Verfasst von Stefan am 9. Dezember 2006
Gestern um die Mittagszeit höre ich im Radio eine Sturm-Warnung. Windgeschwindigkeiten von bis zu 80 Km/h wurden prophezeit. Und tatsächlich, als ich am Abend (19:00 Uhr) in die Jugend der FeG gehen will höre ich es draußen schon heftig winden. Da es nicht regnete zog ich meine warme Winterjacke und meine Handschuhe an und machte mich auf den Weg. Auf der Straße flogen die Blätter der Bäume wild umher und auch kleinere Äste wurden vom Sturm nicht verschont. Allgemein empfand ich den Sturm jetzt nicht so schlimm, aber dennoch Stand ich sehr unsicher auf dem Gehweg und als ich über eine Brücke die Lahn und die Autobahn überquerte, stieß mich der Wind fast um. Erstmals empfand ich meine Haare als etwas lästig, da sie mir ständig ins Gesicht und auch in den Mund gedrückt wurden. Diese Erfahrung ist allerdings nicht Grund genug um über das Haare schneiden nachzudenken.
In der Jugend hatten wir dann das Thema “Bild dir Deine Meinung” und wir haben uns Gedanken darüber gemacht, was man wohl über uns berichten würde, wenn wir jetzt sterben würden. Was haben wir in unserem Leben geleistet. Mit welcher Eigenschaft bringen uns die Leute in Verbindung, wenn sie an uns denken. Es war wie immer ein sehr schöner Abend, der dann in einer Pizzeria namens Noodels in Marburg endete. Die Bedienung war unglaublich freundlich und das Essen sehr gut. Nur zu empfehlen!
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Verfasst von Stefan am 3. Dezember 2006
So, nun habe ich eine ziemlich lange Zeit Pause gemacht und mich vor meinem Blog gedrückt. Aber es ist doch mal an der Zeit mal wieder einiges aufzuschreiben.
Die Erlebnispädagogischen Tage in Wemlighausen (NRW) waren ein Erfolg. Zumindest für den Moment. Nach Kennenlernspielchen kamen wir recht schnell zu den ernsthafteren Übungen, die uns als Klasse etwas näher zusammengeführt haben. Meines Erachtens nach ist zwar eine wirklich gute Vertrauensbasis geschaffen worden, aber es sind auch Probleme aufgetaucht, an denen man auch nach den EP-Tagen weiterarbeiten könnte (sollte). Auch wenn dem ein oder anderen das Reflektieren ziemlich auf die Nerven gegangen ist, halte ich das Reden für eine überaus wichtige Sache, die wir in der Klasse nicht zu kurz kommen lassen sollten.

Aber nun sind die EP-Tage vorbei und der Alltag hat uns wieder. Es gibt noch viel zu tun bis Weihnachten. Klassenarbeiten und Referate gehören zum Wochenplan. Auch das Berufsbegleitende Praktikum gehen weiter…
Ich mache den Kindergottesdienst “JeIn - Jesus Inside” in Marburg-Süd. Kinder sind das nicht mehr wirklich, da die Altersklasse zwischen 11 und 13 Jahren ist. Aber das arbeiten mit den Teens macht richtig Spass. An Halloween sind wir raus und haben die Kinder aufgeklärt und mit Süßigkeiten und Bibelsprüchen versorgt und wir wollen noch weitere evangelikale Aktionen machen und ich freue mich sehr darauf. Bisher habe ich sechs Teens. Drei Jungs und drei Mädchen, die alle in der Kirche quasi aufgewachsen sind und daher auch schon viel wissen. Sie arbeiten sehr gut mit und ich habe meine Freude mit ihnen.
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