Verfasst von Stefan am 27. Februar 2007
Vor einiger Zeit habe ich geschrieben, dass mir aufgrund einer Fehlbuchung, eine beachtliche Summe von meinem Konto abgebucht wurde und ich daher kein Geld mehr hatte. Dieses Geld wurde gestern wieder zurück überwiesen und ich habe mich wahnsinnig darüber gefreut. Vor allem weil es jetzt schon drei Wochen her ist. Diese letzten drei Wochen verliefen für mich sehr gut. Irgendjemand hatte für mich eingekauft und mir einiges an Essen und trinken vor die Türe gestellt. Wer auch immer das war - vielen Dank. Ein Dankeschön geht auch an alle, die mich an den Wochenenden zum Essen eingeladen hatten oder mir gespendet haben oder Geld angeboten haben. In dieser Zeit habe ich gemerkt, dass Gott immer einen Weg weiß und mir auch bei finanziellen Schwierigkeiten hilft und Menschen zur Seite stellt.
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Verfasst von Stefan am 26. Februar 2007
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Verfasst von Stefan am 21. Februar 2007


Ich habe es getan. Nach langem Zweifeln ist es nun soweit. Meine Haare sind gekürzt. Meine Klassenkameradin und gelernte Friseurin Doro durfte Hand anlegen und hat das gemacht, was schon so viele von mir verlangt haben. Sie hat mir die Haare geschnitten. Und das sind die ersten Fotos dazu. Auf den ersten Blick bin ich sehr zufrieden, aber doch auch etwas verunsichert, ob ich auch wirklich die richtige Entscheidung getroffen habe. Aber das wird sich noch zeigen. Nach drei bis vier Tagen werde ich dann auch wissen, wie ich meine Haare zu föhnen habe, oder ob ich sie vielleicht lieber doch nicht föhne…? Ich werde es herausfinden.
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Verfasst von Stefan am 21. Februar 2007
Ich war gerade eben beim Zahnarzt gegenüber. Zum Glück ist er nicht so weit weg, sonst hätte ich noch so viel Zeit mit dem Heimweg verbringen müssen. So waren es keine fünf Minuten Fußweg von der Praxis bis in mein Zimmer. Aber nun das Ergebnis. Ich hatte ja diese Schmerzen im Unterkiefer. Und diese kamen wegen meinem linken oberen Weisheitszahn. Das ist schwer zu erklären. Der ist auf jeden Fall nicht nach unten sondern nach außen (also Richtung Backe) gewachsen. Dadurch kam ich mit meiner Zahnbürste nicht mehr bis ganz nach hinten und das Zahnfleisch entzündete sich. Allerdings war die Entzündung oben. Die Schmerzen unten kamen daher, dass der Weisheitszahn, hauptsächlich beim Essen, in den Unterkiefer “stach” und dieser daher verwundet wurde. Das einzig Sinnvolle war also das Entfernen des Weisheitszahnes. Und genau das tat der überaus freundliche Zahnarzt dann auch. Und nun sitze ich hier, muss zwei Stunden warten, bis die Betäubung nachlässt und hoffe, dass ich keine Schmerzen haben werde. Essen solle ich heute und morgen nichts festes und erst recht keine Süßigkeiten. Außerdem nur Saft oder Wasser trinken und möglichst den Mund halten und schweigen. Letzteres wird mir am schwersten fallen. Aber was tut man nicht alles um gesund zu bleiben.
Übrigens. Meine Erkältung (Husten und Schnupfen) sind so gut wie weg. Ich fühle mich wieder pudelwohl und freue mich darauf am Freitag wieder vernünftig essen zu dürfen. Ich hoffe, dass es das erstmal an Krankheiten war für die nächsten Jahre. Die strengen mich immer so an.
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Verfasst von Stefan am 19. Februar 2007
Heute morgen bin ich aufgewacht und wäre am liebsten nicht in die Schule gegangen. Die Grippe-Welle hat nun auch mich eingeholt. Meine Nase ist verstopft und ich huste wie eine verrostete Gießkanne. Außerdem habe ich wahnsinnige Unterkiefer-Schmerzen, die mich heute zum Fasten gezwungen haben. Naja, eine Suppe ging schon, aber mehr ging wirklich nicht. Nichts desto trotz bin ich heute ins mbs gegangen und habe fleißig zugehört und soweit es ging auch im Unterricht mitgearbeitet. Danach habe ich mit zwei Klassenkameradinnen ein Referat vorbereitet und anschließend ging es einkaufen. Einkaufen für den Klassenabend. Ich habe zusammen mit meinem Klassenkameraden Michael, Hamburger gemacht. Also so vorbereitet, dass jeder seinen Hamburger später nur noch belegen musste. Nach dem Abendessen ging es dann in unseren mbs-Gottesdienst, der allerdings auf den WGs stattfinden sollte. In unserer WG waren wir nur zu zweit und ließen deswegen den Gottesdienst ausfallen. Schade, aber die Aktion war eben für die ganze WG und nicht nur für zwei Leute geplant.
Mittlerweile bin ich ziemlich erschöpft vom ganzen Tag und hoffe, dass ich morgen einen Termin beim Zahnarzt bekomme. Denn diese Schmerzen sind unerträglich und müssen wieder weg. Ich will wieder normal essen können.
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Verfasst von Stefan am 15. Februar 2007
Habe ich schon mal erwähnt, dass ich Kinder über alles liebe? Zumindest Kinder ab 3 Jahren, wenn sie selbst aufs Klo gehen können und sich für meine Verhältnisse ausreichend artikulieren können. Und mit solch einem Kind und noch älteren Kindern und Jugendlichen hatte ich es am Wochenende zu tun. Ich war mit meiner Kleingruppe vom Marburger Bibelseminar in Stendal (Sachsen-Anhalt) um dort einen Tag mit der dortigen Jugend der Baptisten zu verbringen und mit ihnen einen Jugendgottesdienst zu veranstalten.
Aber fangen wir von vorne an. Am Freitag Nachmittag um 17:00 Uhr haben Konstanze, Maria, Nina, Nicole, Annika, Markus und ich unsere sieben Sachen in einen Van des Diakonissen-Mutterhauses Hebron gepackt und fuhren viereinhalb Stunden von Marburg nach Stendal. In Stendal wurden wir von Konstanzes Familie aufs herzlichste Empfangen. Die Eltern und vier Kinder (bzw. zwei Kinder, ein Teen und ein Volljähriger) begrüßten uns so lieb, dass die zum Teil stressige Fahrt sofort vergessen war. Wir bekamen eine super Mahlzeit und viel Platz zum schlafen. Natürlich Mädchen und Jungen getrennt, wie sich das gehört. Für jeden gab es sogar eine eigene Matratze mit Bettzeug. Ich habe mich mehr als wohl gefühlt in dieser christlichen Familie.
Am Samstag war früh aufstehen angesagt, damit wir möglichst früh in der Baptistengemeide sein konnten um den Gottesdienstraum zu schmücken. Wir haben um 12:00 Uhr ein leckeres Mittagessen von Konstanzes Familie bekommen und konnten dann gestärkt wieder in den Nachmittag einsteigen. Diesen verbrachten wir nämlich mit der Jugendgruppe der Baptistengemeinde. Zuerst gab es ein Kaffeekränzchen um sich etwas kennenzulernen und dann starteten wir mit den Kennenlernspielen. Danach waren die Andachten dran und die Bandprobe. Dann war es auch schon 19:00 Uhr und wir konnten mit unserem Jugendgottesdienst starten. Ich selbst durfte moderieren und muss sagen, dass dieser Abend alles in allem sehr gelungen war. Markus und Nina predigten super, Maria hatte den Raum genial dekoriert und Annika, Nicole und Konstanze haben das Anspiel sehr überzeugend gespielt. Die anschließenden Gespräche waren gut und ich war froh, dass wir diesen Jugendgottesdienst gemacht haben.
Am Abend wurden wir wieder von meiner Lieblingsfamilie in Stendal empfangen und versorgt. Mit den Kindern konnte ich mich austoben und spielen und danach mit den Eltern noch gute Gespräche führen.
Dann war es soweit. Der Sonntag war angebrochen und wir durften uns und das Bibelseminar nochmals im Gottesdienst vorstellen. Nach dem Gottesdienst gab es dann noch ein letztes leckeres Mittagessen und dann hieß es Abschied nehmen. Abschied von den Kindern, den Eltern und von Stendal. Nach vier Stunden Fahrt waren wir dann wieder zurück in Marburg und wir konnten den Van wieder ausladen und diesen wieder in Hebron abgeben.
Dieses Wochenende war eines der schönsten Wochenenden, die ich je hatte, seit ich in Marburg bin. Ich würde jederzeit wieder gerne nach Stendal fahren.
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Verfasst von Stefan am 8. Februar 2007
Ich sitze mal wieder nichts ahnend an meinem Computer und vertreibe mir zum Spass so meine Zeit. Auf einmal meldet sich mein Email-Programm. Ich freue mich natürlich, da ich sicher eine Mail von jemanden bekommen habe, den ich kenne. Also keinen Spam. Schnell klicke ich auf das entsprechende Symbol, damit ich meine Mail lesen kann. Tatsächlich ist es ein mir nicht unbekannter Absender. Aber was lese ich da?
“Es geht darum, dass der Congress in Brasilien kurz vor der entscheidung steht erneut ca. 50% des noch bestehenden Regenwaldes, des Amazonas, abholzen zu lassen.”
weiter unten steht dann
“deshalb: kopiert den inhalt dieser mail in eine neue, setzt euren namen unten auf die liste, die ihr am ende dieser mail findet und sendet sie an all die leute, die ihr kennt. und falls du auf der liste die person nummer 1.000 bist, schicke eine kopie der liste an: x@y.com”
Es wird die Glaubwürdigkeit betont, und dass die Verfasserin des Textes schon mal erlebt habe, dass sowas funktioniert.
Daraufhin folgt eine Liste derer, die auf diesen Mist schon hereingefallen sind. Insgesamt fand ich schon 563 Namen aus allen Ländern die man sich vorstellen kann.
Ich sage euch mal was. Das ist alles Schwachsinn. Eine Liste von Namen, die per Mail durch den Cyberspace geht, zählt nicht als Unterschriftenliste. In keinem Land dieser Welt! Diese Mails sind genau so idiotisch, wie alle anderen Kettenbriefe. Bill Gates wird Dir dafür niemals Geld geben, Kranke werden dadurch nicht geheilt, Du wirst Deine Freunde nicht verlieren, Du wirst nicht hässlich werden und ICQ wird nicht Kostenpflichtig. Egal ob Du diese Mails weiterleitest oder nicht. Es wird sich nichts ändern, außer dass Du gute Freunde nervst und verärgerst und dass es Dich Zeit kostet!
Wer auch immer Dir so einen Kettenbrief weiterleitet, gehört aufgeklärt. Habe den Mut solche Ketten von Briefen zu unterbrechen und tu Dir damit selbst einen Gefallen. Denn Kettenbriefe sind auch eine Art Spam und ich hoffe, dass diese auch bald verboten werden!
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Verfasst von Stefan am 3. Februar 2007
Ein Schock für jeden Studenten. Die Ablehnung eines Antrags auf Ausbildungsförderung. Zumal mein Kabelnetzbetreiber aus Baden-Württemberg mir fälschlicherweise eine nicht zu verachtende Summe von meinem Konto abgebucht hat. Ohne Zweifel handelt es sich hierbei um ein Irrtum, wie sich bei einem Gespräch am Telefon herausstellte. Doch musste ich erstmal eine Aufenthaltsbescheinigung vorlegen. Jetzt muss ich warten und hoffen, dass ich mein Geld bald wieder bekomme. Und damit noch nicht genug. Eine Versicherungsfirma schickte mir eine Mahnung über 165.- € Dies kommt daher, weil ich über meine drei Jahre Ausbildung sogenannte Vermögenswirksame Leistungen bekommen habe, und diese an diesen Versicherer gegangen sind. Da ich allerdings seit September keine Ausbildung mehr mache, hat diese Firma seither auch kein Geld mehr bekommen. Und nun soll ich das nachzahlen. Das verstehe ich auch. Und ich würde das ja auch machen und im gleichen Zuge auch kündigen. Aber ich kann zur Zeit nicht. Außerdem haben wir über die Schule Bücher bestellt, die jetzt da wären aber erst verteilt werden wenn jeder seine 30.- € bezahlt hat. Aber auch hier muss ich passen. Ich habe diesen Monat lediglich 5.- € zur Verfügung. Und 2.- € Davon gehen für meine Internetrechnung drauf. Ich hoffe mein geliebter Kabelnetzbetreiber kommt so langsam in die Gänge und gibt mir mein Geld wieder. Damit wäre wenigstens mein Februar gerettet. Wie ich das mit dem BAföG mache, weiß ich auch noch nicht. Im Grunde steht meine gesamte Ausbildung hier auf dem Spiel. Ich muss mich jetzt am Montag mit denen auseinandersetzen und ggf. muss ich mir eine Nebentätigkeit suchen. Also wenn ihr mir helfen wollt, bitte ich euch um eure Gebetsunterstützung. Vielen Dank.
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