Das Unwetter
Verfasst von Stefan am 20. Januar 2007
Also wenn ich ehrlich bin, habe ich zunächst schlimmeres erwartet. Es kamen heftige Wetterwarnungen und bis zum Nachmittag war es zwar ziemlich windig, aber mehr auch nicht. Aber dafür wurde es später um so spannender. Als ich so gegen 20:00 Uhr zum Schloss hoch gelaufen bin, blieb ich noch relativ vom Winde verschont. Doch als ich oben angekommen war, bekam ich einen Überblick über das ungefähre Ausmaß des Sturms namens Kyrill. Ich konnte über ganz Marburg blicken und sah die ganze Zeit irgendwelche Rettungskräfte in der Gegend herumfahren.
Nach einer Weile hatte ich keine Lust mehr auf die Stadt herab zu sehen und ich machte mich wieder auf den Rückweg. Ich wollte zunächst an der Lahn entlang laufen, aber schnell erkannte ich, dass dies ein sehr gefährliches Unterfangen war. Es lagen Bäume im Weg, und die Lahn hatte Hochwasser. Andere Bäume schwankten extrem und so beschloss ich, durch die Stadt zu laufen um möglichst sicher nachhause zu kommen.
Am nächsten Tag

Nach der stürmischen Nacht machte ich mich auf, um mir das Ausmaß des Sturms anzusehen. Und ich staunte nicht schlecht, als ich neben einigen umgefallenen Bäumen und Schildern auch sah, wie die Lahn angestiegen ist. Parkplätze, Fußgängerwege, die Liegewiesen, der Campingplatz uvm. standen unter Wasser. Das war zunächst heftig zu sehen, doch Anwohner meinten, dass dies nicht so schlimm sei, wie es auf den ersten Blick aussehe. Es habe schon schlimmeres gegeben. Mittlerweile ist der Pegel auch schon wieder deutlich gesunken und wenn es nicht regnet wird bald wieder alles so sein wie es war. Und ich bin um eine Erfahrung reicher geworden.











