Stefans Blog

Ein schöner Sonntag

Verfasst von Stefan am 23. November 2009

Der heutige Tag war für mich etwas ganz besonderes. Nicht nur weil ich mal etwas neues gekocht habe, sondern der ganze Ablauf war so anders als für mich gewohnt. Okay, das Aufstehen war wie immer, doch nach dem Frühstück ging zum Gottesdienst der ICF und erfreute mich an der wunderbaren Predigt und den tollen Menschen. In der Predigt ging es heute übrigens um das Urteilen, Verurteilen und Lästern. Danach bin ich erstmal wieder nachhause gefahren und habe mir was gekocht und gegessen. Und danach habe ich mich einfach in die Bahn gesetzt und habe gelesen. Natürlich musste ich ab und zu umsteigen, aber immerhin habe ich die Hälfte von Thomas’ neuem Buch mit den Titel „Christsein in der Konsumgesellschaft: Nachdenken über eine alltägliche Herausforderung“ geschafft zu lesen. Bin bisher übrigens sehr begeistert davon. Das Ziel meiner langen Zugfahrt war die Berliner Stadtmission, in der meine ehemalige WG-Mitbewohnerin Rebecca ihr Praktikum machte. Dort genoss ich den Jugendgottesdienst, den sie mit den Jugendlichen gestaltete und redete hinter noch eine ganze Weile mit ihr und ihrer WG-Mitbewohnerin. Und danach fuhr ich wieder Richtung Heimat. Unterwegs traf ich beim Umsteigen zwei mal auf Obdachlose. Also auf verschiedene. Und beides mal hatte ich das Gefühl, dass ich mich dazu setzen sollte und das Gespräch suchen sollte. Und es war beides mal so unglaublich gut. Ich hatte so ehrliche und unter die Haut gehende Gespräche, dass ich momentan am überlegen bin, ob ich das nicht öfter machen sollte. Auf jeden Fall hatte ich heute einen durch und durch gesegneten Tag und bin froh, dass Gott mich heute so durch den Tag geführt hat.

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Online-Freunde

Verfasst von Stefan am 14. November 2009

Plakat

Heute früh ging ich zu einem Termin mit LobbyControl, den ich in der Innenstadt wahrzunehmen hatte. Um dort hin zu gelangen musste ich einmal umsteigen und sah am Bahnhof ein Plakat hängen mit dem Aufdruck: „Wir haben online so viele Freunde, dass wir ein neues Wort für die echten brauchen.“ Das ist ein Slogan der Initiative „Sind wir reif„, die dazu dient um die Zeitung „Welt kompakt“ zu bewerben. Ich fand diese Aussage so gut, dass ich sie hier niederschreiben muss. Denn diese Aussage spricht das aus, über was ich mir hin und wieder ernsthafte Gedanken mache: Das Problem der Verlagerung unserer sozialen Kontakte raus aus dem echten Leben rein in das virtuelle Leben. Ich denke nicht, dass es schlimm ist eine Art zweites Leben im Netz zu haben, bedenklich wird es nur, wenn dieses Onlineleben mein Offlineleben überlagert oder gar ersetzt. Denn ich bin der festen Überzeugung, dass das echte Leben durch nichts zu ersetzen ist und dass das Onlineleben in der übertriebenen Form eher zur Depression als zur inneren Befriedigung führt. In unserer Welt geht uns immer mehr verloren, was wir dann krampfhaft versuchen künstlich wiederherzustellen. Und das sind unter anderem auch Beziehungen. Manche Leute verwahrlosen vor ihrem PC obwohl sie hunderte von Freunden bei Facebook, StudiVZ, Wer-kennt-wen oder Jappy haben. Was bringt es mir wenn ich online Unmengen von Freunde habe, wenn ich nach Feierabend nicht mehr aus dem Haus komme um echte Beziehungen zu leben. Nichts kann den persönlichen Kontakt ersetzen, den Blick des Gegenübers, die Wärme einer Umarmung oder das Gefühl echter Gemeinschaft. Näher kann ich es einfach nicht beschreiben, aber Fakt ist, dass es sich anders anfühlt, wenn ich den ganzen Abend online mit Freunden verbracht habe, als wenn ich den ganzen Abend bei Freunden war oder Freunde zu Gast hatte. Es lebe die Realität!

Mein Termin mit LobbyControl war übrigens eine lobbykritische Stadtführung, welche ich wärmstens weiterempfehlen kann. Die ganze Führung dauerte zwar knappe 3 Stunden, hat aber einen guten Einblick in die Arbeit von Lobbygruppen gegeben. Und auch diese arbeiten viel in der realen Welt, was nicht heißt, dass sie das Internet meiden…

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Schweinegrippe

Verfasst von Stefan am 11. November 2009

Ich kann es nicht mehr hören! Ich habe mal im Internet geforscht wie viele Menschen jährlich allein in Deutschland an der „normalen Grippe“ sterben. Ich habe relativ unterschiedliche Zahlen gefunden aber sie befinden sich alle zwischen 15-20.000. Das heißt, dass ca. 15.000 Menschen pro Jahr allein in Deutschland an der Standart-Grippe sterben! Aber Panik wird deswegen in den Medien nicht gemacht. Ich halte das ehrlich gesagt für eine clevere Strategie der Pharmaindustrie und werde mich allein aus diesem Grund nicht dagegen impfen lassen! Ausnahme wäre natürlich, wenn ich dazu verpflichtet werden würde.

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Fest der Freiheit

Verfasst von Stefan am 9. November 2009

Heute war anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls in Berlin kräftig gefeiert worden. Die Hauptveranstaltung war das „Fest der Freiheit“ an dem sich hauptsächlich Politiker feiern ließen, aber auch Bürgerrechtler und andere kamen zum Zug. Das Highlight waren mit Sicherheit die 1000 Dominosteine, die am Schluss alle umgeworfen wurden um den Mauerfall symbolisch zu „wiederholen“. Ich war mit ein paar Leuten aus der Arche vor Ort, ca. 200 Meter seitlich des Brandenburger Tors beim Potsdamer Platz. Dort war die Stimmung schon ziemlich gut! Aber im Großen und ganzen war die Stimmung zwar sehr gut, aber insgesamt wurde von einigen wohl mehr erwartet. Zumindest glaube ich das aus den Gesprächen in den überfüllten Zügen herausgehört zu haben. Ich selbst habe die Stimmung, das Fallen der Dominosteine und das Feuerwerk sehr genossen und habe ehrlich gesagt gar nicht mehr erwartet als das, was da geboten wurde. Ich dachte mir schon, dass es hauptsächlich ein Abend für die Politiker wird und ich empfand auch genau das als den Schwerpunkt des heutigen Abends.

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Hocherfreut

Verfasst von Stefan am 7. November 2009

Caro und ich

Es tut so gut so viele so tolle Menschen zu kennen, die man mag und die einen auch mögen. Es tut so gut Besuch von Freunden zu bekommen, auch wenn man sie schon zweieinhalb Jahre nicht mehr gesehen hat. Der heutige Besuch war für mich schon was besonderes. Caro aus dem schönen Ort Bannewitz hat mich heute in Berlin besucht. Wir kennen uns von der Silversterrüstzeit 2006 bei der ich damals als Schwabe unter Sachsen mitarbeiten durfte. Seither haben wir eher sporadisch Kontakt, aber wir verstehen uns super. Im April habe ich sie zusammen mit Marie und Clemens in Bannewitz mal besucht, aber sonst haben wir uns nicht mehr gesehen. Um so größer war dann die Freude als wir uns in Berlin wieder begegneten. Wir schlenderten ein wenig durch Steglitz, aßen ein Eis und Donuts und hatten eine wundervolle Zeit, die wir für Gespräche rege nutzten. Und dann gingen wir wieder auseinander. Jeder in seine Richtung. Jeder seinen Weg. Und irgendwann werden wir uns wieder sehen und die Freude wird wieder so groß sein wie heute. Es tut einfach gut, wenn man weiß dass man sich versteht. Es tut einfach so unglaublich gut!

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Die erste BP-Woche

Verfasst von Stefan am 6. November 2009

Von Samstag bis zum heutigen Freitag war ich in Marburg am Marburger Bibelseminar. Dort fand die erste der vier BP-Wochen statt. BP steht, um es mal kurz zu erläutern, für Berufspraktikanten. Und das sind alle, die derzeit im Anerkennungsjahr sind. Und nun war es soweit, dass wir uns alle in Marburg wieder getroffen haben um Fortbildungen und Mentorengespräche zu haben. Aber auch Zeit für uns und für Austausch war genügend da. Und auch Freizeit gab es zu genüge. So war es für mich möglich, dass ich mich mit vielen Studierenden am mbs treffen konnte und viel geredet habe. Das war sehr sehr schön für mich. Ich habe die Zeit in Marburg sehr genossen und mich riesig darüber gefreut so viele Freunde wieder sehen zu können. Leider waren nicht alle da, aufgrund der Praktikumszeit, aber ich habe mich dennoch mit einigen unterhalten.

Am Sonntag war ich übrigens beim Studientag mit Shane Claiborne und Chris Haw. Viel neues gab es für mich nicht, aber das war nicht schlimm. Denn die beiden sprechen mir aus der Seele und ich höre ihnen gerne zu und lasse mich neu motivieren. Ich fand den Tag genial und habe mich auch hier gefreut viele bekannte Gesichter zu sehen und auch mit Leuten zu reden, die ich in Marburg dann nicht mehr gesehen habe. Alles in allem war diese Woche richtig wohltuend für mich. Ich habe zwar kaum geschlafen, da ich immer lange mit irgendjemandem geredet habe, und bin deswegen nun auch total müde, aber es hat sich gelohnt!

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Pünktlich mit der Bahn

Verfasst von Stefan am 31. Oktober 2009

Mutig will ich nun jetzt schon sagen, wie mein heutiger Tag verlaufen wird.

  • 16:43 Uhr: Ich betrete die U5, die wie immer pünktlich an der Haltestelle „Hellersdorf“ hält und begebe mich damit auf den Weg nach Marburg.
  • 17:00 Uhr: Ich schaffe es in die S5 zum Ostbahnhof umzusteigen, da die Bahn natürlich pünktlich sein wird.
  • 17:23 Uhr: Der ICE 695 fährt erwartungsgemäß pünktlich ab und wird Kassel ohne Verspätung um 20:13 Uhr erreichen
  • 20:29 Uhr: Selbstverständlich fährt auch hier die Bahn pünktlich von Gleis 7 ab
  • 21:33 Uhr: Wie es nicht anders zu erwarten ist, erreicht die Bahn pünktlich den Hauptbahnhof, denn die Deutsche Bahn kommt bekanntlich nie zu spät.
  • 21:45 Uhr: Ich werde herzlichst von Stuhlmanns in Empfang genommen, werde noch ein paar Takte mit ihnen reden und dann irgendwann schlafen gehen.

Ach wie schön wird es sein, dank der Deutschen Bahn, die mein Leben oft schon einfacher und unkomplizierter gestaltete. Allem Ärger zum Trotz muss ich sagen, dass ich mit der Bahn bisher nur wenig Probleme hatte. Natürlich merkt man sich immer das was schlecht läuft, aber bei all meinen Bahnfahrten gab es nur wenige, bei denen ich ernsthafte Verzögerungen oder Ausfälle in Kauf nehmen musste. Einmal musste der Bahnhof in Duisburg evakuiert werden, da er aufgrund eines Sturms einzustürzen drohte. Ein andermal viel ein ICE komplett aus und ich kam zu spät zu einem Termin und ein paar mal kam es zu Verspätungen, die dazu führten, dass ich meinen Anschlusszug verpasste. Aber unzählige Male klappte alles so wie geplant. Und das möchte ich in dieser Bahnverspottenden Zeit auch mal positiv hervorheben. Außerdem hat das Bahnfahren diverse Vorteile, wie z.B. dass man dabei ganz entspannt lesen oder auch am Computer arbeiten kann, denn Strom ist zumindest in ICs und ICEs verfügbar. Außerdem ist das Bahnfahren, wenn man die Möglichkeit hat frühzeitig zu buchen auch gar nicht so teuer. Die 29.- € Tickets gelten auch im ICE und wer bei der Bahn Punkte sammelt kann auch Gutscheine für das Boardrestaurant bekommen oder sogar Freifahrten in der ersten oder zweiten Klasse. Durch die Möglichkeit auch online buchen zu können kann man viel Geld und Zeit sparen und sich seine Routen auch selbst zusammenstellen. Also ich bin einer der Menschen, der die Deutsche Bahn gut findet, auch wenn die Preise immer weiter steigen. Und das ist auch tatsächlich ein ernsthafter Nachteil. Wer keine Bahncard hat oder auch nicht frühzeitig buchen kann hat bei der Bahn eindeutig das Nachsehen. Denn ohne die Sparangebote ist die Bahn wirklich viel zu teuer. Und dies führt auch dazu, dass ich von Berlin nach Stuttgart billiger fliegen kann. Und ich verstehe auch nicht warum die Bahn die Preise immer und immer wieder erhöht. Aber wer die Sparangebote in Anspruch nehmen kann, ist bei der Bahn gut bedient.

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Das Marburger Bibelseminar

Verfasst von Stefan am 20. Oktober 2009

Nach drei Jahren auf dieser Bibelschule kann ich nun schreiben, was ich dazu denke und fühle. Wie waren die letzten drei Jahre? Was habe ich schätzen gelernt? Wo hatte ich Schwierigkeiten? Also quasi ein Fazit aus der Zeit in Marburg am mbs. Als ich damals (Sommer 2006) begann, hatte ich die Vision Pfarrer und Priester zu evangelisieren, da ich voller Trauer festgestellt hatte, dass in einigen Kirchen zwar studierte Theologen predigten, aber der Glaube nicht vorhanden war. Das sehe ich zwar nach wie vor so und ich bedaure das auch weiterhin, doch die Vision der Evangelisation hat sich geändert. Vielmehr möchte ich nun für die Einheit der Christen stehen und für diese kämpfen. Damit meine ich keine einheitliche Konfession sondern eine Einheit in Vielfalt. Aber das will ich nun nicht weiter vertiefen. Das mbs, als überkonfessionelle Bibelschule, hat mir gezeigt, dass das zusammenleben von Christen aus verschiedensten Hintergründen bestens funktionieren kann. Ich habe gelernt, dass Meinungsunterschied nicht gleich Trennung und Hass bedeuten muss. Ich habe gelernt, was es heißt Unterschiede zu akzeptieren anstatt sie zu verurteilen oder zu bekämpfen. Ich habe gelernt, dass wir wieder mehr auf das schauen müssen was uns verbindet und nicht auf das, was uns von den andern unterscheidet, ohne dabei die Individualität des Einzelnen oder der einzelnen Gemeinde aus den Augen zu verlieren. Weiter habe ich am mbs gelernt was es heißt Gemeinschaft zu haben, wie gut Reflexionen sind und wie wichtig der Beziehungsaspekt in der Bibel ist. Ich hatte die besten Dozenten, die man sich wünschen kann und einen wunderbaren Chef. Es ist nicht nur die Tatsache, dass wir uns alle gegenseitig Duzen konnten, sondern die gesamte Atmosphäre die geschaffen wurde. Auch unsere Dozenten waren in gewisser Hinsicht auch ein Teil der Gemeinschaft und sie gaben sich auch größte Mühe diese Verantwortung wahrzunehmen. Was ich auch sehr zu schätzen weiß, ist dass das mbs immer in Bewegung bleibt. Nie ist diese Schule stehen geblieben sondern ist stets bemüht aktuell zu sein, was ihr auch bestens gelingt. Auch die Nähe zum Studierenden wird gesucht und gefordert um auf seine Bedürfnisse und Wünsche eingehen zu können. Natürlich kann nicht immer alles berücksichtigt werden und es kommt auch mal vor, dass Fehler gemacht werden. Aber es ist daraus bisher immer etwas Gutes entstanden. Die Kritik, dass der Glaube droht reine Kopfsache zu werden ist zwar berechtigt, aber auch da ist man dran etwas zu ändern und Strategien und Lösungen zu finden, dies zu vermeiden. Ganz ehrlich, ich habe mich in meinem Leben selten so ernst genommen gefühlt wie am mbs, außer natürlich im privaten Umfeld. Eine weitere Stärke des mbs ist die hohe Anzahl an Mitstudierenden und dadurch die hohe Zahl an Begabungen. Egal welches Problem man hat, die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass jemand auf dem Campus wohnt, der Dir helfen kann. Und Langeweile? Ja die kann es auch geben. Zwar gibt es viele Menschen auf dem Campus, aber das heißt nicht gleichzeitig, dass immer irgendwo irgendwas los ist. Aber das muss es auch nicht.
Thema Außenseiter: Man sollte meinen, dass bei 150 Studierenden keiner alleine ist, aber dem ist nicht so. Gerade die, die eh auf niemanden zugehen oder die, die nicht auf dem Campus wohnen drohen vergessen zu werden. Und das ist echt ein Problem wie ich finde. Gerade die Externen wurden durch separate Kleingruppen immer weiter aus dem mbs-Privat-Alltag verdrängt. Ich hoffe, dass sich da wieder etwas geändert hat seit ich weg bin. Was die Außenseiter angeht, die auf dem Campus wohnen gibt es für mich keine wirkliche Lösung. Man darf sie schlicht und ergreifend nicht vergessen, wenn man etwas unternimmt. Immer und immer wieder nachfragen aber mehr weiß ich auch nicht. Denn ein Stück weit liegt es auch an ihnen selbst, sich für das Leben am Campus zu interessieren und auch die Bereitschaft dort ein Teil zu sein muss da sein. Sonst wird man automatisch zum Außenseiter.
Sonst gibt es für mich nur Gutes zu berichten und ein kleiner Tipp: Gebt den Lehrern Feedback, egal ob schriftlich oder mündlich. Denn nur dann können sie auch etwas ändern, wenn es denn nötig sei. Und seid immer nett zu den Neuen und geht auf sie zu, denn das hilft ihnen den Weg in die mbs-Gemeinschaft zu finden. Und wenn ihr mal Probleme mit einem Dozenten habt, seit gewiss, er hat nichts gegen euch. Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Wenn ihr das Gespräch sucht werdet ihr merken, dass die Lehrer in der Regel viel positiver und kompromissbereiter reagieren als man es manchmal zunächst erwartet.

Und zu guter Letzt will ich auch die Küche nicht vergessen. Mit Hardi habt ihr in der Küche einen Menschen stehen, der unglaublich warmherzig und freundlich ist. Auch er ist immer für Wünsche offen und berücksichtigt sämtliche Arten von Allergien und kocht auch extra für Vegetarier oder so. Und wenn ihr ganz nett zu ihm seid, lädt er euch auch mal privat zu sich nachhause zum Essen ein ;-)

Das Beste was mir am mbs allerdings passiert ist, sind all die Freundschaften und Bekanntschaften. Ich habe so viele so unglaublich gute Gespräche gehabt und ich habe so viele so unglaublich geniale Dinge erleben dürfen, dass sich dies nicht in Worte fassen lässt. Die Begegnungen sind es, die mir die Zeit so wertvoll gemacht haben. Und ich meine nicht nur die Begegnungen mit den Studierenden. Und den Rahmen hierfür bietet unter anderem auch das mbs und die Stadt Marburg und natürlich die Menschen selbst, die mit ihren unterschiedlichsten Geschichten und Prägungen hier zusammenkommen!

Viele Grüße von meiner Seite aus an eine großartige Schule, an die großartigen Dozenten und die großartigen Studierenden, deren Gastfreundschaft unübertroffen bleibt! Vergesst nicht, dass Gastfreundschaft sowohl den Beziehungsfaktor als auch den Gemeinschaftsfaktor in Betracht zieht und nebenbei in Verbindung mit der Nächstenliebe auch das „höchste Gebot“ berücksichtigt!

Ach, ihr seid einfach die Besten und ich denke oft an euch!

Seid gesegnet meine Freunde!

P.S.: Ich hoffe ich habe nichts vergessen… Ansonsten tut es mir leid.

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Die lieben Marburger

Verfasst von Stefan am 20. Oktober 2009

Auch heute hatte ich mal wieder Besuch aus Marburg. Janina und Damaris vom Marburger Bibelseminar haben mir die Ehre erwiesen und mich besucht. Zusammen waren wir in der Berliner Innenstadt und haben uns auch ein paar beleuchtete Gebäude im Rahmen des Berliner Festival of lights angesehen und sind anschließend in das Café Zur Rose gegangen um ausführlich miteinander zu reden. Es war eine sehr gute Zeit, die mir auch wieder viel Spaß gemacht hat. Ja, ich gebe zu, ich vermisse Marburg und ich freue mich immer und immer wieder, wenn ich jemanden von dort zu sehen bekomme oder wenigstens am Telefon habe. Das klingt jetzt so melancholisch, aber mir geht es in Berlin immernoch gut und auch die Arbeit mache ich weiterhin gerne. Ich wollte mit diesem Eintrag nur zum Ausdruck bringen, dass ich all die lieben Menschen in Marburg nicht vergessen habe und so schnell auch nicht vergessen werde.

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CDU vs. FDP

Verfasst von Stefan am 18. Oktober 2009

Ein netter Trailer von meinen Freunden von Extra 3, der etwas karikiert beschriebt was gerade in der Politik so los ist.

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