl ausgeben lassen oder am anderen Tisch einfach zu zweit mit jemand hin gehen und sich das Abendmahl gegenseitig reichen, bzw. das Brot gegenseitig brechen. Dieses Angebot wurde auch von fast allen in Anspruch genommen. Für die, die nicht während der Lobpreiszeit aufstehen wollten gab es natürlich auch noch eine Alternative. Und zwar wurde nach dem Segen noch das Schlusslied gesungen. Und die, die schon das Abendmahl hatten sind dann aus dem Gottesdienstraum raus gegangen und die anderen konnten noch bleiben um schließlich dann doch auch noch das Abendmahl zu empfangen.
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Verfasst von Stefan am 11. März 2007

In den letzten Tagen fand etwas sehr erfreuliches für mich statt. Das Wetter wurde besser. Die Sonne lachte und der Himmel erstrahlte in seinem schönsten Blau. Die Sonnenuntergänge waren traumhaft und es ist einfach schön zu sehen wie Gott einen in einer so stressigen Zeit wieder Freude bereitet.
Donnerstag
Die Woche scheint geschafft zu sein. Am Abend das letzte Referat-Vorbereitungstreffen und dann ab in den Christus-Treff (CT). Dort waren diesmal auch Konfirmanden aus dem Schwarzwald, die eine Konfi-Freizeit in Marburg machten. Offensichtlicher weise war dies ein Pflichtprogramm und einige der Konfirmanden hatten keine Lust auf den Gottesdienst. Nach dem Gottesdienst habe ich die Leiter und ein paar von den Konfirmanden angesprochen und fragte sie ob sie nicht mit ins Sudhaus kommen wollen. Eine Kult-Kneipe in Marburg in der der zweite Stock Donnerstags für den CT reserviert ist. Einige Konfirmanden hatten Lust, aber die Leiter waren dagegen. Naja, dann bin ich eben mit ein paar anderen netten Christen da hin gegangen. Wir hatten einen schönen Abend, ein gutes Essen und gute Gespräche.
Freitag
Jetzt war die Woche wirklich rum. Und das Wetter schien schlechter zu werden. Am Abend hat es dann auch tatsächlich kurz geregnet. Aber das war nicht schlimm, denn ich war im Trockenen. Nämlich im Jugendraum der Feg Marburg. Benjamin Schneider hat das Programm zum Thema “Werte & Vorbilder” gemacht und hatte als Aufhänger das “Suizid-Video” von Tokyo Hotel. Er hat das ganz gut gemacht und ich fand den Abend ganz schön.
Nach der Jugend sind wir noch in die Brasserie nach Marburg gegangen und haben da noch zusammen gesessen, uns über zum Teil persönliche Themen unterhalten, aber auch unseren Spass gehabt.
Samstag
Nachdem ich erstmal bis 11:00 Uhr ausgeschlafen habe, habe ich erstmal einem der sozialsten Menschen den ich kenne angerufen und ihm zu seinem 77. Geburtstag gratuliert. Es handelt sich um meinen Ex-Nachbarn und quasi Ersatzvater Joe Porbley. Ich habe ihm vieles in meinem Leben zu verdanken und bin froh, dass ich ihn auch heute noch habe. Danach bin ich einkaufen gegangen und habe noch kurz was am Computer erledigt. Aber wirklich nur kurz. Denn das Wetter war so genial, dass man sozusagen raus gehen musste. Ich wurde dann auch von Freunden abgeholt und wir sind zum Schlosspark gelaufen und an der Lahn entlang wieder zurück nachhause. Dann war es auch schon dunkel und der ersehnte Video-Abend rückte näher. Ein Video-Abend bei meinem guten Freund Friedrich. Wir haben einen Film aus den 60er Jahren namens Exodus angeschaut. Da geht es um die Entstehung des Staates Israel. Sehr interessanter Film, auch wenn er manchmal doch etwas sehr auf Spielfilm gemacht war. Aber alles in allem fand ich den Film gut. Auch der Abend generell war sehr schön. Ruth, Lyd, Friedrich, Samuel und ich saßen zusammen und haben uns auch nach dem Film noch unterhalten. Um 01:00 Uhr ging es dann ins Bett.
Sonntag
Heute früh war ich mal wieder in der FeG Marburg zum Gottesdienst. Danach sind wir (die Jugend der FeG) zu Thomas nachhause gefahren und haben zusammen gekocht und gegessen. Es hat sehr viel Spass gemacht und auch sehr gut geschmeckt. Da wir heute 16 °C hatten, sind wir danach in den Garten gegangen, haben zunächst etwas Fußball gespielt und uns dann zusammengesetzt und uns über alles mögliche Unterhalten. Es war ein wunderschöner Tag und jetzt wird es schon wieder etwas kälter und die Sonne verschwindet so langsam und ich muss mich nochmal in zwei Referate hineindenken, die ich morgen halten muss.
Die letzten Tage waren sehr schön und ich habe mich sehr über alle Sonnenstrahlen gefreut und ich habe mich über alle netten Menschen gefreut, die ich wieder gesehen habe und mit denen ich reden konnte. Mal sehen was die kommende Woche noch so bringt.
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Verfasst von Stefan am 6. März 2007
Müdigkeit, Lustlosigkeit und Frust erwachen derzeit in mir. Es sind zwar nur noch dreieinhalb Wochen bis zu den Ferien, aber diese sind gut gefüllt. Projekte, Referate und Vorträge, die es zu vorbereiten und zu halten gilt. Klausuren die noch geschrieben werden müssen und dann noch das schulbegleitende Praktikum und natürlich der reguläre Unterricht. Zur Zeit scheint mir irgendwie alles zu viel zu sein. Gott scheint nur noch von Ferne zuzusehen, die Bibel wirkt einschläfernd und die Gebete scheinen nichts weiter als Selbstgespräche zu sein. Der Heilige Geist ist fast vergessen und die Predigten scheinen länger und unpersönlicher zu werden. Das einzige Ziel sind die Ferien und weiter denkt man lieber nicht. Aber warum? Warum solch eine Erschöpfung? Dabei will ich doch für Jesus brennen, den Heiligen Geist spüren. Ich will, dass die Bibel wieder lebt und Gottes Wort zu mir spricht. Ich will mich auf die Gottesdienste freuen und für mich was mitnehmen. Ich will wieder mit Lust und Liebe beten und hören, ja einen Dialog mit Gott führen. Ich will wieder aufwachen und voller Motivation in den Alltag starten. Ja ich will, eine Beziehung zu Gott haben. Und Gott will das auch. Darum werde ich weiterbeten in der Hoffnung, dass sich bald wieder etwas tut.
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Verfasst von Stefan am 3. März 2007
Gestern habe ich mein Fahrrad, das in Reparatur war, wieder abgeholt und bin erstmal an den See nach Niederweimar gefahren und habe mich dort für kurze Zeit in das kalte Wasser begeben um mein Immunsystem mal wieder auf Vordermann zu bringen. Ach war das schön mit einem funktionierenden Rad in der Gegend herum zu fahren. Ich freue mich schon auf wärmere Tag, an denen ich öfters fahren kann.
Danach bin ich in die Jugend der FeG Marburg gegangen und durfte dort eine ganz neue Erfahrung machen. Wir spielten nämlich ein Spiel namens “Hans im Glück”. Und das ging folgendermaßen. Wir haben uns in Gruppe á 3-4 Leute eingeteilt. Jede Gruppe bekam zwei Gegenstände. Unsere Gruppe bekam zwei Karotten. Die Aufgabe war, diese gegen andere Gegenstände einzutauschen. Getauscht wurde bei wildfremden Menschen in den Häusern Marburgs. Manche waren sehr freundlich, andere eher abweisend und wieder andere konnten nicht anders als zu lachen. Nach 45 min. haben wir uns wieder getroffen und haben ausgewertet.
Wir waren drei Gruppen und hatten zunächst folgende Gegenstände:
Zwei Karotten, Eier, und Quark
Nach 45 min. hatten wir:
Vier Flachen Sekt, zwei Flaschen Wein, eine Flasche Glühwein, einen Wog, einen Korb, eine Banane und diverse andere Gegenstände. Ich war überrascht.
Ich habe gelernt,
- dass eine Aktion, so lächerlich sie auch zu sein scheint, einen doch weiter bringen kann
- dass man innerhalb kürzester Zeit aus weniger mehr machen kann
- dass Frauen bei solchen Aktionen im Vorteil sind
- dass man Menschen nicht immer nach ihrem ersten Eindruck, beurteilen kann
- und dass es echt einfach ist, an Alkohol heranzukommen
Nach der Jugend ging es dann noch zu einem Video-Abend. Wir haben “Die fabelhafte Welt der Amélie” gesehen und waren ergriffen von diesem Film. Deswegen schauten wir auch keinen zweiten Film mehr. Es war ja auch schon kurz nach ein Uhr.
Heute habe ich erstmals nach langer Zeit wieder bis 12:00 Uhr ausgeschlafen und habe nach dem Mittagessen absolut nichts gemacht. Okay, ich habe ein Buch angefangen zu lesen. Danach habe ich noch den morgigen Kindergottesdienst vorbereitet. Das Wunschthema ist die Offenbarung. Ein komplexes Thema. Ich habe mir jetzt sehr viele Gedanken dazu gemacht und aufgeschrieben. Ich hoffe nicht zu viele. Ich will die Kids schließlich nicht überfordern. Wie es wird, wird sich morgen zeigen. Ich bin auf jeden Fall auf einige Fragen vorbereitet.
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